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Kostenstudie: Mieten für Studenten steigen - der Wohnraum nicht
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Wohnen ist für Studenten in den meisten Städten deutlich teurer geworden, zeigt eine Studie. Mehr Platz erhalten sie dafür nicht. Die gute Nachricht: Sie müssen weniger für die teuren Mieten arbeiten.

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meinung2013 04.09.2019, 08:14
1. Mieten für Studenten steigen

dieses harte Schicksal teilen sie mit nahezu allen Mietern im Lande. Wie halt auch die Preise für Immobilien steigen.

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waltrica 04.09.2019, 08:17
2.

"Studierende müssen NUR NOCH 34h arbeiten um sich ihren Wohnraum zu leisten." top. Dass die Studierenden aber nicht mehr als 20h pro Woche arbeiten dürfen (!) und neben der Arbeit noch mindestens 30h pro Woche auf ihr Studium aufwenden müssen, wenn sie in Regelstudienzeit fertig werden wollen, das erwähnt ihr nicht.

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dima43 04.09.2019, 08:45
3. ... 34 Stunden pro Woche ... oder pro Monat

bei 11 EUR/h macht ein 386 mittlerer Mietpreis knapp 34 Stunden pro Monat und damit 9 pro Woche

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buschfunker 04.09.2019, 09:24
4. @#2: 20h Limit

Zitat von waltrica
"Studierende müssen NUR NOCH 34h arbeiten um sich ihren Wohnraum zu leisten." top. Dass die Studierenden aber nicht mehr als 20h pro Woche arbeiten dürfen (!) und neben der Arbeit noch mindestens 30h pro Woche auf ihr Studium aufwenden müssen, wenn sie in Regelstudienzeit fertig werden wollen, das erwähnt ihr nicht.
Das gilt nur für die studentische Krankenversicherung. Wenn man mehr arbeitet, muss man sich regulär versichern.

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deufin 04.09.2019, 09:34
5. Falsche Berechnung...

Wie von meinem Vorredner schon festgestellt, sind es 34 Stunden im Momant und nicht in der Woche, was aber am grundsätzlichen Problem nichts ändert, daß man arbeiten muß, um sich das Studium leisten zu können.
Wer studiert sollte nicht arbeiten gehen müssen, sondern das Studium sollte die Haupttätigkeit/Arbeit sein. Gerade in Zeiten, wo die Politik jeden Tag dafür wirbt, daß man ohne Studium am Arbeitsmarkt nichts mehr erreichen kann.

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Hans-Dampf 04.09.2019, 10:21
6.

Gerade in Köln sollte man als Studierender nicht gerade die Leiden Christi empfinden, wenn man eine Wohnung sucht. Die Uni ist von Hürth, Brühl und Bornheim teils schneller zu erreichen als aus bspw. Worringen, Merkenich, Neubrück oder Ostheim. Wer allerdings direkt neben der Uni (Lindenthal, Raderthal, Sülz, usw.) wohnen möchte, muss halt mit dortigen Mietern konkurrieren und das wird teuer.
Und während des Studiums arbeiten ist auch möglich, man muss sich halt ein wenig disziplinieren. Hat auch während meines Maschinenbaustudiums geklappt, das ich in Regelstudienzeit absolvierte.

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olvog 04.09.2019, 11:00
7.

Wer sich selbst finanziert kann sich nicht an die 20Std regel halten. Außerdem sind die Arbeitszeiten kein Wunschkonzert, oftmals muss man als Aushilfe die Schichten annehmen die anfallen egal wie man an dem Tag Uni hätte.
Was auch viele vergessen sind die zusätzlichen Kosten, also die Nebenkosten der Wohnung (+100€), Lebensunterhaltungskosten (+200€), Versicherungen (90€KV), Semesterbeiträge (300€ je Semester)
Studenten, die sich so selbst finanzieren leben echt auf einem schmalen Fuß.

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interessierter Laie 04.09.2019, 13:46
8. Das ist völliger Quatsch...

Zitat von waltrica
"Studierende müssen NUR NOCH 34h arbeiten um sich ihren Wohnraum zu leisten." top. Dass die Studierenden aber nicht mehr als 20h pro Woche arbeiten dürfen (!) und neben der Arbeit noch mindestens 30h pro Woche auf ihr Studium aufwenden müssen, wenn sie in Regelstudienzeit fertig werden wollen, das erwähnt ihr nicht.
erstens geht man hier davon aus, dass der Student den Wohnraum allein von seiner Arbeit bezahlt. Es gibt BaFÖG und viele bekommen Unterstützung von den Eltern. Zweitens verbietet niemand einem Studenten, mehr zu arbeiten. Unter der Minijobgrenze (450 EUR) im Monat ist sinnvoll, weil man sonst volle Beiträge zahlen muss. Und ab 20 Stunden fliegt man aus der Familienversicherung raus. Aber ein Verbot gibt es nicht. In Grenzfällen kann ist es allerdings passieren, dass man für Mehrarbeit bestraft wird. Das ist bekloppt, liegt aber am völlig verkorksten deutschen Abgaben- und Transferrecht. Übrigens: Es gibt Hiwi-Jobs, Werkstudentenverträge und Praktika die lernförderlich sind UND Geld bringen.

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SusiWombat 04.09.2019, 14:13
9. Noch mehr Quatsch

Zitat von interessierter Laie
erstens geht man hier davon aus, dass der Student den Wohnraum allein von seiner Arbeit bezahlt. Es gibt BaFÖG und viele bekommen Unterstützung von den Eltern. Zweitens verbietet niemand einem Studenten, mehr zu arbeiten. Unter der Minijobgrenze (450 EUR) im Monat ist sinnvoll, weil man sonst volle Beiträge zahlen muss. Und ab 20 Stunden fliegt man aus der Familienversicherung raus. Aber ein Verbot gibt es nicht. In Grenzfällen kann ist es allerdings passieren, dass man für Mehrarbeit bestraft wird. Das ist bekloppt, liegt aber am völlig verkorksten deutschen Abgaben- und Transferrecht. Übrigens: Es gibt Hiwi-Jobs, Werkstudentenverträge und Praktika die lernförderlich sind UND Geld bringen.
Ist es so schwer zu verstehen, dass man einen Betrag in Stunden umrechnet?

Und Studenten wohnen nicht nur, sie essen auch. Und sie brauchen Studienmaterial - vielleicht bezahlten sie das von ihrem Bafög. Eine Anstellung als Werkstudent ist auf 20 Stunden begrenzt - außer in den Semesterferien. Es gibt da halt nicht nur die Sicht des Studenten, sondern auch die des Arbeitgebers. Minijobber kann nur einstellen, wer diese pauschal anmeldet - macht halt nicht jeder.

Aber - sie haben es ja schon gesagt - die Eltern können ja einspringen. Kinder von prekär beschäftigten Menschen sollen ja eh nicht an die Unis, das lernt man schon in der Grundschule.

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