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Mediziner in der Ausbildung: Warum man seine Zähne freiwillig von einem Anfänger beha
Ulrich Baumgarten/ Getty Images

Bohren, füllen, spritzen - angehende Zahnärzte müssen das bei echten Patienten üben. Doch es gibt zu wenig Freiwillige. Die Hamburger Studentin Natascha Bruhn erklärt, warum man vor ihr keine Angst haben muss.

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bigmitt 19.06.2019, 23:41
20. Da sieht man dann doch....

....das unser Gesundheitssystem besser ist als sein Ruf. In den USA wollte ich mich zu einer Zahnreinigung und einem Check Up in eine Uni begeben die um Patienten für Zahnmedizinstudenten geworben hat. Die Warteliste dort war mir dann mit über 4 Monaten zu lang.

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emil_erpel8 20.06.2019, 01:54
21.

Gibt es eigentlich überhaupt kein medizinisches Thema, bei dem nicht in jedem dritten Beitrag der Haß der Berufshypochonder ausgegossen wird? Wie, meine Damen und Herren Jammerlappen, sollen die Studenten und Berufsanfänger an die Berufserfahrung kommen, wenn sie Ihrer Meinung nach nicht üben dürfen? (Und man muß auch nicht für jede Nebenwirkung einer Behandlung so ein Faß aufmachen. Das nennt sich allgemeines Lebensrisiko.)

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seeyouin1982 20.06.2019, 08:38
22. an Kommentator

Nr. 3: Sparen Sie sich Ihre versteckt rassistischen Bemerkungen. Sie wollen ernsthaft Flüchtlingen vorschreiben, von wem sie sich behandeln lassen? Denn diese Gruppe meinen Sie doch, wenn Sie von "gratis hier leben" schreiben. Dann doch bitte auch allen anderen Empfänger von Sozialleistungen, darunter dann auch bitte alle Deutschen. Übrigens: Hartz IV kann auch Akademiker, Schauspieler und andere angeblich besser gestellte soziale Schichten treffen. Wollen Sie denen dann auch vorschreiben, von wem sie sich behandeln lassen? Übrigens, gratis lebt hier keiner. Was Vater Staat den Leuten gibt, das holt er sich auch von ihnen zurück. Jeder angeblich "gratis Lebende" hält die Wirtschaft am Laufen. Abgesehen davon, dass der Flüchtlingszuwachs etliche neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Selten dämliche Idee. Und Euch, liebe Redaktion, bitte ich einfach mal genauer bei den Kommentaren hinzusehen.

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webjet 20.06.2019, 12:20
23. LMU München ist auch Top

Ich habe mich von Studenten der Zahnklinik der LMU behandeln. 2 Brücken und 2 Kronen. Beste Behandlung, bestes Ergebnis bei einem Bruchteil der Kosten, die bei einem Zahnarzt angefallen währen. Und das mit den neuesten Techniken und Materialien. Ich wurde noch nie so sorgsam und um Perfektion bemüht behandelt! Bitte geht hinund unterstützt die Studenten!!!

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sa7ra9 20.06.2019, 12:24
24. x

Mich würde gerne mal interessieren wie alle, die so neg. gegenüber Stud. od. u. Berufsanfänger eingestellt sind, sich das so vorstellen wo, diese Herrschaften ihre Berufserfahrung hernehmen sollen?!
Mit der frisch erworbenen Approbation hat man nämlich nicht automatisch, die Berufserfahrung von 10 Jahren inne.
Keiner soll als Versuchskaninchen herhalten, aber man sollte doch ein bisschen offener sein.
Und wie im Bericht erwähnt ist ja auch immer ein FA anwesend.

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kaiserrodolfo 20.06.2019, 13:05
25. So ist es

Nr 22: Wissen Sie das bei den meisten Asylanten in den ersten 15 Monaten nur in akuten Notfällen gesundheitliche Hilfe geleistet wird?Es wird also schon am Anfang zumindest was „vorgeschrieben“.Zuständig sind die jeweiligen Sozialämter in der Regel(oft gibt es dann Behandlungsscheine die von Praxen und KHs ausgefüllt werden müssen um die Erforderlichkeit und die erbrachte Leistung der Behandlung ggü. dem Träger zu bestätigen..)Nach 15 Monaten Aufenthalt! in D bekommt dann wiederum jeder(anerkannte und geduldete)die Gesundheitskarte und wird leistungsmässig einem „normalen“ gesetzlich Versicherten voll gleichgestellt.

