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Kritik an Uni-Finanzen: Mehr Geld allein hilft nicht
DPA

Zweieinhalb Milliarden Euro an Drittmitteln hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft im vergangenen Jahr verteilt. Ihr Präsident fürchtet nun, zum Grundfinanzierer der Hochschulen zu werden - und fordert mehr Geld für den Basisbedarf der Unis.

leser008 04.07.2013, 17:36
1. Selbstbedienungsladen Uni

Die Unis brauchen überhaupt nicht mehr Geld. Sondern knallharte, transparente Kontrollen bezüglich der Mittelverwendung. Es kommt immer weniger Geld bei den Studenten, wiss. Mitarbeitern und den Laboren an. Z.B. hier in Bonn werden Gelder für Uniclub, Luxuswohnungen für Besucher, Miete für einzelne Institute in den allerteuersten Lagen vergeudet. Math Institut am Bertha, Jurainst. im Bonner Bogen sind nur die letzten Streiche. Dazu Lehrstühle für bizarre Abwegigkeiten während es an Basisvorlesungen für die Studenten fehlt.

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awoth 04.07.2013, 17:44
2. Genau!

Die Grundfinanzierung (inkl Gehälter) ist ein ernstes Problem! Die DFG finanziert zT sogar schon die Lehre, indem Drittmittelgeförderte Doktoranden quasi zwangsverpflichtet werden.
Klar, dass in Zielvereinbarung unter Androhung von Konsequenzen (noch weniger Geld) verstärkte Drittmitteleinwerbung eingefordert wird. Und nach eingeworbenen Drittmitteln werden die Unis dann "gerankt". Klar, dass die DFG nun auch kangsam pleite ist und sehr gut begutachtete Forschungsprojekte mit Hinwris darauf nicht mehr fördern kann. Ein Teufelskreis, trotz der angeblichen Buldungsmilliarden. Tatsache ist, dass es den Bach runtergeht.

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ulfderzweite 04.07.2013, 22:11
3. Ausbildungsstaette statt Papermill

1.Konsens schaffen: Unis sind primaer Ausbildungs, nur sekundaer Forschungsstaetten.

2.Unipersonal muss nachweisen, dass es ausbildend taetig ist.
3.DiMiDo Personal sofort feuern.
4.Paper sind kuenftig kein Rechtfertigungsgrund fuer die eigene steuerfinanzierte Taetigkeit.
5. Verbeamtungen sofort streichen.
> fertig

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gerald246 05.07.2013, 08:23
4. Uni Potsdam usw.?

Zitat von leser008
Die Unis brauchen überhaupt nicht mehr Geld. Sondern knallharte, transparente Kontrollen bezüglich der Mittelverwendung. Es kommt immer weniger Geld bei den Studenten, wiss. Mitarbeitern und den Laboren an. Z.B. hier in Bonn werden Gelder für Uniclub, Luxuswohnungen für Besucher, Miete für einzelne Institute in den allerteuersten Lagen vergeudet. Math Institut am Bertha, Jurainst. im Bonner Bogen sind nur die letzten Streiche. Dazu Lehrstühle für bizarre Abwegigkeiten während es an Basisvorlesungen für die Studenten fehlt.
Naja, ich glaube zwar nicht dass Bonn unter den teuersten Staedten Deutschlands rangiert aber "Geld fuer bizarre Abwegigkeiten" wird in Deutschlands Unis ja schon verschwendet. Wie heisst es heute im Spiegel: "Erst die Uni Leipzig, jetzt folgt die Uni Potsdam: Die Geschäftsordnung des Senats kommt künftig ohne männliche Formen aus. "Die/der Protokollführer/in" weicht der "Protokollführerin". Ansonsten, sagt der stellvertretende Vorsitzende, hätte es Ärger von Feministinnen gegeben. "

Da wird also an der Uni Potsdam jede Menge Zeit, Personal und Sachmittel verschwendet um den Feministinnen einen Gefallen zu tun. Was hat das mit dem Ziel der Uni (Forschung und Lehre) zu tun?? Von Unis wie Frankfurt/Oder mit der Spezialisierung in Esoterik will ich garnicht reden. Die Zustaende an manchen Instituten die ich kenne sind ebenfalls zum Teil sehr merkwuerdig, wobei dann Personal und Mittel vorhanden sind, alles jedoch in Auseinandersetzungen untergeht, gerade die notwendige Lehre aber mit Sicherheit keine Forschung gemacht wird und, am allerschlimmsten, das alles aber ohne irgendwelche Konsequenzen bleibt.

