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Kurdisch-deutscher Junglehrer: "Die meisten HipHopper haben Abitur"
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Sollten Lehrer so tough sein sein wie in "Fak Ju Göhte"? Mehmet Kara, 33, wäre es gern: Der Referendar hört HipHop, stammt aus einer kurdischen Familie - und ist schon dadurch ein Exot in deutschen Lehrerzimmern.

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benutzer8472 25.06.2014, 08:02
1.

Wer hat denn heutzutage kein Abitur? Seitdem man auch fuer Berufe wie Klempner und Gleisbauer Abitur braucht macht es doch jeder Depp..

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Euron 25.06.2014, 08:14
2. Lehrer

"...In deutschen Lehrerzimmern sind solche Biografien selten, Bildungsforscher kritisieren die Gleichförmigkeit als "zu weiblich und zu deutsch"... "

Was soll das bedeutet "zu deutsch"? Ich bin kein Eingeborener,es gab bei mir keinen Bedarf eine Lehrerin aus meinem Geburtsland zu haben. Was soll der Unsinn? Es gilt: auf dem eigenen Arsch hinsetzen und lernen. Ob das die deutsche Sprache ist oder sonst was. Mir passte auch nicht jeder Lehrer, das lag aber nicht an der deutschen Nationalität. Und egal weiblich oder männlich. Zu Hause muss wieder etwas mehr Strenge von Seite der Eltern gezeigt werden. Aber auch von der Schule.

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uksubs 25.06.2014, 08:21
3. mehr karas

müsste es schon sehr lange geben. schön, nun von einem zu lesen. und man muss die hoffnung aussprechen, dass es noch eine "aufholjagd" gibt, um die jahrzehnte lang verfehlte integration aufzuholen.

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sincere 25.06.2014, 08:30
4.

vor 20 jahren wäre das mal besonders gewesen aber heutzutage gibt es genug lehrer mit bezug zum schüler.

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Die Einzelmeinung 25.06.2014, 08:47
5.

Zitat von sysop
Sollten Lehrer so tough sein sein wie in "Fak Ju Göhte"? Mehmet Kara, 33, wäre es gern: Der Referendar hört HipHop, stammt aus einer kurdischen Familie - und ist schon dadurch ein Exot in deutschen Lehrerzimmern.
Ist jetzt damit gemeint, dass die praktizierenden Musiker dieser Richtung oftmals Abitur haben, oder dass Höhrer dieser Musik diesen Abschluss in der der Tasche haben.
Letzteres ist weniger verwunderlich das HipHop wohl doch eine der meistgehöhrten Musikrichtungen sein dürfte. Interessant wäre da dann eher der vergleich ob Schüler die Klassik, Rock, Metal, Techno etc. eine höhere Quote haben.

Schrecklich finde ich ehrlich gesagt dieses einbinden von Rapmusik in der Unterricht. Nichtmal unbedingt das es sich um Rap handelt, den ich persönlich nicht gerade mag.
Aber es wird genügend Schüler geben die damit genau so wenig anfangen können und die der Lehrer dadurch komplett vom Unterricht ausschliesst.
Ich frage mich immer was so falsch daran ist einen "normalen" Unterricht zu geben. Auch diesen kann man mit etwas Aufwand interessant gestalten.

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W. Robert 25.06.2014, 09:08
6. Verblödung

Die in der Regel selten dämliche „Lyrik“ der deutschen Stümper-Rapper mit ihrem offenen Sexismus, Rassismus, Schwulenbashing und der Gewaltverherrlichung auch noch zum Lernziel an den Schulen zu deklarieren, hat gerade noch gefehlt, um die Bildungsmisere zu zementieren. Da kann man wochenlang nach einem einzigen halbwegs mustergültigen Rap-Text in den einschlägigen Foren suchen, man wird einfach nicht fündig. Dumme Klischees, halbgare Reime, all das soll den Kids an der Schule als vorbildlich verkauft werden?

Nun ja, die Alternativen sind dünn gesät. Der Goethe will nicht mehr so recht als Vorbild taugen, der Heine ist gelegentlich etwas langatmig, der Tucholsky beschwört eine letztlich gescheiterte Utopie, der Hesse dümpelt im Seichten und der Kästner ist noch immer total unkorrekt und von den 68er-Literaten hört man gar nichts mehr. Brauchbare Texte deutscher Popgrößen existieren auch nicht wirklich.

Man muss konstatieren, dass die deutsche Literatur zunehmend irrelevant wird, und keinen internationalen Maßstäben mehr standhalten kann. Wer sich mit dem Abiturwissen ins Feuilleton wagt, der ist schlicht aufgeschmissen. Nun gut, man braucht eben Techniker, Ärzte und Lehrer und keine Literaten im Bologna-Bertelsman-Bachelorsystem.. Man kann es mit der Dekadenz aber auch übertreiben, indem man beispielsweise Bushido und ähnliche Schwachmaten zu Literaten erklärt. Es mag ja sein, dass dieser Lehrer durch diverse „Rap-Poeten“ sozialisiert worden ist, trotzdem kann es nicht die Aufgabe der Schule sein, literarischen Sondermüll zu propagieren.

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20099 25.06.2014, 10:00
7. optional

Mohammed Atta und seine "Kollegas", wie das wohl an deutschen Gymnasien neuerdings heißt, hatte auch Abitur und war Student an der TU HH-Harburg! - Migrationshintergründische sollten nach rein fachlichen Kriterien als Lehrer eingestellt werden und nicht um "den Vater in der Moschee zu besuchen"! Das ist Aufgabe der Ausländerbehörde oder ein Fall für den Staatsanwalt!

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alohas 25.06.2014, 10:21
8.

Zitat von sysop
Neulich, so erzählt Herr Kara es, hat er einem Schüler "kulturspezifisch" ins Gewissen geredet. Der Junge hatte eine Lehrerin angepöbelt, wollte sich von einer Frau nichts sagen lassen. Herr Kara drohte, den Vater in der Moschee zu besuchen und ihn damit bloßzustellen, wie ungezogen sein Sohn sich benehme.
"Kulturspezifisch ins Gewissen reden" - das heißt in diesem Fall "drohen".

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d.d.1610 25.06.2014, 10:43
9.

Zitat von W. Robert
Die in der Regel selten dämliche „Lyrik“ der deutschen Stümper-Rapper mit ihrem offenen Sexismus, Rassismus, Schwulenbashing und der Gewaltverherrlichung auch noch zum Lernziel an den Schulen zu deklarieren, hat gerade noch gefehlt, um die Bildungsmisere zu zementieren. Da kann man wochenlang nach einem einzigen halbwegs mustergültigen Rap-Text in den einschlägigen Foren suchen, man wird einfach nicht fündig. Dumme Klischees, halbgare Reime, all das soll den Kids an der Schule als vorbildlich verkauft werden?
Sie scheinen ja nicht besonders gut im Recherchieren zu sein oder? Sonst würden sie ja jetzt nicht so ein vorurteilsbehafteten Kommentar über deutschen Rap verfassen. Wahrscheinlich haben sie in den Nachrichten mitbekommen, wie Bushido hochrangige Politiker in seinem Song bedroht und sind nun der Meinung, dass die ganze Szene so tickt. Mein Tipp: Vielleicht sollten sie sich ein wenig mehr mit dieser befassen, denn diese besteht nicht nur aus Bushido, Haftbefehl und co!

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