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Mobbing, Armut und Ausgrenzung: Jedes dritte Kind fühlt sich in der Schule unsicher
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Jedes dritte Kind an Haupt- Gesamt- oder Sekundarschulen hat große Sorgen: Es fürchtet sich davor, ausgegrenzt, gemobbt oder geschlagen zu werden. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor.

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stepanus34 19.02.2019, 15:27
10. 2. Versuch - Alternative zu Mobbing

Seit 9 bzw 7 Jahren. 3-4 Stunden Schule pro Tag. Kein Mobbing. Genug Zeit mit Eltern, Freunden, Tieren, für Musikinstrumente lernen, Ski fahren, Garten, Reisen... Leider mussten wir dafür Deutschland verlassen, dass sich lieber auf sein Schulgesetz von 1937 beruft und die es anders machen wollen, kriminalisiert. Aber Österreich und Norwegen sind auch keine schlechten Alternitiven. Mobbing: tja, kann man nicht so viel machen, oder ist eben selber schuld (siehe @1 kzs.games). Wie ich die Foren kenne, werden gleich einige Posts kommen, die beleidigend sind. Zumindest war das bis jetzt immer so. Man könnte aber auch sagen: Toll, wie ihr das macht. Und wenn es einen großen bis sehr großen Freundes- und Familienkreis gibt, zählt auch das Argument mit der sozialen Kompetenz nicht. Soziale Kompetenz - dassollte es als Unterrichtsfach geben. Vielleicht würde dann auch weniger gemobbt. - Dies ist der 2. Versuch. Ist der erste unter die Zensur gefallen? Ihr habt doch bei SPON keine Angst vor der Wahrheit, ääh, keine Angst vor diesem Kommentar, oder?

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shekina_niko 19.02.2019, 15:43
11. Vielleicht

Zitat von stepanus34
Seit 9 bzw 7 Jahren. 3-4 Stunden Schule pro Tag. Kein Mobbing. Genug Zeit mit Eltern, Freunden, Tieren, für Musikinstrumente lernen, Ski fahren, Garten, Reisen... Leider mussten wir dafür Deutschland verlassen, dass sich lieber auf sein Schulgesetz von 1937 beruft und die es anders machen wollen, kriminalisiert. Aber Österreich und Norwegen sind auch keine schlechten Alternitiven. Mobbing: tja, kann man nicht so viel machen, oder ist eben selber schuld (siehe @1 kzs.games). Wie ich die Foren kenne, werden gleich einige Posts kommen, die beleidigend sind. Zumindest war das bis jetzt immer so. Man könnte aber auch sagen: Toll, wie ihr das macht. Und wenn es einen großen bis sehr großen Freundes- und Familienkreis gibt, zählt auch das Argument mit der sozialen Kompetenz nicht. Soziale Kompetenz - dassollte es als Unterrichtsfach geben. Vielleicht würde dann auch weniger gemobbt. - Dies ist der 2. Versuch. Ist der erste unter die Zensur gefallen? Ihr habt doch bei SPON keine Angst vor der Wahrheit, ääh, keine Angst vor diesem Kommentar, oder?
liegt es daran, dass Ihr erster Kommentar nicht veröffentlicht wurde, weil zum Teil nicht verständlich wird, was Sie eigentlich mitteilen wollen? Ich kann nämlich nur vermuten, dass Sie darauf hinweisen möchten, ihre Kinder zuhause zu beschulen, und diese somit nicht von Mobbing betroffen sind. Keineswegs werde ich Sie deswegen beleidigen. Nur möchte ich darauf hinweisen, dass diese Lösung nicht für jede Familie, erst recht nicht für allein Erziehende möglich ist.

Aus dieser Position zu behaupten "tja, kann man nicht so viel machen, oder ist eben selber schuld (siehe @1 kzs.games)" kann wiederum als Beleidigung Ihrerseits aufgefasst werden.

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stepanus34 19.02.2019, 15:50
12. @10 2. Versuch - Alternative zu Mobbing

...dieser Kommentar bezog sich auf Heimschule. Beim 2. Versuch die Überschrift gewechselt, auf den sich der gesamte Post bezog: "Wir machen Homeschooling"!

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carlitom 19.02.2019, 16:37
13.

Zitat von shekina_niko
"In Deutschland ist jedes fünfte Kind arm." Das sagt der Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. "Jedes sechste Kind in Deutschland ist von Armut betroffen." ... Bei zur Zeit 780.000 Kindern muss der Staat Unterhaltsvorschuss leisten, weil das unterhaltspflichtige Elternteil (meist Väter) nicht zahlt.
Jetzt sollten wir aber mal die Emotionen rausnehmen. Zunächst einmal ist "Armut" ein Begriff, mit dessen Definition man sich beschäftigen sollte, bevor man eine Meinung abgibt. Armut, wie sie in diesen Studien verwendet wird, ist ein relativer Begriff, also in Relation zum Durchschnitt der in Deutschland lebenden Menschen gesehen. Somit wird es Armut immer geben, egal, wie gut es der Gesellschaft geht, denn es wird immer welche geben, die einen bestimmten Prozentsatz unter dem Durchschnittseinkommen liegen. Das mal dazu.

