Forum: Leben und Lernen
Linke vs. Burschenschafter: Kleinkrieg an deutschen Unis
DPA

In Deutschlands Uni-Städten werden verstärkt Burschenschaften und Verbindungen angegriffen. Besonders in Göttingen knallt es gewaltig. Nun sorgt sich die Polizei.

Seite 1 von 19
murksdoc 27.07.2016, 07:16
1. Links is the new braun

Ich habe 30 Jahre gegen "Rechts" gekämpft, um die Demokratie zu retten und mehr davon zu wagen. Seit 20 Jahren kämpfe ich gegen Links aus genau dem selben Grund. Von denen als "Rechts" diffamiert zu werden, hätte mich in den 70ern und 80ern getroffen. Heute ist mir das egal oder ich verstehe es eher als Auszeichnung.

Beitrag melden
women_1900 27.07.2016, 07:19
2.

Ich kenne keine Burschenschaft und kann diese auch nicht einschätzen. Was mich aber seit langer Zeit gewaltig stört:
Linke scheinen sich einen Freibrief für Gewalt, für Brandstiftung auszustellen. Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel. Inzwischen empfinde ich das militante Auftreten der Linken als äußerst bedrohlich, auch und gerade für die Demokratie.

Beitrag melden
so-oder-so 27.07.2016, 07:23
3.

"Linke Aktivisten"? Ernsthaft?
Man kann ja von Verbindungen halten was man will - Leute die ich daraus kennengelernt hab, waren eher aus der Kategorie "strohdumm". Kein Wunder also, dass dort rechtes Gedankengut so grassiert. Das ist aber kein Grund Mordanschläge zu verüben, jeder hat ein Recht auf die eigene Meinung, auch wenn sie eben strohdumm ist.

Alles andere ist Linksfaschismus - da sollten sich die Linksextremisten mal überlegen, wem sie gerade nacheifern.

Beitrag melden
bastian.moritz 27.07.2016, 07:39
4. Ja wogegen verteidigt er denn ...

"Der Göttinger Rechtsanwalt Sven Adam verteidigt immer wieder Studenten, die von Verbindungsmitgliedern angegriffen werden."

Beitrag melden
runesmith 27.07.2016, 07:43
5. Jeder mit Band ist Ziel

In allen Uni-Städten ist das so. Da spielt es gar keine Rolle, wie die Verbindung überhaupt inhaltlich positioniert ist, ob nun liberal oder ultra-national.

Mit Glück werden nur die Scheiben eingeschmissen und die Hauswände verunstaltet. Mit Pech brennt es halt. Uns malt man immer gerne Galgen an die Tür.

Beitrag melden
erzengel1987 27.07.2016, 07:47
6. mh

Beinah wäre ich ebenfalls Mitglied in einer Burschenschaft geworden.

Nur ehrlich gesagt was soll ich in einem reinen Männerverein... Von daher kam es mir nicht in den Sinn da mitzumachen.

Beitrag melden
pom_muc 27.07.2016, 07:47
7.

"Die Northeimer Zeitung berichtet online darüber, dass der Göttinger Ratsherr der Linken Patrick Humke offenbar bereits zum wiederholten Male Berichte über gewalttätige Vorfälle gegen Verbindungsstudenten bei Facebook mit „Gefällt mir“ markiert hat."
https://iftuz.wordpress.com/

Man stelle sich mal vor ein AfD-Ratsherr würde Gewalt gegen eine ihm nicht gefallende Gruppe "liken"? Was würde SPON dann wohl schreiben?

Beitrag melden
fatherted98 27.07.2016, 07:47
8. Randgruppen..

Burschenschaften...wer geht denn da noch hin? Hab mir das Theater mal aus Interesse angeschaut...das ist alles so lächerlich und abgehoben...und die Klientel die dort verkehrt ist entweder aus dem Elternhaus geprägt oder ideologisch total verdreht....mit dem "normalen" Studierenden hat das alles nix zu tun..vor allem nicht mit den Leute die sich aufs Studium konzentrieren und gar keine Zeit für solche Vorstellungen haben.

Beitrag melden
Schee wars... 27.07.2016, 07:52
9. Über einen Kamm geschoren

Die Verallgemeinerung, alle Verbindungen und Burschenschaften seien der rechten Ecke zuzuordnen ist ebenso falsch wie die Aussage:
Die AfD und die NPD sind Parteien! Sie sind rechtsextrem. Die Linke und die SPD sind Parteien.
Also sind sie auch rechtsextrem!
Die Auseinandersetzungen in der Gesellschaft über verschiedene Ideologien und Strömungen finden ihre Entsprechung in der Landschaft der Verbindungen und Burschenschaften. Einige sind dem rechten Spektrum zuzuordnen-das sei unbestritten. Aber alle über einen Kamm zu scheren ist genauso falsch wie obige Aussage über Parteien.
Wie im Artikel beschrieben hat es einen Haufen Austritte aus Dachverbänden gegeben, weil sich die Mehrheit der Verbindungen sowie deren Mitglieder eben NICHT mit der Geisteshaltung einiger ewig gestriger identifizieren konnten!
Und es sei weiterhin vermerkt: Es sind im 3. Reich ganze Verbindungen geschlossen ins Gefängnis marschiert, weil sie sich nicht dem NS-deutschen Studentenbund anschliessen wollten!
Toleranz und Differenzieerung tut hier Not, wie in vielen Teilen unserer Gesellschaft! In Religion und in Kultur.

Beitrag melden
Seite 1 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!