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Kooperation mit Kindergärten: Was will die Bundeswehr bei Kita-Kindern?
dpa

Lampionumzug durch die Kaserne, Spendenaktionen, Vorlesetage: Die Bundeswehr pflegt enge Kontakte zu Kitas und Schulen. Die Linken fordern einen Stopp der Aktionen.

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lies.das 22.03.2018, 09:34
1. Das Foto hat mit "Bundeswehr-Kinderwerbung" nichts zu tun

Weil - im Sinne der Gleichberechtigung - immer mehr Frauen zur Bundeswehr gehen, hat Ministerin von der Leyen zahlreiche Kindergärten auch in Kasernen eröffnet. So können Mütter - und auch die Väter, ihre Kinder sehen, oder sie am Abend auch selbst abholen. Das Foto eines spielenden Vaters in Soldaten-Uniform hat mit dem Artikel nichts zu tun. Zivile Kindergärtner tragen auch den Kasernen keinen "Flecktarn".

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tom-rossi 22.03.2018, 09:35
2. Peinlich.....

Dieses Verhalten der Bundeswehr. Soll das jetzt die Verquickung von Familienministerium und Verteidigungsministerium von Von der Leyen sein. Nur weil sich niemand zu diesem Chaotenverein mehr freiwillig meldet muss man auf solch perfide Mittel zurückgreifen um neue offensichtlich ahnungslose Rekruten an zu werben.

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coupegk 22.03.2018, 09:39
3.

Ich bin selbst Soldat und kann es nur begrüßen, wenn die BW Kontakte zu Betreuungseinrichtungen pflegt. Schön wäre es allerdings, wenn dann auch Betreuungsangebote daraus entstehen, welche die Rahmendienstzeit abdecken. Es ist für den Partner eines Soldaten zum Teil unmöglich auch in Vollzeit oder gar Schichtbetrieb zu arbeiten.

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carlitom 22.03.2018, 09:42
4.

Also solche Kooperationen von Militär und Kleinkindereinrichtungen (oder überhaupt Kindereinrichtungen bis hin zur Schule) finde ich wirklich unmöglich und total abstoßend. Wir sind doch nicht in der DDR oder im Dritten Reich, wo kleine Kinder schon paramilitärisch erzogen werden. Pfui. In solche dunklen Zeiten möchte ich nicht zurückversetzt werden. Ein Soldat ist dazu da, auf andere Menschen zu schießen, egal, wie man das rechtfertigt. Sowas sollte kein Ideal für ein Kind sein.

Ist eh pervers: gleichzeitig wird überall gewarnt, man solle Kinder von Ballerspielen fernhalten, aber dann die Soldaten in die Kita schicken, um das Schießen auf Menschen als was ganz Normales und den Menschen, der das tut, als Sympathen darzustellen. Da werden ja alle Werte und Normen verschoben.

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bloedelsachse 22.03.2018, 09:43
5. Zurückhaltung wäre gut,

denn die DDR läßt grüßen. Dort wurden auch ab Kindergarten "die lieben Soldaten, die uns vor dem bösen Feind beschützen" propagiert. Das Argument "soziales Engagement der Bundeswehr" ist brisant. Haben in unserem "Sozialstaat?" irgendwelche Kinder/ Jugendeinrichtungen Geld von außerhalb nötig? Falls ja, stimmt mit dem Sozialstaat etwas nicht.

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noch_ein_forenposter 22.03.2018, 09:48
6. Völlig richtig

Zitat von lies.das
Weil - im Sinne der Gleichberechtigung - immer mehr Frauen zur Bundeswehr gehen, hat Ministerin von der Leyen zahlreiche Kindergärten auch in Kasernen eröffnet. So können Mütter - und auch die Väter, ihre Kinder sehen, oder sie am Abend auch selbst abholen. Das Foto eines spielenden Vaters in Soldaten-Uniform hat mit dem Artikel nichts zu tun. Zivile Kindergärtner tragen auch den Kasernen keinen "Flecktarn".
Da haben Sie völlig recht. Das Foto passt überhaupt nicht zum Inhalt des Artikels. Trotzdem gehört BW-Werbung an Schulen und insbesondere an Kitas grundsätzlich verboten. Ich finde es auch mehr als nur grenzwertig, dass Minderjährige bei der Bundeswehr dienen dürfen.

Die BW ist eben kein normaler Arbeitgeber, für den man im Ernstfall auch nicht sterben müsste.

Stattdessen wäre ich für die Wiedereinführung der Wehrpflicht, um einen besseren gesellschaftlichen Mischmasch in die Kasernen zu bringen ("Bürger in Uniform"). Selbstverständlich erst ab 18.

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David_K_79 22.03.2018, 09:52
7. Ach ja, die Linke und das Militär

Wenn es nach den Linken ginge, dann würden wir morgen das Militär abschaffen und Frieden mit Wattebäuschchen und Sitzkreis schaffen. Die Realität offenbart nur leider ein Menschenbild, welches auch durch Massenmorde und Folter gekennzeichnet ist. Da kann man wegschauen oder als freie Völker gegen vorgehen. Insbesondere die Linke hat ihren anti-Militarismus auch erst nach 1990 entdeckt, davor war Töten für die gute Sache noch voll ok....der Artikel ist natürlich mal wieder irreführend. Dass die BW in Kitas geworben hat, wie es die Einleitung insinuiert, darum ging es überhaupt nicht.
Last but not least: Verstöhrend auch, dass genau die Protagonisten, welche sich für die Frühsexualisierung einsetzten, nun Panik bekommen, wenn die Bundeswehr auch nur im Kontext von Kindern erwähnt wird. Lieber sollen meine Kinder mit nem Soldaten sprechen, als mit GEW&Co Vertretern über Dildos und die Spielarten von Sex.....

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imlattig 22.03.2018, 09:53
8. der bundeswehr...

gehen die soldaten aus. sie verlieren sie nicht im feld sondern schon im vorfeld. das ist auch gut so. nur mit weniger soldaten wird es keinen krieg geben. das ganze erinnert mich an den unsäglichen wehrkunde unterricht in der ehemaligen ddr. anders war die wehrfähigkeit nicht aufrecht zu erhalten. ein aufgeklärter menschenfreund meldet sich nicht freiwillig zum kriegsdienst. alle die für mehr waffen und soldaten, sprich krieg sind, sollten ihre kinder am krieg in der welt teilhaben lassen. dann wäre schnell frieden.

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gast2329 22.03.2018, 10:03
9. Find ich gut

dass dagegen vorgegangen wird. Auf jeder Messe ein riesen Stand der Bundeswehr. Wenn die Kinder 18 werden gibt es auch keinen Datenschutz. Da werden die Daten an die Bundeswehr gegeben und man bekommt saublöde Schreiben, wie toll das Alles ist.
Überall versucht man an Kinder heranzutreten. Das ist wirklich im höchsten Maß verwerflich.

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