Forum: Leben und Lernen
Konflikte in der Öffentlichkeit: "Eltern schreiben ihren Kindern weniger vor"
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Ein Restaurant auf Rügen erklärt sich abends zur kinderfreien Zone. Wird unser Land kinderfeindlicher? Im Gegenteil, sagt eine Psychologin - und verrät, was Kinder für eine gute Erziehung brauchen.

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en_passant48 21.08.2018, 09:46
580. Ich habe 42 Schuljahre...

als Lehrer von 11-14jährigen absolviert - und bin nur ungern in den Ruhestand gegangen. Aus meiner Erfahrung kann, nein: muss ich feststellen, dass das hier kolportierte Benehmen von Schülern UND Schülerinnen im Lauf der Jahre tatsächlich dramatisch zugenommen hat genauso wie der Umstand, dass viele Eltern ihr Kind als hochbegabt einstufen - und nötigenfalls von privaten externen "Experten" bescheinigen lassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Lehrer/innen, die klare Regeln vorgaben und deren Einhaltung konsequent eingefordert haben, weitaus beliebter waren und entsprechend respektiert wurden als diejenigen, die "bedürfnisbezogen" vorgingen und überzogene Toleranz praktizierten. Dieses Burnout als modernes Krankheitsbild von Erziehenden/Unterrichtenden hat fraglos damit zu tun. - Es ist schon eigenartig: Jeder Verkehrsteilnehmer muss eine Fahrschule absolviert haben. Kindererziehen soll aber von alleine gehen, so als seien die dafür nötigen Kompetenzen quasi angeboren. - Der Restaurantbesitzer reagiert m.E. nachvollziehbar konsequent.

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kurowski86 23.08.2018, 15:02
581. Kinder werden wild geboren

Wenn die Kinder in unserer Gesellschaft bestehen sollen, müssen sie die Enge unsrer Gesellschaft akzeptieren lernen.
Kinder sind immer so wie es die Eltern letztlich zulassen. Das ein Restaurantbesitzer mit Sperrung reagiert, ist keine mangelnde Kinderliebe, sondern gelebter Vorwurf gegen unfähige, lustlose Eltern, die sich einbilden, ihre Kinder hätten mehr Rechte als ein Schichtarbeiter, der irgendwann sich ein Stündchen Ruhe sucht .
gez : ein Vater

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juttakristina 27.08.2018, 13:37
582.

Beitrag@144 lurchianer,

wie bitte? Was soll der Quatsch, nicht vorhandene Erziehung mit einer vermeintlich „verweiblichten ...Gesellschaft“ gleichzusetzen? Das ist Sexismus pur!

Ich sage mal nichts weiter zu eklatanten Ortographie- und Interpunktionsfehlern, aber wenn man sich schon do „elitär“ geben will, sollte einem schon auffallen, dass der erste Satz sinnlos ist, denn wie will man denn man hört automatisch mit dem Lesen eines Artikels auf, wenn man den letzten Satz gelesen hat... Was soll das mit „schade“ zu tun haben? Ach ja, man selbst lernt etwas, z. B. Lesen und Schreiben. Will man anderen Leuten was beibringen, lehrt man sie es!

Abgesehen davon hat der Wirt mein vollstes Verständnis. Es gibt natürlich Eltern, die ihre Kinder gut erziehen, aber leider auch immer mehr, bei denen von Erziehung keine Rede sein kann. Es ist nicht zu viel verlangt, seinem Nachwuchs beizubringen, dass man sich nicht immer wie auf dem Spielplatz verhalten kann.

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