Forum: Leben und Lernen
Konflikte in der Öffentlichkeit: "Eltern schreiben ihren Kindern weniger vor"
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Ein Restaurant auf Rügen erklärt sich abends zur kinderfreien Zone. Wird unser Land kinderfeindlicher? Im Gegenteil, sagt eine Psychologin - und verrät, was Kinder für eine gute Erziehung brauchen.

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wolfgang_rz 18.08.2018, 07:54
390. Erziehung

Warum sollte der Restaurant das Fehlverhalten der Kinder durch mangelnde Erziehung täglich ausbaden müssen durch mehr Aufwand an Reinigungskosten, Abnutzung und Ausbleiben der älteren Gäste, die sich erholen sollen und nicht das Essen genervt herunterwürgen ? Ich kenne jetzt die Größe des Restaurants nicht, ob man für Eltern mit Kindern ein zwei extra Tische in der Spielecke mit Benimmregeln anbieten kann und die restlichen Tische sind für Erwachsene. Vielleicht wäre das eine Idee, um Kinder freundlicher zu sein. Die Einlassungen der Professorin z

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Knosa 18.08.2018, 08:05
391. Nicht beides

Steuererleichterungen o d e r Kindergeld. Beides bekommt man nicht.

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klumpfuß 18.08.2018, 08:05
392. An alle Griesgrame!

Erwartbare Kommentare unter diesem Interview... Zunächst einmal: Aus meiner Sicht ist gegen die Entscheidung des Wirtes, sein Lokal am Abend ausschließlich den Erwachsenen freizustellen, nichts einzuwenden. Ist ja sein Laden. Wenn ich dann aber die ganzen Kommentare hier lese, die im Großteil alle Eltern und ihre Kinder über einen Kamm scheren, wird mir angst und bange. Hier werden doch unliebsame Einzelerlebnisse (aus Restaurants, Bussen, Bahnen, Fliegern, ...) zu Allgemeinheiten erklärt und eine ganze Bevölkerungsgruppe in Sippenhaft genommen. Zumindest ich kann die Erlebnisse, in denen mir Kinder dermaßen auf den Senkel gingen, dass mir sämtlicher Spaß an einer Aktivität verloren ging, an einer Hand abzählen. Natürlich sind Kinder lauter, aktiver und unbequemer als der gesetzte Teil der Gesellschaft; deshalb sind sie ja auch Kinder. Früher war das vielleicht tatsächlich anders, aber da hatten wir es auch, um es überspitzt zu sagen, mit unterdrückten Duckmäusern zu tun. Es kann jawohl nicht das Ziel sein, in Erziehungsfragen wieder in Zeiten der Backpfeifen, Unterdrückung und des Psychoterrors zu verfallen. Es mag für manche schwer zu ertragen sein, aber auch Kinder sind ein Teil der Gesellschaft und haben ein Recht auf Individualität. Ich spreche hier nicht von asozialem Verhalten, denn Erziehung sollte natürlich als Ziel haben, soziale Wesen auf die Welt loszulassen sondern von Freiraum. Dieser benötigte Freiraum dringt nun einmal aber leider im öffentlichen Raum öfter in den Freiraum anderer ein, als es bei Erwachsenen der Fall ist (Lärm, Bewegungsdrang, Neugierde, ...) und muss, so leid es mir für den gestörten tut, akzeptiert werden. Auch andere Bevölkerungsgruppen haben ihre Eigenarten, die nerven: Rentner, die an der Supermarktkasse mit zittrigen Händen endlos im Kleingeldfach ihres Portemonnaies rumpicken, um dann, wenn schließlich die Kassiererin das Kleingeld herausgesucht hat, in ihr Auto zu steigen und blind draufloszufahren (Supermärkte und Führerscheine für U60-jährige!), Anzugträger und sonstige gefühlte Bessermenschen, die sich benehmen, als wäre die ganze Welt ihr Dienstleister, und, und, und. (Fast) Niemand käme auf die Idee, diese Menschen vom öffentlichen Leben auszuschließen, nur bei Kindern sind die Stimmen danach erschreckend vielfältig, weil sie ja das übermäßig geschätzte Recht auf die eigene Ruhe und Ungestörtheit verletzen. Ist nicht genau das, was ihr an der "heutigen" Erziehung bemängelt? Die asoziale Betonung der Individualität.
Zum Abschluss: Ich schreibe hier nicht über respektloses sondern über normal kindliches Verhalten, das hier so vielen Griesgramen auf die Nerven geht, dass sie Kinder nur "Brazen, "Gören", "Blagen" oder "Brut" nennen. Akzeptiert, dass Kinder Kinder sind, so unbequem sie dabei auch immer sein können. Oder bleibt zu Hause. Da habt ihr eure Ruhe!

