Forum: Leben und Lernen
Lehrer unter Dauerbeobachtung: Wie gut sind unsere Pädagogen?
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Was machen Pädagogen richtig, was läuft schief? Für eine Dokumentation filmte Gesine Müller zwei Schulklassen über sechs Monate mit fest installierten Kameras. Im Interview erzählt sie, was dran ist an Lehrer-Vorurteilen.

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UnitedEurope 23.09.2014, 17:04
1. Titellos

Es wird einfach vergessen oder Lehrern nicht zugestanden auch Menschen zu sein.

Gleichzeitig sollen immer weniger Lehrer immer mehr die Erziehungsarbeit übernehmen, die die Eltern nicht mehr leisten (wollen).

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dns82 23.09.2014, 17:04
2. Tingelingeling!

Runde frei zum Lehrerbashing!

Ich nehm schonmal die üblichen Phrasen vorweg:

Lehrer sind extremst faule, auf hohem Niveau jammernde, überbezahlte, unfähige Minderleister mit übermäßigen freien Zeit sowie viel zu viel Urlaub und sollten sich was schämen und mal "richtig" Arbeiten gehen!

Hab ich was vergessen? bestimmt, aber da werden mir die Mitforisten sicher gleich aushelfen.

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Berliner42 23.09.2014, 17:04
3.

Zitat von
Wie gut erledigen unsere Lehrer ihren Job, und was verdienen Sie? Warum sind wir bei Pisa Mittelmaß?
Korrekt wäre: "Wie gut erledigen unsere Lehrer ihren Job, und was verdienen sie?"

Paßt zu der Frage im nächsten Satz.

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Websingularität 23.09.2014, 17:11
4. Lehrer die sich auf dem Beamtenstatus ausruhen

Die meisten Lehrer haben auch nicht viel Spielraum, sondern müssen den Stoff bzw. Vorgaben erfüllen.
Die Lehrpläne sind aber auch verbesserungswürdig.
Ein Lehrer kann nicht alles wissen.
Lehrer sind aber selten bereit etwas zu lernen.
Gemeinsam lernen, statt zu belehren.
Schlechte Lehrer sind Kindesmisshandlung, denn für die Schüler herrscht Schulpflicht!
Da Kinder keine Alternative haben, als von einer einzelnen Autorität bewertet zu werden, muss das höchste Qualitätsniveau geboten werden.
Es ist eine Lotterie.
Kennt jemand die Doku "waiting for superman"?
So ähnlich geht's bei uns auch zu.

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spon-facebook-10000140154 23.09.2014, 17:11
5. es ist nicht neu..........

dass die Lehrer zu Prügelknaben gemacht werden wenn die Kinder die überzogenen Erwartungen der Eltern nicht erfüllen. Leider haben sich aber auch viele Studierende für das Lehramt entschieden weil man gut versorgt und bezahlt ist. Nicht nur die Lehrer, auch andere Arbeitnehmer können sich ihre "Kunden" nicht aussuchen aber die Lehrer sind zumeist unkündbar und die Kunden haben wenig Aussicht ihre Reklamationen anzubringen.

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diplommaurer 23.09.2014, 17:13
6. Nun ja,

ich würde mich eher für den Durchschnittslehrer als für zwei Topvertreter interessieren. Ist es heute immer noch so wie zu meiner Schulzeit in den Achtzigern? Keine Qualitätssicherung und damit viele Pädagogen, die mit Minimalaufwand arbeiten und keiner kann was dagegen machen. Wenn zumindest die Gehälter gezeigt werden ist das mal ok. Ich hoffe es werden die Nettozahlen genannt, da Beamte viele weniger Abzüge als Angestellte haben.

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Boesor 23.09.2014, 17:47
7.

Die Gehalstabellen inkl. entsprechender Rechner für Abzüge sind im Internet offen und ohne viel Recherche einsehbar

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aktiverbeobachter 23.09.2014, 18:01
8. Lehrer sind keine Pädagogen

Wann hören wir endlich auf diese falsche Vorstellung und auch Bezeichnung für Lehrer zu verwenden. Lehrer sind keine Pädagogen, Pädagogen sind Menschen, die Pädagogik studiert haben! Ich glaube eine Richtigstellung davon könnte auch etwas die Erwartungshaltung an unsere Lehrer relativieren. Ich glaube einfach, dass viele Lehrer eben gerade mit den erwartetenden und auftretenden Verhaltensweisen im pädagogischen Umgang mit Schülern deutlich überfordert sind.

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zwuck 23.09.2014, 18:19
9. Pädagoge?

Also zunächst einmal, sind Lehrer keine bzw. nicht zwangsläufig auch Pädagogen!

Vielleicht ist das ja auch der Grund für manchen pädagogischen Makel vieler Lehrkräfte.

Ein Arzt ist ja auch kein Chirurg, ein Polizist kein Staatsanwalt.

Aber das bekommen wir wohl auch in Zukunft nicht auf die Reihe ...

Ich bin mir nicht sicher, ob die pädagogische Lehrerausbildung den Schein wert ist, den es am Ende des Semesters dafür gibt ...

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