Forum: Leben und Lernen
Mathe und Naturwissenschaften: Leistungsgefälle zwischen Schülern in Ost und West ist

Der Osten hat die Musterschüler: Sachsen und Thüringen führen beim bundesweiten Schulvergleich in Mathematik und Naturwissenschaften. Schlusslichter sind die Stadtstaaten und NRW. Dort liegen Schüler bis zu zwei Jahren zurück.

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Joern-Michael 11.10.2013, 12:08
180. Studien

Zitat von enni3
Falsch! , dass Konklusion den leistungsstarken Schülern nicht schadet (eher im Gegenteil), den leistungsschwachen aber um so mehr nützt. Nicht umsonst zeigen auch alle Studien, ob die unter der OECD als Pisa laufen, oder als Bundesvergleiche, wenn man Sie nach diesen Aspekten auseinandernimmt, dass längeres gemeinsames Lernen keinen Nachteil bringt, sondern einen Vorteil.
Wie wäre es mal mit Quellen, statt nur Behauptungen?

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TS_Alien 11.10.2013, 12:08
181. .

Zitat von Anstossgebender
Sie verbreiten wieder einmal nur Ihren ideologisch geprägten Nonsens. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine längere gemeinsame Lernphase in einer allgemeinbildenden Oberschule zu qualitativ deutlich besseren Lernergebnissen führt. Ebenso bremst in Deutschland der auf Biegen und Brechn verteidigte "Förderalismus" im Bildungssystem. Bundeseinheitliche Standards sind ein Gebot der Stunde. Viele andere Länder machen uns dies auch vor. Das hat nun gar nichts mit Ihrer vielbeschworenen "Gleichmacherei" zu tun.
Wenn das wirklich so wäre (also die qualitativ deutlich besseren Lernergebnisse), dann könnte man ja fragen, wieso man nicht bei den Unis damit weitermacht? Merken Sie es jetzt? Bei einfachen Themen mag ein gemeinsames Lernen etwas bringen (aber eben nur im Durchschnitt!), ab einem gewissen Niveau muss man die Schüler trennen, da viele Schüler an ihre intellektuelle Grenze kommen und die anderen Schüler regelrecht ausbremsen.

Das ist wie beim Kaffee: lauwarmer Kaffee ist nicht gut, heißer schon. Eine Mischung aus beiden bringt es vielleicht noch. Aber was ist, wenn der lauwarme Kaffee bereits kalt ist? Dann schmeckt die Mischung nicht.

Bundeseinheitliche Standards sind nichts anderes als eine inhaltliche Gleichschaltung. Das würde für viele spezielle Themen, in denen sich die Lehrer sehr gut auskennen, das Aus bedeuten. Eine Zukunft, in der ein zentrales Bildungsministerium inhaltliche Vorgaben macht, ist sicher nicht wünschenswert. Auch - aber nicht nur - weil man jetzt schon weiß, was für Personal dort arbeiten würde.

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Erda 11.10.2013, 12:09
182. Nicola Beer

Zitat von zerberus und co.
Hessen auf Platz 11! Man wird gespannt sein dürfen, ob die (grade noch) amtierende Kultusministerin Beer die Ursache dafür jetzt in ihrer Schulpolitik sieht. Im Wahlkampf hat sie doch so groß getönt, Hessen sei in Sachen Schule ganz vorn und die die guten Leistungen der Schüler (aus anderen Vergleichen bei anderen Fächern) sei ihr Verdienst und das FDP-Schulpolitik. Das ist ein eindrucksvoller Einstieg in ihren neuen Job als FDP-Generalsekretärin. In der Personalpolitik ist sie in den Resorts, in denen sie bisher tätig war, durch gnadenlose Förderung von Parteimitgliedern bekannt geworden. In der Schulpolitik durch wenig Sachkenntnis und große Töne ohne Substanz. Das sind auch Gründe, warum Schule auf den Hund kommt und die Schüler die leidtragenden sind.
Was soll denn dieser Unsinn und der Ausfall gegen Nicola Beer. Wie lange war Frau Beer denn Kultusministerin? Sie wurde 2012, also vor einem Jahr zur Kultusministerin ernannt. Und innerhalb dieser Zeitspanne sollte die Dame bewirken, dass hesssiche Schüler Wunder vollbringen?
Obwohl Hessen seit 15 Jahren schwarz bez. schwarz-gelb regiert wird, die hessichen Lehrer und Lehrerinnen sind eindeutig rot-grün positioniert, hinzu kommen die hessichen Elternvertretungen, die ebenfalls immer aufgestachelt durch die GEW kontraproduktiv wirkten.

Hören Sie mir auf mit Hessen, denn dann muzss ich an die Todsünden hessischer sozialdemokratischer Schulpolitik denken: Gesamtschule, der reine Horror.
Schauen Sie sich einmal das Schulranking an. In Hessen führen die konfessionellen Schulen, was sagt Ihnen das?
Beste Schulen Hessen - schulradar.de

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kretsche 11.10.2013, 12:10
183. Viele Ausreden werden gesucht!

