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Kritik an Ministerpräsidentin: Manuela Schwesig schickt Kind auf Privatschule
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig lässt ihren ältesten Sohn auf eine Privatschule gehen. Kritiker werfen ihr nun mangelndes Vertrauen ins Schulsystem vor.

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Kritikaster51 05.09.2017, 19:53
40. Ist doch nichts Neues ....

.... als Anfang der 70-er Jahre Hessen mit dem "emanzipatorischen Schulsystem des Frankfurter Modells" beglückt wurde, schickten namhafte SPD - Politiker - voran der Kultusminister Ludwig von Friedeburg - ihre Sprösslinge ins nahe Aschaffenburg in das reaktionäre 3-stufige bayrische Schulsystem. Warum soll das heute anders sein? Wasser predigen .....

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belustigter 05.09.2017, 19:57
41. Ein bisschen gebe ich Ihnen recht

Zitat von sabrina74
... jeder will das Beste für sein Kind und nicht immer sind Privatschulen "besser", sondern "anders". Dem einen Kind tut Montessori gut, ein anderes kommt mit Frontalunterricht zurecht. Wer von den Kritikern kennt schon den Sohn von Frau Schwesug und maßt sich an, über dessen Wohl zu entscheiden?
Alle Eltern dürfen und sollten ihren Kindern die Bildung zukommen lassen, die sie am besten aufs Leben vorbereitet. Allerdings ändert Ihre Feststellung, dass Privatschulen nicht immer nur besser sondern auch anders sein können, nichts an der Problematik. Auch in einkommensschwachen Familien gibt es Kinder, die im üblichen Bildungssystem nicht aufblühen können. Denen bieten sich dann leider andere Optionen:
a) hoffentlich mit schlechten Noten irgendwie durch oder
b) eine "andere" Schulform besuchen. Das wohlklingende "Privat-" wird dann allerdings durch "Förder-" oder dergleichen ersetzt.

Hier geht es also nicht darum zu kritisieren, wie Frau Schwesig über das Wohl ihrer eigenen Kinder entscheidet sondern darum, dass es in ihrem, ihr von der Gesellschaft aufgetragenen, Tätigkeitsfeld darum geht, allen Kindern die bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Etwas, was sie dem unter ihrer Verwaltung stehendem Schulsystem anscheinend nicht zutraut.

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think-twice! 05.09.2017, 20:01
42. Wasser predigen und Wein trinken

klar, dass sie ihren Sohn nicht in eine Schule schicken möchte, in der Migranten aufgrund ihrer fehlenden Sprachkenntnisse das Niveau nach unten ziehen und jede Menge soziale Probleme an der Tagesordnung sind. Typisch Linke- Probleme produzieren und diesen dann mit Geld aus dem Weg gehen.

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rstevens 05.09.2017, 20:01
43.

Zitat von Braveheart Jr.
... oder eine Neiddebatte? Hätte ich Kinder, ich würde meinen Kindern auch nicht dem Krampf zumuten, der sich "Schulsystem" schimpft. Davfon kriege ich in meinem Bekanntenkreis (Großstadt in NRW) genug mit.
Vermutlich ein Bisschen beides. Aber es ist schon bezeichnend, wenn gerade SPD-Politiker ihre Kinder auf Privatschulen schicken. Immerhin sind die Länder, die lange Zeit SPD-regiert waren, allesamt die Schlusslichter bei der Bildung. Die SPD (oft zusammen mit den Grünen) hat es also verbockt. Daher ist es mindestens auch eine Bildungsdebatte. Offensichtlich ist den Damen und Herren Politikern klar, was sie angerichtet haben.

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Skakesbier 05.09.2017, 20:02
44. Typisch

SPD-Bonzin: Anderen Wasser predigen, selbst Schampus genießen! Was sagt Ober-Koryphäe St. Martin wohl dazu??

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andros0813 05.09.2017, 20:04
45.

warum erst jetzt augenfällig wird, das die allermeisten politikerkinder auf privatschulen gehen, ist schon verwunderlich...ach wie schön ist doch integration (wenn es die anderen machen)...
wählt den politikerkropf ab, es gibt genug parteien, die auch mal wollen sollen (und es auch gut machen würden)

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hartmannulrich 05.09.2017, 20:05
46. Privatschulen gehören zu unserem Schulsystem

Privatschulen sind Teil unseres Schulsystems. Sie werden vom Staat zu über 90% finanziert und staatlich beaufsichtigt. Solange die SPD sich nicht grundsätzlich gegen Privatschulen ausgesprochen hat, ist im Prinzip auch nichts daran auszusetzen, wenn die Kinder von SPD-Politikern auf Privatschulen gehen. Privatschulen sind nicht unbedingt Schulen für Privilegierte. Bei mir am Ort konnte die weiterführende Schule nach Auflösung der staatlichen Hauptschule nur durch Überführung in eine private Gemeinschaftsschule erhalten werden. Dank Unterstützung durch Kommune und Wirtschaft gibt es dort kein Schulgeld, und es sind gerade die Kinder aus einfachen Verhältnissen, die sie besuchen.

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Karsten Kriwat 05.09.2017, 20:06
47. Wasser predigen und Wein saufen...

Die Sozi-Bonzen predigen Wasser (Gesamtschulen usw.) und saufen mal wieder selbst den besten Wein (Privatschulen)! Kein Wunder, dass sich das Volk mehr und mehr mit Grausen abwendet...

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kuschl 05.09.2017, 20:08
48. Wasser und Wein

Also da enttäuscht sie mich aber jetzt (nicht)! Multikulti predigen und national elitär handeln. Aber so geht es ja vielen. Sie sind nicht allein, Frau Schwesig. Ich würde mir mal eine Aufstellung von Politikern, Rundfunk und Medienleuten wünschen, die uns immer den Multikultiquark verkaufen aber ihre Früchtchen schön elitär auf entsprechende Privatschulen oder Kindergärten schicken. Was sagt denn der Schulz-fan dazu? Schweigen?

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horstenporst 05.09.2017, 20:09
49.

Zitat von sarkasmis
Frau Schwesig gehört dem linken SPD-Flügel an, denjenigen, die stets die klaffende soziale Schere bejammern, denjenigen, die mehr Gleichheit, mehr Gerechtigkeit wollen, denjenigen, die Gesamtschulen um der Gleichheit willen wollen und die meinen Eltern müssten ihre Kinder für soziale Experimente ungewissen Ausgangs wie Inklusion, Schraibän nach Gehöa etc. hergeben. Gleichzeitig flieht man aus dem selbst geschaffenen Schulsystem. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass es in einer Stadt wie Schwerin kein halbwegs nahegelegene staatliche Schule gibt. Im übrigen reiht sich das aber nahtlos in das Verhalten besonder linker Politiker ein, das man auch in Großbritannien wunderbar sehen kann. Die Corbynites schicken ihre Kinder auch nicht auf Comprehensive Schools in mit hohem Migrantenanteil, sondern auf exklusive und teure Privatschulen.
Würde ma dafür sorgen, das die soziale Schere nicht soweit auseinanderklafft z.B. durch eine höhere Kapitalertragssteuer, durch einen höheren Spitzensteursatz etc. hätte der Staat mehr Geld zur Investition in Schulen zur Verfügung und diese wären nicht schlechter als private Schulen. Im übrigen wollte Jeremy Corbyn seinen Sohn auf eine comprehensive school schicken, aber die Mutter wollte es nicht.
https://www.theguardian.com/politics/1999/may/13/uk.politicalnews2

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