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Mecklenburg-Vorpommern: Datenschützer verbietet AfD-Lehrermeldeportal
Stefan Sauer/ DPA

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern muss ihre Aufforderung, Lehrer zu melden, aus dem Netz nehmen - sonst droht Zwangsgeld. Pädagogen dürften nicht eingeschüchtert werden, so der Datenschutzbeauftragte.

10buss.bsi 14.09.2019, 11:39
1. afd Clowns

Bei diesen völkischen Deppen kann man einfach nicht mehr politisch korrekt bleiben!
Bei solchen Aktionen, wie zb die Lehrermelde Plattform, sieh man eindeutig, das diese Clowns der afd, nichts anderes ist als eine Faschisten Truppe mit Anzug.

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tipsylaird 14.09.2019, 15:38
2. Beutelsbacher Konsens

Lehrer(innen) sind durch den sog. Beutelsbacher Konsens verpflichtet, durch ihre Äußerungen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, und mit ihr vor allem auch die Meinungsfreiheit. Konkret heißt dies, dass sie AfD-nahe Schüleräußerungen dulden und sogar ggf. gegenüber verbalen Angriffen der Mitschüler in Schutz nehmen müssen. Auch wenn es im Falle der AfD sehr schwer fällt, das gut zu finden, ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass man als Lehrer nicht die Meinung der jeweiligen Regierungskoalition oder des politischen Mainstreams vertritt, sondern ein breites Spektrum an Meinungsäußerungen zulässt und sich selbst weitgehend zurückhält, denn nur so ist Demokratie lebendig, auch wenn es manchen wehtut. @10buss.bsi ist mit seinen Beleidigungen davon noch weit entfernt. Diese helfen überhaupt nicht weiter, so eine Haltung treibt die Leute sogar eher noch in die Arme der AfD.

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carsten.schmitz.hh 14.09.2019, 17:44
3.

Zitat von tipsylaird
Lehrer(innen) sind durch den sog. Beutelsbacher Konsens verpflichtet, durch ihre Äußerungen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, und mit ihr vor allem auch die Meinungsfreiheit. Konkret heißt dies, dass sie AfD-nahe Schüleräußerungen dulden und sogar ggf. gegenüber verbalen Angriffen der Mitschüler in Schutz nehmen müssen.
Tja, aber nur solange diese Äußerungen nicht die freiheitlich-demokratische Grundordnung oder die in unserem Grundgesetz verankerten Werte angreifen. Dann ist ein Lehrer sehr wohl dazu berechtigt einzuschreiten.

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jujo 14.09.2019, 18:42
4. ....

Zitat von 10buss.bsi
Bei diesen völkischen Deppen kann man einfach nicht mehr politisch korrekt bleiben! Bei solchen Aktionen, wie zb die Lehrermelde Plattform, sieh man eindeutig, das diese Clowns der afd, nichts anderes ist als eine Faschisten Truppe mit Anzug.
Gerade diese subtilen Versuche zu unterwandern und Einfluss zu nehmen ist sehr gefährlich. Das sind keineswegs Deppen oder Clowns.
Die tätowierten ,glatzköpfigen Muskelmänner welche die "Drecksarbeit" machen sind in der Regel Deppen. Die Schreibtischtäter in Schlips und Kragen, welche sich solche Plattformen ausdenken sind die eigentliche Gefahr!

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Leser161 14.09.2019, 18:52
5. Kein Datenschutz

Ich bin gegen alle Formen von Prangerportalen im Internet.

Aber was hat das mit Datenschutz zu tun? Einschüchterung ist meines Wissens kein Datenschutzbegriff. Einschüchterung ist generell verboten. Die Datenschutzbeauftragten sollen sich mal um die korrekte Durchsetzung der Verordnungen kümmern, dazu würde m.E. gehören das man mal die Konzepte verschiedener Player auf dem Datenmarkt durchcheckt. Passiert meines Wissens nicht. Datenschutz ist zu wichtig als das er ein Label für andere Betätigungsfelder sein sollte. Auch wenn diese ebenfalls wichtig sind.

