Forum: Leben und Lernen
Larissa, 28, Single aus Berlin: "Die Partnersuche ist furchtbar anstrengend"
Konstantin Zander

Nach einer langen Beziehung ist Larissa Sarand, 28, wieder Single. Also stöckelt sie in Clubs, tindert und fragt ihre hübschen Freundinnen um Rat. Das Fazit: Alle wollen einen Partner, doch keiner tut ernsthaft etwas dafür.

Seite 1 von 28
mielforte 17.12.2016, 09:34
1. Die Beziehungs-Synapsen sind verödet,

die biologische Kybernetik (Steuermannskunst) scheint abhanden gekommen zu sein. Es gibt auch keine Leitbilder, weil alles Althergebrachte ja auch irgendwie unmodern anmutet, obwohl in tausenden von Jahren bewährt. Reißt euch zusammen und lasst eure Eitelkeiten. Wenn ihr vor jedem Versuch mit euren allgemeinen Vertragsbedingungen auf der Stirn herumlauft, wird das nie etwas.

Beitrag melden
LittleBoy 17.12.2016, 09:46
2. Emanzipation

Da wird meine Vermutung wieder mal bestätigt. Frauen finden die Emanzipation gut, solange sie sich nicht anstrengen und ihre Komfortzone verlassen müssen. Sprecht doch ihr mal fremde an und flirtet mit ihnen. Riskiert abfuhren die Schmerzen, kriegt keine Antworten mehr, werdet versetzt. Darauf haben Männer eben auch keine Lust mehr. Das ist das Dilemma. Früher waren die Rollen klar, was nicht heißen soll dass das gut so war. Jetzt sind die Rollen individualisiert und keiner weiß mehr, was er machen soll. Grade Männer sind da auf der Suche. Daher müssten eigentlich die Frauen in die Bresche springen. Aber dazu gehört eben auch viel Mut zum Scheitern...

Beitrag melden
severin89 17.12.2016, 09:53
3.

Die Frau Autorin ist aber auch arg enttäuscht vom männlichen Geschlecht, macht es mir zumindest den Anschein. Die Gleichberechtigung und Emanzipation hat unsere Gesellschaft weit voran gebracht, aber vielleicht sollte die gute Dame auch nicht erwarten wie vor 150 auf romantische Art und Weise "erobert" zu werden. Wie wäre es mal damit selbst die Initiative zu ergreifen, egal ob im Club, auf tinder oder in der U-Bahn und nicht nur die Prinzessin auf der Erbse zu spielen.

Beitrag melden
The Restless 17.12.2016, 09:59
4. Nicht suchen

Das wäre mein Tipp: Nicht suchen, sondern leben. Der richtige Partner wird sich irgendwann einfinden, das passiert, wenn man gar nicht damit rechnet ....

Beitrag melden
ttvtt 17.12.2016, 10:00
5. Don't panic

Drei Monate Single sind noch gar nichts... ich freue mich schon auf den Bericht in einem Jahr und in fünf Jahren. Und dann ist es wirklich nicht mehr weit zur einsamen Katzenlady.

Beitrag melden
dannyinabox 17.12.2016, 10:04
6. Was für ein Frust

Scheint sich ein ziemlicher Frust angestaut zu haben bei der Dame.. Aber ich habe gelernt das Liebe meist unverhofft kommt. Plötzlich lernt man jemanden kennen. Gut, vielleicht muss auch Frau heute aktiv werden.. Aber es ist nicht alles verloren :) Ich hatte meine ExEx Freundin damals auf der Tanzfläche kennen gelernt obwohl ich nie der Partygänger war. Die Ex dann im Studium. Früher hatte ich gerne und viel mit Frauen zu tun. Heute will ich nur noch meine Ruhe und dass ist wohl auch das Problem. 5, 6 Jahre geht es gut danach fällt mir die Decke auf den Kopf und das ganze Spiel fängt wieder von vorne an..

Beitrag melden
Yoroshii 17.12.2016, 10:07
7. Tindern?

Haste nen dufte Hintern, dann brauchste net tindern!
Unsereiner erinnert sich an die 60er-Jahre und bedauert, dass er nicht mehr zurück kann. Mann, war da alles herrlich verklemmt. Die Leiter ans Fenster hat's aber auch getan.
Den Zunder hat man mitgebracht - aber net übers Net.

Beitrag melden
semme1 17.12.2016, 10:09
8. Und andersrum?

Ich bin am gleichen Punkt wie die Autorin. Nach 7 Jahren Beziehung als Endzwanziger wieder Single, jedoch als Mann. Aber wurde ich ein einziges mal von Frauen angesprochen? Nein! Denn auch sie schauen in der Bahn lieber ins Handy oder versuchen es mit Tinder. Warum ist es immer noch üblich, dass der Mann den ersten Schritt macht? Können wir das nicht mal ändern?

Beitrag melden
citizen2011 17.12.2016, 10:15
9. Niedliche Werbung

Ansonsten: Komisch, dass eine 28 jährige noch an "love on first Sight" auf der Strasse, in der U-Bahn, beim Metzger etc. glaubt. Wenn das jemand geschrieben, der (deutlich?) über 40 ist, könnte ich das noch nachvollziehen, aber mit 28 ist man doch schon digital fokussiert. Und dann, zu guter letzt wunderts mich auch nicht mehr, dass viele Frauen Single bleiben, die nur die "Bequemlchkeitsaspekte von Emanzipation in Anspruch nehmen: wer nur darauf wartet angesprochen zu WERDEN, anstatt selbst mal den ersten Schritt zu tun, der/die muss noch ein bisschen reifen.

Wie gut, dass ich noch die Zeiten erlebt habe, wo es noch kein Internet und kein Smarthphone gab, ich vermisse diesen Zustand immer mehr... .

Beitrag melden
Seite 1 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!