Ich glaube hier muessten sich die Unis nicht nur jammern sondern sich selbst auch mal auf das besinnen was sie eigentlich machen sollen, und ihren Laden in Ordnung bringen. Die anderen Unis im Ausland haben da erhebliche Vorspruenge, was asich ja auch in den internationalen rankings wiederspiegelt.

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muctr 05.07.2013, 11:31
5. Nein!

Zitat von ulfderzweite
1.Konsens schaffen: Unis sind primaer Ausbildungs, nur sekundaer Forschungsstaetten. 2.Unipersonal muss nachweisen, dass es ausbildend taetig ist. 3.DiMiDo Personal sofort feuern. 4.Paper sind kuenftig kein Rechtfertigungsgrund fuer die eigene steuerfinanzierte Taetigkeit. 5. Verbeamtungen sofort streichen. > fertig
Wer an Unis Arbeitsbedingungen wie an Gymnasien schafft, erhält auch nur den gleichen Unterricht wie an Gymnasien. Wollen Sie wirklich von Leuten unterrichtet werden, die keine eigene Forschung betreiben? Dann gehen Sie doch an eine FH, und selbst da wird (glücklicherweise) auch geforscht - zum Fortschritt des Landes, aber eben auch für die nachhaltige Qualität des Unterrichts.

Zum DiMiDo-Personal: Das sind typischerweise diejenigen, die am meisten und effektivsten arbeiten, weil sie immerhin den Mo und den Fr haben, wo sie sich in Ruhe der Forschung (und damit der Weiterqualifikation) widmen können - wenn Sie so wollen, dann auch der Unterrichtsvorbereitung. An den meisten Unis sind die Bedingungen nicht so, dass Sie im Professorenbüro tatsächlich konzentriert arbeiten können - da brauchen Mitarbeiter und Studierende Betreuung (zu Recht!), da brauchen Kollegen Kontakt und Austausch etc. Alles wichtig, aber eben auch alles Zeit, in der die übrige Professorenarbeit (Forschung, Unterrichtsvorbereitung) auf der Strecke bleibt.

Also hören Sie bitte auf mit solchen unqualifizierten Pauschalaussagen, die nur zeigen, dass Sie keine Ahnung haben, worin die (gesetzlichen und gesellschaftlichen) Aufgaben von Uniprofessoren bestehen.

muctr

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ulfderzweite 31.01.2015, 00:14
6.

Zitat von muctr
Wer an Unis Arbeitsbedingungen wie an Gymnasien schafft, erhält auch nur den gleichen Unterricht wie an Gymnasien. Wollen Sie wirklich von Leuten unterrichtet werden, die keine eigene Forschung betreiben? Dann gehen Sie doch an eine FH, und selbst da wird (glücklicherweise) auch geforscht - zum Fortschritt des Landes, aber eben auch für die nachhaltige Qualität des Unterrichts. Zum DiMiDo-Personal: Das sind typischerweise diejenigen, die am meisten und effektivsten arbeiten, weil sie immerhin den Mo und den Fr haben, wo sie sich in Ruhe der Forschung (und damit der Weiterqualifikation) widmen können - wenn Sie so wollen, dann auch der Unterrichtsvorbereitung. An den meisten Unis sind die Bedingungen nicht so, dass Sie im Professorenbüro tatsächlich konzentriert arbeiten können - da brauchen Mitarbeiter und Studierende Betreuung (zu Recht!), da brauchen Kollegen Kontakt und Austausch etc. Alles wichtig, aber eben auch alles Zeit, in der die übrige Professorenarbeit (Forschung, Unterrichtsvorbereitung) auf der Strecke bleibt. Also hören Sie bitte auf mit solchen unqualifizierten Pauschalaussagen, die nur zeigen, dass Sie keine Ahnung haben, worin die (gesetzlichen und gesellschaftlichen) Aufgaben von Uniprofessoren bestehen. muctr
"Also hören Sie bitte auf mit solchen unqualifizierten Pauschalaussagen, die nur zeigen, dass Sie keine Ahnung haben, worin die (gesetzlichen und gesellschaftlichen) Aufgaben von Uniprofessoren bestehen."

Na da hab ich Professor hastig wohl auf den Schlips getreten ;-) sorry ich zahl keine steuern für verbeamtete Leistungsverweigerer - scher dich ! für dein geld können wir 4 HiWis endlich feste Verträge anbieten.

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