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"March for our Lives": Waffenlobby ätzt gegen Demonstranten
ANDREW GOMBERT/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Hunderttausende Menschen haben in den USA für gegen Waffen protestiert. Für die amerikanische Waffenlobby ist klar, die Jugend wurde instrumentalisiert. Sie kontert: "Kämpft für die Sicherheit unserer Kinder, indem Ihr der NRA beitretet."

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derhey 25.03.2018, 13:36
1. Erwartbar

War nicht anders zu erwarten. Vermutlich wird jetzt auch in der Vita der Jugendlichen nachgeforscht, wo vielleicht ein schwarzer Fleck sein könnte oder noch einfacher, Unwahrheiten verbreitet.
Ich wünsche den Jugendlichen viel Erfolg und weiterhin Mut. Die "Amis" sind doch nicht so einfach gestrickt wie manchmal suggeriert wird - vielleicht eine Art neue Woodstock-Bewegung, wäre toll.

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mirage122 25.03.2018, 13:41
2. Absolute Solidarität

Ganz besonders lobenswert finde ich das Argument, dass diese Demonstranten es sich hätten selbst übel genommen, wenn sie nicht dabei gewesen wären. Donald, stell' dich darauf ein, dass besonders die jugendliche Gefolgschaft nicht an deinem Strang zieht. Das berechtigt zu Hoffnungen für die amerikanische Zukunft!

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creatext 25.03.2018, 13:43
3.

Die NRA ist eine Organisation, die mit dem Töten von Menschen viel Geld verdient. Organisiertes Verbrechen also, das von der US-Regierung unterstützt wird. Wenn die NRA nicht verboten wird, bleiben die USA der weltweit gewalttätigste Staat, in dem - völlig geschichtsvergessen und vernunftwidrig - das Faustrecht mehr gilt als das Menschenrrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

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die Stechmücke 25.03.2018, 13:43
4. Betroffene Hunde bellen

Die NRA steht für eine Kultur des wilden Westens wo jeder rumballern kann wenn er es für richtig hält. Das Ganze wird dann verkauft um die eigene Freiheit und Sicherheit zu verteidigen. Dafür gibt es die Staatsorgane, die für die Sicherheit zu sorgen hat. Die Bewegung 'March for our Lives' repräsentiert die Würde des Menschen. Hoffentlich bleibt die Bewegung stark genug diesen reaktionären Sumpf endlich trocken zu legen.

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hellem 25.03.2018, 13:53
5. Es wird sich nichts ändern

Es sind die üblichen Redebeiträge, wenngleich diesmal auf der Waffengegnerseite sehr, sehr laut. Dennoch fehlen interessanterweise immer die entscheidenden Argumente: was ist mit den Dutzenden, Hunderten Toten, die wegen spielender Kinder zu beklagen sind? Zweijährige, die ihre Mutter erschießen, weil beim Wickeln (!!!) eine Knarre in der Nähe lag? Oder was ist mit all jenen Ländern, in denen Waffenbesitz verboten bzw. an allerstrengste Auflagen geknüpft ist? Ein Blick in die Amokstatistik dieser Länder wäre anzuraten. Andererseits beweist die Reaktion der Waffenfans auf die Demo in Washington: Nachdenken, Argumente abwägen ist nicht deren Stärke. Also wird sich nichts ändern. Quod erat demonstrandum.

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mullertomas989 25.03.2018, 13:53
6. Die Waffenlobby hat halt nur ein Interesse....

.... nämlich Waffen zu verkaufen!! Nichts anderes und deshalb wird alles andere so hingedreht, dass es in dieser Hinsicht "zielführend" ist....... Denen sollte man also kein Gehör schenken!

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nurEinGast 25.03.2018, 14:01
7.

Wieviel ist ein Verfassungszusatz wert der für den Tod hunderttausender Amerikaner ursächlich ist? Haben die Gründerväter WIRKLICH gewollt dass sich die eigene Bevölkerung mit Sturmgewehren selbst ausrottet? Es geht ja hier nicht nur um die Schiessereien an den Schulen- Waffengewalt ist ja quasi ein alltägliches Problem in den USA.

Ich stehe diesem Phänomen schon seit langem fassungslos gegenüber, die Ignoranz bei diesem Thema in der amerikanischen Gesellschaft ist einfach unbegreiflich.

Umso besser dass die Betroffenen endlich einmal Flagge zeigen und gegen Hohn, Spott und Verachtung ihrer Politiker und der NRA aufstehen.

Ich hoffe nur dass sie auch den nötigen Durchhaltewillen haben. Denn dieser Krieg wird lange dauern.

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thomasco 25.03.2018, 14:02
8.

Das die NRA gegen die Demonstranten ist, ist klar. Die NRA hat doch selbst die bessere Lösung: Noch mehr Waffen für Lehrer und Schüler, die klnnen sich dann gegen die schiesswütigen wehren. Das macht die US Bevölkerung hoffentkich nicht mi und hoffentlich schliesen sich die Eltern dieser Kinder der Meinung an und kaufen keine Waffen mehr. Das Cowboy Zeitalter ist seit hunderten von Jahren vorbei und hej ihr schickt doch schon Leute in den Weltraum, trennt euch endlich von den Waffen und überfallt die WElt nicht mehr.

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az26 25.03.2018, 14:06
9. Ja, es sind nicht Waffen, es sind Menschen die töten, ABER ...

die NRA tut alles dafür, dass Waffen an jeden, ob charakterlich geeignet oder nicht, verkauft werden dürfen.

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