Die These mit dem Stellenzuwachs ,basierend auf Grund der Flüchtlingskrise finde ich wiederum sehr gewagt in dem Zusammenhang.Ob das ganze eine Win/Win Situation ist , wenn man es nur nach Zahlen rechnen will, kann man gegenwärtig doch noch gar nicht absehen. Dann müsste man auch alle anderen Kosten gegenüberstellen, die dadurch wiederum entstanden sind oder entstehen werden (bspw Zahl der ALG 2 Bezieher usw). Das hat mit der Gesundheitsversorgung um die es hier ja eigentlich geht,auch nichts zu tun.

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Grummelchen321 20.06.2019, 14:22
26. Mit

Zitat von seeyouin1982
Nr. 3: Sparen Sie sich Ihre versteckt rassistischen Bemerkungen. Sie wollen ernsthaft Flüchtlingen vorschreiben, von wem sie sich behandeln lassen? Denn diese Gruppe meinen Sie doch, wenn Sie von "gratis hier leben" schreiben. Dann doch bitte auch allen anderen Empfänger von Sozialleistungen, darunter dann auch bitte alle Deutschen. Übrigens: Hartz IV kann auch Akademiker, Schauspieler und andere angeblich besser gestellte soziale Schichten treffen. Wollen Sie denen dann auch vorschreiben, von wem sie sich behandeln lassen? Übrigens, gratis lebt hier keiner. Was Vater Staat den Leuten gibt, das holt er sich auch von ihnen zurück. Jeder angeblich "gratis Lebende" hält die Wirtschaft am Laufen. Abgesehen davon, dass der Flüchtlingszuwachs etliche neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Selten dämliche Idee. Und Euch, liebe Redaktion, bitte ich einfach mal genauer bei den Kommentaren hinzusehen.
Rassismus hat die Zahnbehandlung für Flüchtlinge nichts zu tun.Da wird nur das absolut nötigste von den zuständigen Ämtern bewilligt.wenn beim Kassenpatienten versucht wird einen Zahn zu erhalten,wird bei flüchtlingen nur der Einsatz der Zange zum entfernen bezahlt.Warum dann nicht doch Flüchtlinge von Studenten behandeln lassen.

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seeyouin1982 20.06.2019, 14:36
27. zu Kommentar Nr. 25

ja, das weiß ich sehr wohl. Ich bin seit 5 Jahren ehrenmamtlich in der Flüchtlingssozialarbeit tätig. Mir braucht keiner erzählen, wie restriktiv das Sozialamt bei Gesundheitsleistungen für Asylsuchende entscheidet. Mir ging es mit meinem Beitrag darum, dem Kommentator Nr. 3 zu verdeutlichen, dass man nicht jedes Thema mit einem Schwenk nach rechts besetzen muss. Ich bleibe dabei, allein die Zahl der Personen, die als Sozialarbeiter, Übersetzer, Dolmetscher, Integrationskräfte etc. zusätzlich eingestellt worden sind, ist enorm. Mit Sicherheit ist auch die Zahl der Anträge auf Sozialleistungen gestiegen oder eben in etwa gleich geblieben, da ja wiederum andere Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das führt am Thema vorbei. Mir bleibt es ein Rätsel, warum man zu einem Beitrag über Zahnbehandlung versteckt die rechte Karte spielen muss.

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5Htp 20.06.2019, 17:28
28. Diskriminierung von Patienten

Dann sollten die Unikliniken, insbesondere Heidelberg, auch endlich aufhören, unter Therapie stehende und nicht-infektiöse HIV-Patienten zu diskriminieren. Schon öfters dort mitbekommen.

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niesie 20.06.2019, 17:33
29. Absolut zu empfehlen!

Auch ich habe mir vor 30 Jahren im UKE die Zähne machen lassen und bin in den Folgejahren bis heute von sämtlichen behandelnden Zahnärzten auf die tolle Qualität der Plomben angesprochen worden!

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