Dann hat der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende damit erst mal gar nichts zu tun, denn der ist ja nur der staatliche Ersatz für die Leistungen, die Väter nicht zu bringen in der Lage oder gewillt sind. Somit verhindert der Unterhaltsvorschuss Armut und kann kein Argument FÜR Armut sein.

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stepanus34 19.02.2019, 16:39
14. Hallo shekina-niko,

...Da haben Sie völlig recht, was mein Zitieren von Kommentar 1 betrifft, da habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Es war eigentlich ironisch gemeint, das kam nicht heraus. Ich stimme überhaupt nicht damit überein, was in Kommentar 1 geschrieben wurde. Und ich denke auch, wie Sie, dass unser Weg nicht für alle gangbar ist. Aber ich möchte diejenigen, die diesen Weg ernsthaft erwägen und Möglichkeiten für sich sehen, dies zu verwirklichen, dazu ermutigen, es auch durchzuführen. Und es tut mir von Herzen leid, dass dies in Deutschland nicht so leicht machbar ist. - Zur Verständlichkeit meines Posts: s. @12

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JackGerald 19.02.2019, 17:35
15. Und was ist daran so verwunderlich?

Die Verrohung beginnt bereits im Vorschulalter - u. a. dadurch, dass Kindern sämtliche Freiheiten gegeben werden und das Wort "Rücksicht" bei immer mehr Eltern nicht mehr zum Vokabular gehört. Was die angebliche Armut betrifft ist es ebenfalls ganz einfach: Wenn immer mehr Migranten untersten Bildungsniveaus ins Land kommen, dann braucht man sich auch über Armut nicht zu wundern. Und dann noch diese weltbewegende Erkenntnis, dass sich "Kinder und Jugendliche mehr Zeit mit den Eltern und Zuwendung wünschen". Genau das versucht die links-rot-grüne Weltanschauung doch zu verhindern - Kinder mit 2 Jahren abschieben, damit sich Mami für den SUV bei Aldi an der Kasse verwirklichen kann. Und wer diesem Mainstream nicht folgt, der ist ein ewig gestriger Außenseiter. All das ist politisch gewollt und von der Gesellschaft toleriert - wozu also das Gejammer?

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Bibs1980 19.02.2019, 19:22
16. Bravo

Wir haben eine Generation von lebensuntüchtigen Weicheiern herangezogen. War hier nicht vor wenigen Tagen ein Video mit einem Berliner Fahrlehrer zu sehen, der sich entsetzt zeigte, wie wenig junge Menschen heutzutage in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen, weil ihnen alles zu Hause abgenommen wird?
Im Bekanntenkreis kenne ich auch nur Kinder, die überall hin gefahren werden, so gut wie nie herumstreunern, sondern stets beaufsichtigt zu Hause spielen oder zu ihren Freunden gefahren werden. Prägend war folgendes Ereignis: die 5jährige Tochter war völlig konsterniert, als Nachbarkinder sie einluden, mit ihnen Fahrrad zu fahren. Ein Arbeitskollege erzählte sogar, dass er seinen 17-jährigen Sohn nach wie vor zur Schule fährt, weil der sich unwohl im Bus fühlen würde. Die heutigen Eltern hocken auf den Blagen wie die Henne auf dem Ei und haben dann den Eindruck, dass doch "alles so gefährlich" sei.
Gleichzeitig haben diese Bengel und Gören ein Selbstbewusstsein und dabei absolute Defizite in den einfachsten Umgangsregeln. Ich habe es aufgegeben, bei den heutigen Auszubildenden darauf zu hoffen, dass sie von sich aus "Guten Morgen" sagen.
Wer sich dieses Elternverhalten einmal live ansehen will, sollte am Wochenende auf den lokalen Fußballplatz gehen, auf dem Mannschaften bis zur D-Jugend spielen. Da gehen sich regelmäßig Väter an die Wäsche, weil angeblich gefoult wurde oder der überschätzte Sprößling nicht zum Einsatz kam.
Mir wird ganz anders, wenn ich daran denke, dass diese Generation Wattepad irgendwann mal etwas leisten soll.

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Cpt. Miller 19.02.2019, 19:22
17.

Eine kurze Einzelfallbeschreibung aus einem eigentlich sehr wohlhabenden Eck im Münchner Speckgürtel, Kleinstadt:
Da dort jeder in der gleichen Altersstufe jeden kennt, haben sich schon vor der 1. Klasse feste Hierarchien entwickelt. Ganz oben standen immer die gleichen Tyrannen, und unten die Ängstlichen. Es war jeden Tag wie eine Jagd. Schon zu der Zeit sind die ersten durchgedreht, sie wurden verrückt gemacht. Über die Jahre hat sich daran dann auch nicht viel geändert, obwohl die Leute älter geworden sind. Darüber zu reden hat sich bis heute fast niemand getraut. Es hat auch nichts gebracht, da aus Angst vor den Konsequenzen niemand die Sicht der Unterlegenen bestätigt hat. Ende der Geschichte.
Ich frag mich ob das anderswo auch so ist?

