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Leistungsdruck und Kostensenkung: Was im Job am meisten stresst
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Seit zwei Stunden Feierabend und noch immer im Büro: Der Druck auf deutsche Angestellte steigt, und damit auch die Zahl psychischer Erkrankungen. Eine Studie zeigt, worunter Arbeitnehmer besonders leiden.

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dingstabumsta 10.05.2017, 07:46
20. Die neue Krankheit...

...der Massen sind psychische Erkrankungen.
Immer mehr Verantwortung wird dem Arbeitnehmer übertragen, wobei es immer mehr darum geht den Job zu erhalten, anstatt dieses auch zu Entlohnen.
Was nutzt wenn der Arbeitgeber die Überstunden als Freizeit "zahlt", wenn der Arbeitnehmer an diesen tagen beim Psychodoktor sitzen muss...oder gerade bei psychischen Krankheiten lösen auch andere Gebrechen aus.
Wir brauchen mehr Gesetze für - und nur für die Arbeitnehmer, die immer weniger weder von Betriebsräten noch Gewerkschaften ausreichend geschützt werden, und eine stärkere anerkennung von Psychischen Erkrankungen im Rahmen der Arbeits und - Berufsunfähigkeit.
Kostensenkung beginnen immer bei den schwächsten im Glied...dem Arbeitnehmer, der trotz mehr belastungen immer noch auf dem Lohnniveau von 1990 herumdümpelt, damit die Gewinnmargen von Unternehmen ja nur nicht gefährdert werden....Die hohen Kosten der Krankenbehandlung werden einfach auf alle verlagert, die dadurch entstehende Armut (egal ob als Frührentner oder Rentner) darf dann wieder unsere Solidargemeinschaft mit Steuergeldern Subventionieren.
Es läuft gut für die Arbeitgeber in Deutschland, welche sogar die soziale Grundsicherung so Instrumentalisieren kann, damit bei nicht einhaltung des Leistungsdrucks in den Unternehmen, Armut als Druckmittel immer wirkt.

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