Forum: Leben und Lernen
Lehrergeständnisse: Ehre, wem Ehre gebührt
Corbis

Manche Schüler erscheinen hoffnungslos, wenn familiäre Katastrophen oder pubertäre Unlust die Noten in die Tiefe reißen. Da helfen gute Lehrer weiter. Aber wer dankt es ihnen? Eine Hauptschullehrerin erhielt eine überraschende Antwort.

Seite 1 von 7
Fackel01 11.06.2014, 09:15
1. ich kann dieses

pharisäerhafte Getue vieler Lehrer nicht ertragen. In anderen Berufen wird einem auch nicht andauernd auf Knien gedankt und gesagt wie toll man ist und dass man die Welt gerettet hat. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Ausserdem habe ich aus persönlicher Erfahrung nie diese Einsatzwut von unzähligen Gesprächen erfahren. Mein Eindruck war eigentlich in der Mehrheit eher faul und phlegmatisch. Ich warte auf den Erfahrungsbericht bei SPON wo mal ungeschminkt die harte Realität beschrieben wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Boesor 11.06.2014, 09:41
2.

Ich bin mir sicher, jeder Arbeitnehmer freut sich wenn man ihm für seine Arbeit dankt, bzw. seinen Einsstz wahrnimmt.
Ein einfaches "Danke" ist in vielen Bereichen ganz einfach und kann viel bewirken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aforster 11.06.2014, 09:47
3. Tja ..

Zitat von Fackel01
pharisäerhafte Getue vieler Lehrer nicht ertragen. In anderen Berufen wird einem auch nicht andauernd auf Knien gedankt und gesagt wie toll man ist und dass man die Welt gerettet hat. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Ausserdem habe ich aus persönlicher Erfahrung nie diese Einsatzwut von unzähligen Gesprächen erfahren. Mein Eindruck war eigentlich in der Mehrheit eher faul und phlegmatisch. Ich warte auf den Erfahrungsbericht bei SPON wo mal ungeschminkt die harte Realität beschrieben wird.
Ein Lehrer kann sich in die Klasse stellen, seinen Stoff runterrattern und sechser verteilen. Es kann ihm persönlich völlig egal sein, wo die miserablen leistungen der kinder herkommen - solange er seinen stoff gut vermittelt hat.
Wenn sich jedoch ein Lehrer gedanken macht, versucht zu ergründen was schiefläuft, Gespräche führt, seine Freizeit dranhängt usw. dann bringt ihm das Null euro im Portemonnaie ein und meist kein Dankeschön. Dabei hat so ein Lehrer evtl damit gerade die Weichen zwischen Hartz IV Karriere oder einem normalen Lebenslauf gestellt - und somit eigentlich auf unglaubliche Weise das Wohl des kindes befördert. Das macht den Unterschied zwischem einen engagierten und frustrierten Lehrer aus und ist durchaus hier und da mal einige nette worte wert.
Jetzt kommen Sie mit Ihrem "Mi mi mi. Mir hat nie jemand geholfen". Verstehe nicht, warum deshalb o.g. Lehrerin jetzt eine Pharisäerin ist ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stasy 11.06.2014, 09:52
4. Was soll das?

Warum wird hier dauernd über den Berufstand "Lehrer" berichtet? Und dann noch mit derart selbstbeweihräuchnden Artikeln? Jeder muss im Job Leistung bringen - die Leistung der Lehrer ist halt, die schulische Erziehung von Kindern. Das ist das Berufsbild. Und wo sind die Berichte über den Bäcker, der sich beklagt, wie schwer es ist schöne Brezen zu backen? Oder der Bericht über den Klempner, der schildert, wie schwer es war, das verstopfte Abflussrohr wieder frei zu bekommen? Nur die Leistung der armen, geschundenen Lehrer wird mal wieder als derart heroisch dargestellt. Aber scheinbar ist das nötig um das Vorurteil "Vormittags haben sie recht, nachmittags haben sie frei" zu entkräften. Zugegeben: Ich möchte den Job nicht machen - aber Augen auf bei der Berufswahl

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gultimore 11.06.2014, 09:54
5.

Zitat von Fackel01
Ich warte auf den Erfahrungsbericht bei SPON wo mal ungeschminkt die harte Realität beschrieben wird.
Welche Realität wollen Sie hören. So wie sie ist, oder wie sie nach ihrer Meinung zu sein hat?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
california2000 11.06.2014, 09:57
6. Es gibt sie doch

Nur weil Sie diese Erfahrungen nicht gemacht haben soll es sie nicht geben? Eine sehr arrogante Haltung. Ich persönlich kenne solche Lehrer und einen ganz besonders. Dieser hat bei meiner Tochter, die nun wirklich nicht in schlechten Verhältnissen aufgewachsen ist, den mentalen Schalter umgelegt und aus ihr eine zielstrebige, selbstbewußte Frau gemacht die heute Juristin ist.
Und um es ganz klar zu sagen, dies war eine Arbeit die wir als Eltern nicht leisten konnten weil es sich in der Schule abspielte. Dieser Lehrer hat unser volles Lob verdient und es auch bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
soundwaves 11.06.2014, 09:58
7. Leider...

... ist es heue so, dass in vielen Bereichen einfach nur noch erwartet wird, dass Menschen ihren Job machen. Floskeln wie "Danke" und "Gut gemacht" sind mittlerweile absolute Seltenheit geworden. Ganz im Gegenteil, viele Motivierungsmanahmen zielen eher darauf ab, dem Mitarbeiter zu suggerieren, dass seine Arbeit niemals ausreichend ist, mit der Annahme, ihn dadurch noch mehr anzuspornen. Traurige Arbeitswelt und trauriges Miteinander im Berufsleben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stasy 11.06.2014, 09:59
8. Was soll das?

Warum wird hier dauernd über den Berufstand "Lehrer" berichtet? Und dann noch mit derart selbstbeweihräuchnden Artikeln? Jeder muss im Job Leistung bringen - die Leistung der Lehrer ist halt, die schulische Erziehung von Kindern. Das ist das Berufsbild. Und wo sind die Berichte über den Bäcker, der sich beklagt, wie schwer es ist schöne Brezen zu backen? Oder der Bericht über den Klempner, der schildert, wie schwer es war, das verstopfte Abflussrohr wieder frei zu bekommen? Nur die Leistung der armen, geschundenen Lehrer wird mal wieder als derart heroisch dargestellt. Aber scheinbar ist das nötig um das Vorurteil "Vormittags haben sie recht, nachmittags haben sie frei" zu entkräften. Zugegeben: Ich möchte den Job nicht machen - aber Augen auf bei der Berufswahl

Beitrag melden Antworten / Zitieren
donmeier 11.06.2014, 10:00
9.

Zitat von Fackel01
pharisäerhafte Getue vieler Lehrer nicht ertragen. In anderen Berufen wird einem auch nicht andauernd auf Knien gedankt und gesagt wie toll man ist und dass man die Welt gerettet hat. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Ausserdem habe ich aus persönlicher Erfahrung nie diese Einsatzwut von unzähligen Gesprächen erfahren. Mein Eindruck war eigentlich in der Mehrheit eher faul und phlegmatisch. Ich warte auf den Erfahrungsbericht bei SPON wo mal ungeschminkt die harte Realität beschrieben wird.
Soziale Kompetenz scheinen Sie in der Schule nicht erworben zu haben

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7