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Lexikon der Jugendsünden: Joystick rütteln, bis der Arzt kommt

Tagelang spielten Jungs in den späten Achtzigern*mit den ersten plastikgrauen Heimcomputern*- und klagten später über Sehnenscheidenentzündung. Lisa Seelig und Elena Senft haben Jugendsünden wie das exzessive Daddeln gesammelt. Diesmal: C wie C64.

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bestoffive 06.07.2011, 20:23
60. memories...

Zitat von Auxbürger
Die Micorschalter Joysticks (Competition Pro?) konnte man aber nicht so gut rütteln, wenn ich mich richtig erinnere. Da war zuviel Widerstand! Lustig fand ich auch das Diskettenlaufwerk. Diskette mit nem Bürolocher seitlich lochen und schon konnte man auch die Rückseite der Diskette zum Speichern verwenden. Manche Spiele konnte man beim Laden an den Laufwerksgeräuschen der Floppy erkennen, so krass! In diesem Sinne SYS 64738
Hatte einen Atari 800XL, war damals mit Floppy so teuer wie der C64 mit Datasette (und das wollte ich mir wirklich nicht antun).
Bei manchen Spielen (z.B. Kaiser) konnte ich tatsächlich hören, wann es Zeit war, eine pausenfüllende Beschäftigung sein zu lassen, weil es gleich losgehen würde...

Und die Joysticks.. mit allen Tricks repariert, sogar versucht, Lötpunkte zu setzen, um die Empfindlichkeit bei den Metallzungen-Modellen zu erhöhen.

Komisch, im "Artikel" steht, man tauschte Lösungen aus; ich kann mich da an andere Tauschgeschäfte erinnern, aber ich mit meinem Atari war eh ein Solitär. Und wenn, ist es sicher längst verjährt.

Silent Service, Seven Cities of Gold, Colonial Conquest. Und wie gesagt Kaiser.

as time goes by...

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bestoffive 06.07.2011, 21:01
61. Basic programmers never die

Zitat von sorgenbrecher70
vielleicht noch ein Mal, als Besitzer eines 486-DXII66, 1MB Speicher und leider AMD-CPU (die Kenner wissen mit den Daten etwas anzufangen), der sich sehnsüchtig einen Pentium unter dem Weihnachtsbaum herbeisehnt :-)
Ich glaube, Intel hatte diese "Verdopller" gar nicht.
MB Hauptspeicher weiß ich nicht mehr, aber wichtig war es, zur bestehenden 80 MB Festplatte von nach Möglichkeit vom selben Hersteller eine zweite einzubauen, aber mit nicht mehr als 160 MB, m irgendwelchen Problemen in der Kommunikation der beiden zu vermeiden. Um mit QEMM die letzten Kilobyte aus den 640 K rauszukitzeln. (Extra einen suer schlanken Tastaturtreiber besorgt, der nur 1 K groß war)

Beim Atari half, große Dateimengen (5-10 K) auf Diskette auszulagern, da der Arbeitsspeicher in der hochauflösenden Grafikversion (glaube ich) nur 30 K frei hatte. Wenn man selbst programmierte, war das selbst für kleinste Bilderchen ein Problem.


Basic programmers never die, they GOSUB and don't RETURN.

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alex3004 02.09.2011, 13:39
62. Die richtige Mischung...

Ich habe als Kind viel draußen gespielt. Es gab aber auch die Tage, wo wir kaum Tageslicht zu Gesicht bekommen haben.
Nach der Schule und den Hausaufgaben ging es dann zum Kumpel.

Mein Freund hatte damals einen Farbfernseher zum Geburtstag geschenkt bekommen, der stand zu allem Überfluss auch noch in seinem Zimmer! C64 dran, und der Tag war gerettet. Er hatte auch das Floppy-Laufwerk, während ich nur eine Datasette mein Eigen nennen durfte. Es gab Sprudel bis zum Abwinken (zu meiner Zeit hat irgendwie kein Kind Wasser getrunken) und seine Ma hat uns laufend mit Bockwurst und Ketchup versorgt. War das herrlich..... ;-D

Wir haben Stunden mit Maniac Mansion, Pirates, Zac McKraken, California Games und co. verbracht. Meine 10 beim Surfen hat mein Kumpel bis heute nicht erreicht. Ab und zu holen wir mal wieder den C64 raus und versuchen es erneut.

War das herrlich....

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