Forum: Leben und Lernen
Länderstudie: Ganztagsausbau kostet 10 Milliarden Euro
imago images/ MITO

Der geplante Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf einen Ganztagsplatz könnte zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Die Bundesregierung will trotzdem daran festhalten.

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totalausfall 07.06.2019, 12:26
1. Na und ?

Ist doch kein Geld. Und schon gar nicht verglichen mit der Wichtigkeit!

Wir haben fast 4000 Milliarden BIP jedes Jahr, davon werden ja wohl 10 zu entbehren sein für den Ganztagsschulausbau!

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m.klagge 07.06.2019, 12:32
2. Eine Idee wäre es,

die Interessengruppe, die von dem Ganztagesausbau profitiert an den Kosten zu beteiligen. Selbst auf die Gefahr hin, dass die Dividenden und sonstigen Einkünfte minimal geschmälert werden.

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mumuwilli1975 07.06.2019, 12:43
3. m.klagge

Welche Interessengruppen meinen Sie? Die Eltern? Was ist mit Alleinerziehenden? Ohne Ganztagsschule könnte ich meine Ausbildung, meinen Job und daher auch die Rente in die Tonne werfen.

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practicus 07.06.2019, 12:45
4. 10 Mrd - na und?

Die zu erwartende Rendite über mehr und besser bezahlte Arbeit von Frauen, die statt Mini-Job Voll- oder Teilzeit arbeiten können sowie die Verminderung des H4-Bedarfs dürfte ein X-faches dieser Summe ausmachen. Nachrechnen bitte und schnell entscheiden

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Motorpsycho 07.06.2019, 12:58
5.

Na klasse. Die Kinder sind ja heutzutage in der OGS schon völlig durch den Wind, weil sie den ganzen Tag über unter anderen Kindern und fremder Umgebung sind. Die Kinder sind mehrheitlich mittags schon "rund".

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meinung2013 07.06.2019, 13:03
6. Frau Holle schüttelt ihr Kissen und es fällt Geld

über Deutschland vom Himmel.
"Die Unternehmen drosselten ihre Produktion im April darüber hinaus so stark wie seit August 2015 nicht mehr. Industrie, Baubranche und Versorger stellten zusammen 1,9 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. (...) Ökonomen sehen das noch kritischer. „Die Produktions- und Außenhandelsdaten sind gruselig“, sagte Deka-Bank-Volkswirt Andreas Scheuerle. „Der Start in das zweite Quartal war ein Desaster.“ Im ersten Jahresviertel war Europas größte Volkswirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen, nun droht ein Minus. "
https://www.welt.de/wirtschaft/article194914981/Deutsche-Exporte-fallen-wie-seit-2015-nicht-mehr-weniger-Wachstum-erwartet.html
Aber die Deutschen haben ja immer die Rentner denen sie noch mehr nehmen können ...

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Piether 07.06.2019, 13:06
7. @1. totalausfall Na und?

Hatte schon die gleiche Überschrift eingetippt, da habe ich Ihre gelesen.
Kann man nur so sehen.
Was soll die Aufregung um genau diese 10 Mrd. €?

Das einzige, was ich einzuwenden hätte, ist mein (berechtigtes) Mißtrauen gegenüber von öffentlichen Einrichtungen ermittelten Kosten für irgendwas. Die haben mitunter merkwürdige Vorstellungen von dem was wichtig ist und was nicht.

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jaroslav.bocek 07.06.2019, 13:08
8. Kein Problem

ganz einfach die EEG Umlage streichen, dann haben die Leute 25 Mrd. mehr in der Tasche.

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ctrader62 07.06.2019, 13:11
9. 2025 ist das Sankt-Nimmerleins-Jahr ?

Auffallend viele sehr wichtige Vorhaben sollen bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden. Die heutigen Politiker werden da in der Regel nicht mehr im Amt sein. Zu oft bekommt man den Eindruck, dass das Jahr 2025 einfach bedeutet "vielleicht mal irgendwann in der Zukunft, ich muss mich nicht mehr damit herumschlagen".
Wenn man so schaut, wie lange es dauert, um eine Straße oder eine Stromleitung oder ein öffentliches Gebäude zu bauen, dann frage ich mich, wie man in 6 Jahren flächendeckend alles Personal, alle notwendigen Umbauten und Erweiterungen und nebenbei noch das Geld parat haben will.
Das geht nur, wenn die Gesellschaft sich darauf einigt, was ihr wirklich wichtig ist. Kinder werden eventuell mal unsere Rente finanzieren und sie sind ein ganz wesentliches Element von Familie und Gesellschaft. Die drastisch zurück gegangene Zahl an Kindern kostet x-mal soviel wie die Betreuungkosten. Auch rein wirtschaftlich lohnt es sich also. Aber nur, wenn die Politik volkswirtschaftlich denkt und nicht nur an den eigenen Etat, in dem nur der Geldbestand gezählt wird ("schwarze Null") und nicht die durch Investitionen geschaffenen Vermögenswerte bzw. die gewaltigen Folgekosten von lange unterlassenen Investitionen.
Wenn das undurchdringliche Dickicht von EU, Bund, Land und Kommune mal zusammenarbeiten würde mit einem gemeinsamen Ziel, dann würde das auch klappen. Nicht nur bei der Schulbetreuung.

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