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nicolino 18.08.2018, 08:10
393.

Das Problem sind die Gäaste die anscheinend aus lauter Menschen wie die Foristen bestehen. Lauter Egomanen die extrem Intolerant geworden sind. Das Phänomen dass die Psychologien beschreibt trifft auch auf erwachsene zu. Vor allem auf die. Und der Betreiber sollte den Namen ändern. Oma kann man nur mit Enkeln werden. Und das sind meist Kinder und nicht ich - bezogene Erwachsene ohne jegliche Empathie.
Ausserdem, warum ist es ok Kinder auzusperren aber wenn irgendwo AFD Nazis nicht erwünscht sind dann bricht ein Shitstorm los.

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derhey 18.08.2018, 08:24
394. Servicekräfte

können ein Lied davon singen, wie ignorant Eltern sind, ihre Kinder Benehmen zu lehrfen: Viele Eltern - nicht die Kinder - verwechseln den Gastraum als verlängerten Kinderspielplatz, ihre Kinder dürfen alles, soll die Servicekraft doch aufpassen.

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zauberer2112 18.08.2018, 08:25
395. Prinzen und Prinzessinnen

Solange Kindern als rücksichtslosen Egomanen freien Lauf gelassen wird, geht's nicht anders. Viele Eltern sind heute damit überfordert, ihren kleinen Monarchen Grenzen zu setzen. Und die Konsequenzen spüren wir alle. Tagtäglich.

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Aberlour A ' Bunadh 18.08.2018, 08:33
396. Der Ökonom kann alles erklären

Kinder waren schon immer laut und und nervig. Gerade wenn mehrere davon zusammenkommen. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Kein Grund irgendwelche psychologischen Theorien daran aufzuhängen. Der Besitzer von "Oma's Küche und Quartier" hat einfach eine ökonomische Kosten-Nutzenabwägung getroffen. Er hat sich seine Kernklientel angeschaut - die über 70 ist selbst erwachsene Kinder hat und vor allen eins will: Ruhe - und dann entschieden, dass ein Zutrittsverbot für Kinder unter 14 keine großen Alternativkosten für ihn hat. Kleine Frage am Rande: sind eigentlich Hunde in diesen Lokalitäten erlaubt - die freilich "Platz machen", wenn Herrchen befiehlt?

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Wolfer 18.08.2018, 08:44
397. Was waere wenn . . .

Ich haette gern einmal gewusst was die Eltern dieser ausgerasteten Kinder gesagt haetten wenn die so betroffenen Gaeste ebenfalls mit Speisen nach den Kindern und deren Eltern geworfen haetten.

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Palisander 18.08.2018, 08:46
398. Was soll das denn sein?

Das Restaurant soll für die Regeln sorgen? Geht´s noch? Da sieht man was für ein Aufwand um Kinder betrieben wird. Wie wärs wen man seinem Kind einfach mal erklärt das es sich im Restaurant einfach mal benehmen soll? Sowas nennt man dann lernen. Das hat was mit Respekt zu tun. Ach ja das lernt man ja heute nicht mehr. Respekt vor älteren Menschen. Ist wohl überflüssig. Musste ich auch schon feststellen. Was in dem Artikel als freie Erziehung verkauft wird ist schlichtweg Bequemlichkeit der Eltern.

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menton 18.08.2018, 08:49
399. Zu erwartende Reaktionen

Egal, wie der Wirt es macht. Eltern akzeptieren es heutzutage einfach nicht, wenn man die Kinder unmittelbar oder deren Eltern kritisiert oder gar zurechtweist (gilt im Übrigen genauso für Hundebesitzer). Die kleinste Anmerkung führt zu wütenden Reaktionen. Einsicht in irgendeiner Form darf man hier nicht erwarten, vielmehr nur “gerechten“ Zorn und Empörung....

Am Ende werden diese Eltern wütend und im Zweifel ohne die Rechnung bezahlt zu haben das Restaurant verlassen und ihre negative Meinungskundgebung in zahlreichen Onlineportalen hinterlassen. Der Wirt hat das einzig Richtige getan...(habe übrigens selbst Kinder und fühle mich dennoch von anderen Eltern - Elternabende (!) - und deren Kindern häufig belästigt).

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