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Länder-Ranking: Wirtschaftslobby kürt Sachsen zum Bildungsmusterland
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Das deutsche Bildungssystem hat sich verbessert - aber nur leicht. Laut einer wirtschaftsnahen Studie ist Sachsen der Sieger unter den Bundesländern. Gleichzeitig hat der Osten aber Probleme, ausländische Kinder an Schulen zu integrieren.

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kaisergarten 03.09.2015, 12:04
1. Humankapital

Hmmm, lecker... Humankapital. Ich lieebe diesen Begriff macht er doch deutlich was wir letztlich sind. Eine Ressource für Wirtschaft und Staat. Alles drumherum braucht man nur um Wahlen zu gewinnen.

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hurzi.hurzel 03.09.2015, 12:12
2.

"So halten die Studienmacher zum Beispiel den Ausbau von Ganztagsschulen und Kindertagesstätten für wichtig, damit Eltern ihre Familie und den Beruf gut vereinbaren können - und folglich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen."
Ja ja, alles für die Wirtschaft, alles für's Wachstum...

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freigeist1964 03.09.2015, 12:16
3. Bildungsmusterland?

Wenn ich mir die rechtsradikalen Tendenzen in Sachsen anschaue, dann haben die Menschen dort NICHTS aus der Geschichte gelernt. Nazi zu sein, scheint dort ja gerade unter jungen Menschen ausgesprhce IN zu sein, so dass Ich eher behaupten wuerde, dass dort ein Bildungsnotstand vorherrscht! Ich moechte da jedenfalls nicht leben und meine Kinder ganz bestimmt nicht in eine Schule stecken wollen.

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chico 76 03.09.2015, 12:16
4. Wenn man (richtigerweise)

unterstellt, dass es keine Intelligenzunterschiede in den Bundesländern gibt bleibt nur schlechtere Bildungspolitik als Fehlerursache.
Da sollte die untere Hälfte mehr nach der oberen schauen.
Spicken erlaubt in diesem Fall.

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helle_birne 03.09.2015, 12:17
5. Man sollte in Sachsen weniger

Mathematik und Naturwissenschaften, aber dafür mehr Gemeinschaftskunde und Politik in den Schulen unterrichten, dann gibt`s dort hoffentlich weniger Rechte, PEGIDA und AfD. Auch die sächsischen Hochschulen sind sehr MINT-lastig, dafür wenig sozial- und kulturwissenschaftliche Student*Innen ...

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lupenreinerdemokrat 03.09.2015, 12:20
6. Bayern und Sachsen sind Sieger

Nicht nur in der "wirtschaftsnahen" Studie, sondern z.B. auch im Pisa-Test.
Liegt wohl am Schulsystem und an der Zusammensetzung der Schüler. Wenn man nicht einen Großteil der Zeit dafür verschwenden muss, erst einmal die Sprache zu lernen, kann man sich gleich auf das Wesentliche konzentrieren und liegt dann natürlich mit bequemem Abstand vor dem Rest.

Andererseits wäre eine funktionierende Integrationspolitik, die ein lernen der deutschen Sprache innerhalb einer möglichst kurzen Frist für jeden Migranten obligatorisch macht, die Voraussetzung für ein funktionerendes Schulsystem mit Niveau in Deutschland.
Da scheint es aber in den political correcten Köpfen zu hapern und Geld ist natürlich hierfür auch keins da.
Kennt man ja vom deutschen Bildungssystem, wo Lehrer und Dozenten teilweise als Aufstocker beschäftigt sind.

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j.vantast 03.09.2015, 12:20
7. Etwas fehlt

Offenbar fehlt bei der Bildung in Sachsen aber der politische Anteil. Und eine Ganztagsbetreuung als Parameter für Bildung heranzuziehen ist wohl mehr als gewagt. Man kann Kinder auch den ganzen Tag betreuen ohne dass da auch nur ein winziger Anteil Bildung dabei ist.

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hegauloewe 03.09.2015, 12:23
8. Und trotzdem

scheint in Sachsen in Sachen Bildung einiges aus dem Ruder zu laufen. Rechtes Gedankengut scheint nicht dadurch nicht aus der welt zu schaffen sein und deswegen kann ich Sachsen aus meiner Sicht nicht in einer Spitzenposition sehen. Das Humankapital sollte auch eine humanistische Lehre erhalten.

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horstu 03.09.2015, 12:25
9. Zuwanderungsmangel

Sachsen hat also die besten Bildungsindikatoren, "leidet" aber an zu wenig Zuwanderern, ganz so als sei dies eine Krankheit. Das ist rhetorisch wirklich kunstvoll dargestellt.

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