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Medienbericht: Union fordert Meldepflicht an Schulen für antisemitische Vorfälle
REUTERS

Wie häufig kommt es zu judenfeindlichen Übergriffen an deutschen Schulen und warum? Um diese Fragen zu klären, will die Union eine neue Regelung einführen.

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sven2016 01.04.2018, 08:29
1.

Ein neues Register? Typisch Kauder: immer eine Sofortlösung und kein weiteres Interesse, nach der Empörung.

Vielleicht sollte man Lehrern (und anderen) Befugnisse geben, unmittelbar gegen Mobbing-Vorfälle, nicht nur im religiösen Bereich, vorgehen zu dürfen, ohne sich dann gleich anwaltlich und großfamilienmäßig bedrohen lassen zu müssen.

Wenn man hinschaut, sieht man ausgelebte kulturelle und religiöse offene Verachtung jeden Tag. Toleranz gegen Intoleranz ist schädlich.

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berliner789 01.04.2018, 08:29
2. ?Gewaltmeldungen? gibt's in Berlin bereits seit über 12 Jahren!

Insofern wäre das keine neue Idee. Von Gewaltvörfällen körperlicher aber auch verbaler Gewalt werden Meldungen geschrieben. Über die Schulpsychologie gibt es dann Unterstützung.
Problematisch ist, dass bei den Kindern und Jugendlichen solche inneren Überzeugungen nicht einfach wegdiskutiert werden können, da es oft familiäre Grundüberzeugungen sind.

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c124048 01.04.2018, 08:33
3. Verstehe ich das richtig....

Verstehe ich das richtig....:
Judenfeindliche Vorfälle sollen verpflichtend gemeldet werden und alle anderen nur optional?

In welcher verdrehten Welt lebe ich denn aktuell? Vielleicht verstehe ichs auch einfach nicht mehr......

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c124048 01.04.2018, 08:38
4.

In der Hoffnung auf Freigabe durch die Zensur:

Zitat:
"Mich haben die Aussagen des Vaters des jüdischen Mädchens in Berlin, deren Fall die Diskussion ausgelöst hat, sehr nachdenklich gemacht", sagte Kauder.

Ich übersetze, vereinfache und interpretiere:
Andere/Alle Vorfälle (vor diesem), haben ihn also NICHT nachdenklich gemacht?

Wie sehr hassen die aktuellen Politiker eigentlich derzeit ihre Bürger? Oder ist es schlichte Ignoranz? Oder Filterblasen? Oder doch irgendwelche Verschwörungen? Man sieht mich ratlos!

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schnabelnase 01.04.2018, 09:03
5. Warum nur gegen einen einzigen Glauben?

Was ist mit Übergriffen und Drohungen gegen Kinder christlichen Glaubens oder gegen atheistische Kinder oder Kinder, die ausschließlich an den Osterhasen glauben. Das Grundgesetz schützt diese alle gleichermaßen. In der Grundschule meiner Tochter werden regelmäßig „ungläubige“ Kinder bedroht und angegangen. Das wäre also weiterhin nicht der Rede wert, wenn das betroffene Kind nicht jüdischen Glaubens ist. So kann man das Problem nicht angehen.

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opinio... 01.04.2018, 09:08
6. Sicher ein Schritt

Aber warum begrenzt darauf? ALLE radikalen Ideen gegen die freiheitliche Grundordnung verdienen rechtzeitige Beachtung, Bewertung und Reaktion. Im Keim nicht ersticken, aber behandeln, das sollte das Ziel an Schulen sein. Erziehung ist wichtiger für eine Gesellschaft als Ausbildung, weil sie die Grundlage für gute Ausbildung ist!

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zeitgeist☆ 01.04.2018, 09:10
7. Gute Sache

Aber warum bei antisemitischen Äußerungen halt machen? Scheinbar gibt es auch immer wieder Anfeindungen wenn Kinder nicht an Allah glauben. Anders herum sollten Kinder die im islamischen Glauben erzogen werden natürlich genauso wenig diffamiert werden

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MiguelD.Muriana 01.04.2018, 09:12
8. Alle oder keiner

Meldepflicht dann aber bitte auch für Übergriffe gegen Christen, gegen Buddhisten, Hindus, Moslems etc. Ebenso wie Übergriffe wegen der Abstammung, sexuellen Orientierung, politischen Einstellung und was sonst noch höchstpersönlicher Natur ist....
Alle oder Keiner.

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claudio_im_osten 01.04.2018, 09:16
9. Das ist doch nur kontraproduktiv.

Vor dem Grundgesetzt sind alle Menschen und deren Glaubensrichtungen gleich. Daher gibt es wenig Sinn, die Situation der jüdischen Mitbürger anders zu behandeln als Andere.
Konsequenz: Jede Form der religiösen Diskriminierung wäre zu melden - antiislamische Vorfälle genauso wie antisemitische Vorfälle, Buddhisten und Hindus können genauso betroffen sein wie Christen. Das wäre eine vernünftige Form staatlichen Handelns in einer demokratischen Gesellschaft, die die religiöse Einstellung ihrer Mitglieder als gemeinsame soziale Grundlage respektiert.

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