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Langzeitstudie: Schwache Schüler gehen in starken Klassen unter
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Kinder, die von besseren Mitschülern umgeben sind, lassen sich schneller entmutigen als Schüler in leistungsschwachen Klassen. Die Folgen sind noch 50 Jahre später spürbar.

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fuchsi 17.10.2018, 08:22
10. Sprechen Sie mit Lehrern

Die können Ihnen das auch ohne aufwendige Studien sagen. Wird so der Rückzug aus der Inklusion der geistig überforderten Schüler vorbereitet? Sich immer unterlegen fühlen, betrübt jeden Menschen, egal ob jung oder alt.

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Paddel2 17.10.2018, 08:27
11. Was bedeutet das für uns?

Wo sind jetzt die Befürworter der unsäglichen Gemeinschaftsschulen? Haben sich die Grünen nicht immer darauf gestützt, dass „neueste Erkenntnisse“ darauf hindeuten, dass gemeinsames Lernen für alle Beteiligten sinnvoll sei? Leider haben wir immSüdwesten den Fehler gemacht, diese Leute in die Regierung zu wählen, die den Bildungsabstieg eingeläutet haben. Das kommt dabei heraus, wenn man Leuten das Vertrauen schenkt, die lieber esoterischen Werken als statistisch fundierten Analysen glauben.

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smickey 17.10.2018, 08:29
12. Lösung? Ganz einfach

Man sollte ganz einfach dafür sorgen, daß die Klassen so stark sind, wie der schwächste Schüler. Man sollte die Starken zwingen, die Schwachen zu unterstützen, mit Minuspunkten, bis hin zum Rauswurf wegen antisozialen Verhalten, für die, die sich nicht daran halten. Oder aber man nimmt zur Kenntnis, daß es nun mal Unterschiede gibt, und das jeder in der Liga spielen soll, in der nicht imitativ unterwegs ist, sondern eben seinen eigenen Rhytmus folgt. Daraus würde viel mehr positive Energie entstehen. Dann soll es halt Klassen geben, wo nur einsame Superstars sitzen und anere Klassen, wo eben nicht so Hochbegabte sitzen. Lehrer könnten ebenfalls viel besser ihren Job machen und es wäre auch viel. solidaler. Wetten, daß dann das allgemeine Niveau ansteigen würde?

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jjcamera 17.10.2018, 08:32
13.

Fazit: Inklusion macht keinen Sinn. Besser wäre es, überdurchschnittlich Begabte in separate Klassen zu stecken. So bekommen leitungsschwache Schüler mehr Chancen und fühlen sich nicht zurückgesetzt.

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günterjoachim 17.10.2018, 08:35
14. Nein sowas...

Für so eine Binsenweisheit braucht man mittlerweile Studien. Spricht nicht für die Verfasser der Studie.

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taglöhner 17.10.2018, 08:37
15.

Zitat von salomon17
Das spräche massiv gegen den schulpolitischen Kurs, der in Deutschland zur Zeit gefahren wird (weg vom gegliederten Schulsystem, hin zur Einheitsschule). Wurde auch untersucht, wie gute Schüler in schwachen Klassen untergehen? Das ist nämlich nach meiner Erfahrung auch der Fall.
Das ist ja der Sinn der Übung. Alle gleich.

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jula75 17.10.2018, 08:44
16. US-Daten

Die Daten sind aus den USA, wo das Schulsystem anders ist. Diese Ergebnisse ohne weiteres auf Deutschland zu übertragen ist genauso falsch wie weiland das finnische Schulsystem für weltweit nachahmenswert zu halten.

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phthalo 17.10.2018, 08:46
17. Inklusion

An alle, die meinen, dass in Deutschland das Gemeinschaftsschulmodell das beste ist:
Das meinen tatsächlich die wenigsten Lehrer und auch in den oberen Etagen weiß man das.
Das wird nur so verkauft und viele glauben es.
Der Grund, warum Gems eingeführt wurden, ist zum größten Teil finanzieller Natur, weil man dann Schulen und Lehrer einspart. Das ist schon der ganze Zauber. Das die besser sind, glaubt so gut wie kein Lehrer.
(Ach ja - ich bin selbst Lehrer :)

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squire0815 17.10.2018, 08:48
18. Produktionsstätte Bildungswesen

Wann hört es endlich auf Kinder und Jugendliche als durch industrielle Methoden mit notwendiger Bildung zu veredelnde Ressourcen zu betrachten, die nur darauf warten in den gesellschaftlichen Verwertungsprozess integriert zu werden. Der individuelle Reifungsprozess und somit der induviduelle "Erfolg" hängt vor allem von dem Menschen und ihrer Menschlichkeit ab mit denen der Einzelne konfrontiert wird. Was soll mit dem Menschen geschehen, die durch die "Endkontrolle" des Bildnubgssystems durchfallen...obwohl wie es die Geschichte zeigt viele von zu etwas gebracht haben....

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a.usemann 17.10.2018, 08:49
19. Starke Schüler leiden auch unter schwachen Schülern!

Der Artikel berichtet von einer Binsenweisheit, für die es sicherlich keine Studie braucht.
Anders herum ist es aber auch ein Problem: Wer als starker Schüler unter zu vielen schlechten Schülern sitzen muss wird unter seinen Möglichkeiten bleiben und sich vielleicht sogar langweilen und abschalten.
Alles in allem: Alles spricht gegen Inklusion und Gesamtschule.
Die gute alte Trennung nach Leistung mit Aufstiegs- und Abstiegsmöglichkieten und natürlich mit Förderung , wo es sich lohnt ist wohl gar nicht so falsch.

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