Es ist schon lustig zu lesen welche Versuche hier unternommen werden um die Ergebnisse runter zu korrigieren. Wusste gar nicht das Leute mit Migrationshintergrund automatisch schlechter in Mathematik sind. Natürlich gibt es auch Ursachen die die Ergebnisse ein wenig korrigieren könnten, aber das Bild würde dennoch dasselbe bleiben. Es ist einfach so, dass im Osten die Bildungspolitik nicht jedes Jahr geändert wird und wir einfach ein stabiles System haben und dementsprechend auch die Lehrer ausgebildet sind. Deswegen würde sich auch nie jemand über 8 Jahre Gymnasium oder zu wenig Freizeit aufregen, weil das einfach kein Problem darstellt.

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jackjackjack 11.10.2013, 12:11
184. sorry, der ist fies ... muss aber raus

für irgendwas muss der Soli doch gut sein ;-)

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Fin_ 11.10.2013, 12:11
185. optional

Nur mal ein paar Dinge, die mir während der Diskussion regelmäßig auffallen:

Die aktuelle Regierung eines Bundeslandes ist in vielen Fällen weniger als 4 Jahre im Amt. Selbst wenn in dieser Zeit Veränderungen durchgeführt wurden, müssen die sich noch nicht auf die Schüler durchgeschlagen haben.

Bayern ist 4. - in Mathe. In allen anderen Naturwissenschaften ist MV vor Bayern.

Irgendwer meinte, Deutsch bräuchte man im Alltag mehr als MINT. Unsinn. Natürlich ist eine vernünftige Rechtschreibung und Grammatik essentiell, aber diese sollte ein Schüler im Normalfall nach der Grundschule beherrschen. Das Kurzgeschichteninterpretieren und Gedichtevergleichen ist zumindest in meinem Leben sehr viel weniger nütz als Gleichungssysteme (als studierter BWLer, keinesfalls Ingenieur).

Die DDR ist seit 23 Jahren Geschichte - die Bürger leben aber noch. Werte werden von Generation zu Generation weitergegeben und auch Nachwendekinder werden von in der DDR Sozialisierten Bürgern erzogen - komplett ist also ein DDR-Einfluss nicht komplett von der Hand zu weisen.

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lindareicher 11.10.2013, 12:12
186. omg

Zitat von langsam_bitte
Einseitig auf Naturwissenschaften bezogen. In der Gesamtleistung schneiden Bayern und Baden-Württemberg vor allen neuen Budesländern ab. Welcher Anteil der Bevölkerung benötigt im Arbeitsalltag Physik und welcher Deutsch? Einseitige Berichterstattung.
Richtig, MINT-Fächer braucht keiner. Ihren PC haben sie der Arbeit(!) eines Philosophen zu verdanken, das Navi dem Sinologen und wenn man Sie fragt, warum Fe eines der stabilsten Elemente ist, schauen Sie nur blöd in die Röhre (wahrscheinlich auch nicht wissend, wie diese funktioniert)...

Sie kommen aus dem Westen, oder?

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red_q 11.10.2013, 12:12
187.

Zitat von robin-masters
Die Wende ist bald 25 Jahre her!!!! Die Schüler von heute kennen einen Trabi vielleicht nur vom sehen! Das gilt für alle hier im Forum die irgendwas über polytechnische Schulen reden und was alles im Osten anders war... das ist schon so lange her das es kaum mehr Auswirkungen hat. Selbst die Lehrer von damals sind größtenteils schon in Rente.
Die Lehrer die zur Wende Ihre Ausbildung abgeschlossen haben sind heute mit Verlaub Mitte/Ende 40. Soweit reicht dann mein Mathematikverständnis doch schon noch.

Ja ich fragte ja ob es schadet zu wissen, dass wenn man beim Bremsen langsam ins Leere tritt eventuell mal nach der Brmesflüssigkeit zu schauen oder schauen zu lassen oder mathematísch zu wissen warum der Bremsweg sich vervierfacht wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt, weil es eben eine quadratische Funktion ist.

Alles unnütz ich weiß, dafür lieber nen Touchscreen und ne Iphoneschnittstelle für Facebook im Auto. Das schärft dann die Sozialkompetenz.

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oohpss 11.10.2013, 12:12
188. Und was bringt diese Untersuchung konkret?

Schaut man sich einmal die Wohlstandsstatistik der Menschen in den Bundesländern an, so kann man nur schlussfolgern, dass diese Bewertung der Schüler genau eine Rückschlüsse auf den Wohlstand zulässt.
Die Wohlstandstatistik gibt's z.B. über Google mit den Begriffen "Bundeländer Wohlstand".
Was also soll man mit so einer Studie anfangen, außer heißen Wind erzeugen und die CO2-Belastung zu erzeugen und (mutmaßlich) Steuergelder auszugeben.

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peterlustig_1 11.10.2013, 12:14
189. Wenn

der Startrainer aus einem Ackergaul kein Rennpferd macht, dann liegt das an der Trainerausbildung!!

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