Das Problem ist, wenn man Begriffe aushöhlt und für irgendwas benutzt, dann werden die Begriffe und ihre Hintergründe unwichtig und es gewinnt wieder derjenige mit der grössten (Meinungs)macht. Und das ist halt falsch. Es soll der gewinnen der recht hat und nicht der der die grösste Power hat.

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Little_Nemo 14.09.2019, 19:15
6. Deutungen bis hin zum Beutelsbacher Nonsens

Zitat von tipsylaird
Lehrer(innen) sind durch den sog. Beutelsbacher Konsens verpflichtet, durch ihre Äußerungen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, und mit ihr vor allem auch die Meinungsfreiheit. Konkret heißt dies, dass sie AfD-nahe Schüleräußerungen dulden und sogar ggf. gegenüber verbalen Angriffen der Mitschüler in Schutz nehmen müssen. Auch wenn es im Falle der AfD sehr schwer fällt, das gut zu finden, ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass man als Lehrer nicht die Meinung der jeweiligen Regierungskoalition oder des politischen Mainstreams vertritt, sondern ein breites Spektrum an Meinungsäußerungen zulässt und sich selbst weitgehend zurückhält, denn nur so ist Demokratie lebendig, auch wenn es manchen wehtut. @10buss.bsi ist mit seinen Beleidigungen davon noch weit entfernt. Diese helfen überhaupt nicht weiter, so eine Haltung treibt die Leute sogar eher noch in die Arme der AfD.
Aus der AfD gibt es aber immer wieder Äußerungen und Aktivitäten, die eine problematische Haltung der Partei oder nennenswerter Teile von ihr zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unseres Landes nahelegen - nicht selten mit deutlichem Bezug zum dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte und zu denen, die diese alte Ideologie auch heute noch tätig verfechten. Das hat auch gar nichts mit der Meinung der Regierungskoalition zu tun, sondern mit unserer Verfassung. Dann ist es Lehrern, die dieser Grundordnung verpflichtet sind, doch wohl erlaubt, wenn nicht gar ihre Pflicht, darauf hinzuweisen. So etwas wie dieses Denunziantenportal bestätigt die Verdachtsgründe gegen die AfD ja auch noch zusätzlich.

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grotefend 15.09.2019, 01:02
7. Nicht ganz!

Zitat von tipsylaird
Lehrer(innen) sind durch den sog. Beutelsbacher Konsens verpflichtet, durch ihre Äußerungen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, und mit ihr vor allem auch die Meinungsfreiheit. Konkret heißt dies, dass sie AfD-nahe Schüleräußerungen dulden und sogar ggf. gegenüber verbalen Angriffen der Mitschüler in Schutz nehmen müssen. Auch wenn es im Falle der AfD sehr schwer fällt, das gut zu finden, ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass man als Lehrer nicht die Meinung der jeweiligen Regierungskoalition oder des politischen Mainstreams vertritt, sondern ein breites Spektrum an Meinungsäußerungen zulässt und sich selbst weitgehend zurückhält, denn nur so ist Demokratie lebendig, auch wenn es manchen wehtut. @10buss.bsi ist mit seinen Beleidigungen davon noch weit entfernt. Diese helfen überhaupt nicht weiter, so eine Haltung treibt die Leute sogar eher noch in die Arme der AfD.
Der Beutelsbacher Konsens besagt auch, dass das, was öffentlich kontrovers diskutiert wird, auch im Unterricht kontrovers diskutiert werden soll. Wenn die AfD beispielsweise unhaltbare Äußerungen tätigt, bei denen man bezweifeln kann, dass sie mit dem GG in Einklang stehen, dann kann man das auch so im Unterricht diskutieren - ob es de AfD passt oder nicht.
Im Übrigen: natürlich darf ein Lehrer im Unterricht auch seine eigene Meinung äußern, solange er sie als solche kenntlich macht!

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