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florian_michalzik 19.02.2019, 20:37
18. mobbing/gangstalking

meiner meinung nach wird heute gemobbt weil es den leuten spaß macht jung und alt weil es ihnen ein gefühl der macht gibt und das geniesen sie
gemobbt wird heutzutage im ganz großen stil und es wird auch geld damit gemacht indem man sich ein opfer sucht es dann anfängt zu mobben und wetten darauf abschließt wann es durchdreht sich das leben nimmt oder amok läuft
unsere gesellschaft besteht nur noch aus tätern und opfern das tritt immer mehr ans tageslicht ich weiss natürlich viele werden jetzt sagen "das war doch schon immer so" und im grunde haben sie auch recht damit
aber von was ich spreche ist das es anscheinend immer "cooler" wird täter zu sein
vielen jungen menschen gefällt es heutzutage der "bösewicht" zu sein nehmen wir "negan" aus der serie (the walking dead) ein man der lächelnd menschen den schädel mit einem baseballschläger zertrümmert hat nen eigenen fanclub
auch in der serie game of thrones gibt es mordlustige psychophaten die verehrt werden vom publikum von jung und alt wir sollten endlich aufwachen wir leben in einer welt voller psychophaten
und wen wir nicht bald was unternehmen tja ich denke das kann sich jeder selbst ausmalen ach ja und zu denen die denken ich würde mich nur auf film und fernsehn beziehn hmm sie haben wohl nicht viel nachrichten gesehn in den letzten jahren .............. xD
hier noch ein video das zeigt was menschen tun um nur ein einziges opfer fertig zu machern https://www.youtube.com/watch?v=GMeA5i485Eg keine sorge sie müssen nicht nach amerika um sowas zu sehn
rufen sie bei einer namenhaften privatdetektei an sagen sie sie machen eine reportage zum thema gangstalking und fragen sie nach wieviele fälle die detektei jährlich hat ich habe das bei ca. 30 detekteien gemacht ungefär die hälfte war bereit mir zu antworten und nannten alle ungefähr die selbe zahl so um die einhundert fälle pro jahr
ich sage es nochmal ausdrücklich ich fragte ganz explizit nach "gangstalking" ich bekam darauf antworten wie "natürlich ich weiss wovon sie reden mehrere personen stalken eine einzelne um sie zu quälen"
machen sie sich endlich bewusst mobbing ist nicht mehr etwas das aus affekt entsteht sondern es ist mittlerweile ein volkssport

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hisch88 19.02.2019, 20:41
19.

Zitat von Bibs1980
Wir haben eine Generation von lebensuntüchtigen Weicheiern herangezogen. War hier nicht vor wenigen Tagen ein Video mit einem Berliner Fahrlehrer zu sehen, der sich entsetzt zeigte, wie wenig junge Menschen heutzutage in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen, weil ihnen alles zu Hause abgenommen wird. …. Mir wird ganz anders, wenn ich daran denke, dass diese Generation Wattepad irgendwann mal etwas leisten soll.
Wir kommen vom Thema Mobbing ab, aber ….

Machen Sie sich darüber keine Gedanken. Die gibt es schon in der Industrie.

Unfähig Entscheidung zu treffen ist deren Hautmerkmal. Auch in der sogenannten Gruppendynamik sind Entscheidungen selten.

Ich hab bei mir die Entscheidung meist allein getroffen und durchgezogen, gab zwar Kritik von oben, aber das Resultat war immer vorzeigbar und somit nicht mehr zu kritisieren.

Zum Thema selbst mit eigenen Erfahrungen folgendes:

Als selbst gemobbter in der Schulzeit von den Schülern die am Dümmsten in der Klasse waren, ich selbst auch "nur" im Mittelfeld, hab mein ältestes Kind auf die Schule meines Heimatortes gebracht.

Mit chinesischer Mutter (ich in China tätig), war mein Kind ein hervorragendes Opfer der Vier- und Fünftklässler, auch fast alle aus den unteren Gesellschaftsschichten im Ort, die sich an die türkische Gruppen nicht mehr rangetraut hatten, die waren in Überzahl.

Geholfen hat nur ein massiver Anruf aus China an den Direktor der Schule, dass ich alle Register ziehen werde, um die Schule zu diskreditieren (Anwalt, Presse, etc.), wenn das Problem nicht umgehen gelöst wird.

Die Schule hat nach den ersten faulen Ausflüchten dann doch schnell reagiert und die Sache in Ordnung gebracht. Das Schuljahr wurde noch durchgezogen und in der Zwischenzeit hab ich in dem Ort in China eine Schule gegründet und meine Tochter im 2-ten Schuljahr dort untergebracht.

"SCHULWECHSEL" ist das einzige was hilft.

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