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Lehrergeständnisse: "Mit der ersten Tüte fing alles an"
DPA

"Abi Rouge" und "Abu DhAbi": Wer Abitur macht, sucht ein Motto. Doch die Idee "Zehn Jahre Vorspiel - jetzt kommt der Höhepunkt" ließ eine Lehrerin an einer katholischen Schule verzweifeln. Wie bringt man das den Eltern bei?

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sPeterle 14.05.2014, 13:59
1. oh oh

ein frecher Gag, Herzinfarkt..... ;-)

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RalfHenrichs 14.05.2014, 14:01
2. optional

Ich bin nun wirklich kein Lehrer-Basher sondern weiß, dass dies ein wirklich harter und schwerer Job ist (wenn auch nicht meiner). Aber die "Probleme", die hier dargestellt werden (beim letzten Mal der kranke Junge) werden wirklich immer lächerlicher und peinlicher. In DIESEN Fällen kann ich nur sagen: Leute sucht euch einen Job mit ECHTEN Problemen.

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freyhajt 14.05.2014, 14:07
3. na das sind die Probleme

von denen ich hören will! Spannung bis zum letzten Wort, danke für den Artikel, jetzt werde ich mich beim nächsten "Wir kriegen zu wenig Gehalt"-Streik der Lehrer einreihen, bei solchen Szenarien ist jeder Cent Steuerbefreiung sowas von gerechtfertigt!

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ellereller 14.05.2014, 14:08
4. Mein Gott

"Wir sind an einer katholischen Schule. Was sollte ich den Eltern sagen, wenn dieser Spruch auf den T-Shirts steht?" Na, dass es sich um ein lateinisches Wortspiel handelt: Ludus heißt Spiel und Schule, deswegen ist Vorspiel ein Synonym für Vorschule. Und der Schulabschluss ist doch ganz zweifellos der Höhepunkt der Schullaufbahn.

Im Ernst: Meint diese Lehrerin wirklich, dass in NRW nur Eltern ihre Kinder auf kirchliche Gymnasien schicken, die hektische Flecken bekommen, wenn sie das Wort "Vorspiel" lesen? In NRW sind katholische Schulen wegen ihres eher hohen Leistungsstands beliebt und der hängt mit dem geringen Anteil von Kindern aus Migrantenfamilien zusammen.

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tubaner 14.05.2014, 14:19
5.

Diese ganze „Lehrergeständnisse“-Rubrik ist ja vom Prinzip her schon eher banal. Aber dieser Artikel ist wirklich ein neuer Tiefpunkt.

Bei der Planung der Abschlussfahrt ist das wichtigste Kriterium, dass die Kids keinen Alkohol kaufen können? Super, dann bringen die denn Stoff eben mit, gerade die hochprozentigen Sachen brauchen ja nicht so viel Platz im Koffer.
Und warum diskutiert die Lehrerin überhaupt mit den Schülern über den T-Shirt-Aufdruck, wenn die diese eh in Eigenregie erstellen lassen und dann schon aus Prinzip einen provokanten Spruch nehmen? Da ist die Niederlage ja vorprogrammiert.

Und irgendwie widerspricht sich der Artikel auch. Wozu machen Schüler an einem Gymnasium, die keine Abiturienten sind. Abschluss-T-Shirts?

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tobidd06 14.05.2014, 14:29
6. Genial

Genial einfach nur genial die Pointe!!
Und ich als Schüler weiß was dahinter steckt.... :D

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klirrtext 14.05.2014, 14:32
7. Bitte, nicht...

Ich werde selber Lehrer, ich hoffe sehr der Job macht mich nicht auch zum Oberspießer...
zumindestens katholisches Gymnasium kann mir nicht passieren. Die wollen keine Atheisten. ..

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sponner_hoch2 14.05.2014, 14:56
8.

OK, mal abgesehen davon, dass die Frau vielleicht lieber in ein Kloster gehen sollte, wenn sie bei den Wörtern "Vorspiel" und "Höhepunkt" schon kurz vorm Herzinfarkt steht:

Was sind denn das für Schüler, die zur Definition ihres Abschlußmottos den Lehrer bemühen (und dem dann auch noch Mitspracherecht gewähren)? Bei solchen Vorkomnissen fällt es mir immer schwer(er), dem "Die Jugend von heute, alles Mimosen" vernünfitg entgegenzuargumentieren.

Alternativ könnte es natürlich sein, dass ich fragen müßte: Was sind denn dass für Lehrer/Schulen, die die Schüler dazu gängeln, sich das Abschlußmotto von ihnen genehmigen oder gar vorgeben lassen zu müssen? Wohl zu viel Bücher über die "gute alte" Kaiserzeit o. ä. gelesen?

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Schwabe74 14.05.2014, 14:56
9. Was soll das?

Bin selbst Lehrer und kann über diese "Lehrergeständnisse" wirklich nur den Kopf schütteln. Man meint ja da werden jetzt dunkelste Abgründe aufgedeckt. Die ersten Beiträge der Reihe konnte man ja noch unter "lustige Anekdoten" abheften, die man im Laufe des Berufslebens halt so sammelt. Das hier gehört aber bestenfalls in die Rubrik "grauer Alltag" und die beschriebenen Szenen hatte nun wirklich schon jeder, der mal Klassenlehrer war. Damit sollte man umgehen können, schließlich führt man diese Diskussionen ja mindestens einmal im Jahr. Im schlimmsten Fall wird die Sache halt durch ein Machtwort aus dem Rektorat geregelt.

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