Forum: Leben und Lernen
Ländervergleich in Mathe und Naturwissenschaften: Was die Ost-Schulen stark macht
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leidenfeuer 11.10.2013, 17:39
20. Mit neuem Schwung in die Konkurrenz

Zitat von sysop

Im Osten die Gewinner, im Westen die Verlierer: Schüler in den neuen Bundesländern sind in Mathe und Naturwissenschaften viel stärker als die in den alten. Experten versuchen das mit der Schul-Historie der DDR zu erklären. Und greifen viel zu kurz.

Die Liebe zur Naturwissenschaft im Osten ist groß, so erklären sowohl West-Verlierer als auch Ost-Gewinner den Vergleich der Schülerleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften. Das stimmt - und ist doch zu einfach.


Marxismus ist schon lange nicht mehr Pflichtfach an den Ost-Schulen.
Das hat die Köpfe der Schüler dort frei gemacht und ihnen neue Energie für Fächer wie Mathematik und Naturwissenschaften verliehen.

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spiekr 11.10.2013, 17:39
21. "Mit Sprachförderung in jungen Jahren kämpfen.."

arbeiten weder die Deutschen Unterschichtlicher noch die Migrantenfamilien. Der Staat kann in das Alter 1-4 kaum eingreifen, wenn die Eltern das Kind zu Hause halten. Was bei vielen Migranten noch dazukommt: Denkblokaden durch Religion und andere Scheissideologien. Das fehlende Geld in diesen Familien ist nicht der Grund, sondern ihre Ignoranz aller freien Bildungsangebote.
Sachsen beweist, das es nicht am Geld liegt. Oder glaubt jemand, dass Bremen sich verbessert, wenn Hartz IV um € 100 steigt?

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LudBri 11.10.2013, 17:40
22. Theorie und Praxis

Wie entsteht eine Gänsehaut und wann kocht Wasser auf dem Mount Everest!!?? Kenntnisse um diese Sachverhalte sind nur für weltfremde Theoretiker wichtig. Daran Bildung auszumachen ist wohl ein Scherz. Wann ist in China zum letzten mal ein Sack Reis umgefallen? Das ist genau so wichtig zu wissen.

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rainer9998 11.10.2013, 17:41
23.

Zitat von Exzentriker
Die niedrigen Migranten Anteile. So einfach ist das.
Keine Ahnung ,aber davon sehr viel !!!

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rotertraktor 11.10.2013, 17:41
24. Diktum

Zitat von sysop
Experten versuchen das mit der Schul-Historie der DDR zu erklären. Und greifen viel zu kurz.
Liebe Experten,

Sie können doch nicht einfach das bundesrepublikanische Diktum in Frage stellen, dass in der DDR alles, aber auch wirklich ALLES, schlecht war.

Bereits kleinste Abweichungen von diesem Diktum können verheerende Folgen haben, wie uns mit den DDR-Personalien Merkel und Gauck schon eindringlich vor Augen geführt wurde.

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Andreas Rolfes 11.10.2013, 17:42
25. So ist es.

Zitat von Exzentriker
Die niedrigen Migranten Anteile. So einfach ist das.
Und dem ist nichts hinzuzufügen. Aber wahrscheinlich dann doch nicht politisch korrekt genug, daß Zuwanderer unser Bildungssystem mit schlechten Leistungen bereichern...

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idealist100 11.10.2013, 17:43
26. Ich denke

Zitat von sysop

Im Osten die Gewinner, im Westen die Verlierer: Schüler in den neuen Bundesländern sind in Mathe und Naturwissenschaften viel stärker als die in den alten. Experten versuchen das mit der Schul-Historie der DDR zu erklären. Und greifen viel zu kurz.

Die Liebe zur Naturwissenschaft im Osten ist groß, so erklären sowohl West-Verlierer als auch Ost-Gewinner den Vergleich der Schülerleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften. Das stimmt - und ist doch zu einfach.

Ich denke noch mit Grauen an die Quälerei meines Sohnes mit der Mengenlehre bis zum Erbrechen. Dafür wurde in Prozentrechnung, Geometrie gespart, Kopfrechnen war auch nicht nötig es gab ja Taschenrechner und mit der Diff.-Integralrechnung wurde auch zu spät angefangen hat sich dann in den ersten Semestern heraus gestellt.

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elno1234 11.10.2013, 17:43
27. Ach ja, die Schulbildung...

Ein großes Stück Dreck in Deutschland... Es müssen Gesamtschulen her! Nur Gesamtschulen! In Finnland ist es nicht anders, und dort klappt die Bildung hervorragend!

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payton_m 11.10.2013, 17:43
28. Wieder so ein Medien-Hype...

Ich kann diesen angeblich gewaltigen Unterschied irgendwie nicht entdecken. Das schlechteste Bundesland hat 471 Punkte, das beste 536... also reden wir über keine 15% Unterschied. Wären es Noten mit 0 Punkte = 6 und 600 Punkte = 1 sprechen wir also von einer 2 plus vs. einer 2 minus oder so. Und wenn man sich mal die Schwankungsbreite der Rohdaten (bezogen auf Schulen oder Schüler) ansieht, wird das noch augenfälliger: Die Unterschiede innerhalb der Länder sind ja sehr viel größer, d.h. die besten Schulen der schlechtesten Flächenländer sind viel besser als die schlechtesten Schulen der besten Länder. Und selbst das sind noch Mittelwerte. Wenn wir zu einzelnen Schülern übergehen, wird das noch viel deutlicher.

Daher sind diese Aussagen, Kinder seien im Osten besser in Mathe, schlicht Unsinn. Lediglich die Durchschnitte der Länder weichen einige Prozente, und zwischen den Extremen nicht mal 15% ab.

Wie so oft: Viel Lärm um wenig.

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willgence 11.10.2013, 17:44
29. Die Schulen brauchen nicht mehr Mathelehrer

sondern mehr Pädagogen, die ALLEN Schülern Mathematik (dito alle andere Fächer) vermitteln können.
Dazu macht es keinen Sinn Lehrer die höheren Weihen der Mathematik (dito aller anderen Fächer) zu geben, sondern die Lehrer brauchen die höheren Weihen der PÄDAGOGIK.
Denn nur wenn sie vieles Wissen auch an möglichst viele (ALLE!) Kinder ihre Klassen weitergeben können, DANN erfüllen sie die Aufgaben, für die sie ihr Geld bekommen.
Und das gilt ausdrücklich auch für die Gymnasien - ich kenne Fälle, wo den Kindern beschieden wird: "Wenn ihr das so nicht begreift, dann seid ihr hier falsch!" Irrtum Herr Lehrer - wenn sie das den Kindern nicht vermitteln können sind SIE hier falsch!

Meine Schwestern ist selbst Lehrerin und hat Kindern einer meiner Arbeitskollegin durch den Unterricht am Gymnasium gebracht, die von ihren Fachlehrern aufgegeben wurden . . . dabei sie ist Unterstufenlehrerin und hat nur Arbeitsblätter hervorgekramt, die den Stoff anders vermitteln . . . (vorher versetzungsgefährdet, danach alles mit 2).
Man muß nur wollen . . . und können :-)

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