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Morehouse College: US-Milliardär will Schulden von Uni-Absolventen begleichen
Steve Schaefer/Atlanta Journal-Constitution/ AP

Robert F. Smith gilt als reichster Schwarzer in den USA. Nun hat er eine Rede vor dem Abschlussjahrgang am Morehouse College gehalten - und den fast 400 Absolventen versprochen, ihre Studiendarlehen zu begleichen.

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muellimhirn80 20.05.2019, 08:12
1. Tolle Geste

Vorbildlich, sollte für jeden Milliardär dieser Welt als Vorbild dienen. Wobei Absolventen nicht unbedingt darauf angewiesen sein werden mit ihren Abschlüssen. Für 40 Millionen hätte man durchaus einiges für wirklich Hilfsbedürftige erreichen können. Soll aber nicht seinen Einsatz schmälern, vielleicht spendet er ja auch regelmäßig für die ärmere Bevölkerung.

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eiffe 20.05.2019, 08:48
2.

Und darum ist ein steuerfinanzierter Sozialstaat besser als die willkürliche Wohltätigkeit einzelner Wohlhabender. Da kostet nämlich ein Studium in der Regel alle Studenten nichts.

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Schnellleser 20.05.2019, 11:05
3.

Zitat von eiffe
Und darum ist ein steuerfinanzierter Sozialstaat besser als die willkürliche Wohltätigkeit einzelner Wohlhabender. Da kostet nämlich ein Studium in der Regel alle Studenten nichts.
Kann man auch anders sehen. Studenten gehört typischerweise später zu den Besserverdienenden. Damit könnte man durchaus argumentieren, dass sich diese daher die Studiengebühren durchaus leisten könnten. Im Lehrling der später mal das gleiche verdient, kommt nicht in den Genuss derartiger Gelder. Ein Studium kostet schließlich den Steuerzahler je nach Studienfach schnell mal einen sechsstelligen Betrag. Das soll aber kein Argument gegen das Studieren sein.
Auch gibt es Regionen, in denen ein Großteil der Studenten nach dem Studium wegzieht. Finanziert werden die Hochschulen aber von den Bundesländern. Armere Regionen subventionieren daher indirekt die Regionen, in denen höhere Löhne gezahlt werden können. Beim innerdeutschen Finanzausgleich, werden solche und andere Punkte unterschlagen.

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zabadac 20.05.2019, 12:35
4. zu schnell gelesen...

moin Schnellleser, da liegt was quer: es geht hier nicht um die studiengebühren sondern um teils horrende darlehen mit denen die studenten ihr leben und die ausbildung finanzieren müßen, die gebühren sind da nur ein teil...

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t.malinowski 20.05.2019, 16:18
5. Gut

Gut das der nette Mann das macht. Hut ab.
Sinnvoller wäre es jedoch wenn er sich für geringere Studiengebühren einsetzen würde.
Jeder der hier für die Sozialisierung der US-Unis argumentiert sollte sich mal die Preisentwicklung in den vergangenen 20 Jahren ansehen.
Seit die Studiums--Darlehen von der US -Regierung ausgegeben werden, ca seit 2008 oder 2009, sind die Gebühren nur gestiegen.
Die Unis bekommen ihr Geld ja schließlich, indirekt, schon vom Staat und brauchen nicht zu sparen, haben aber auch keine Qualitätskontrolle oder auch nur den Ansatz einer politischen Neutralität.

Zum Zweiten,
Das heißt entweder reichster Afroamerikaner oder Reichste farbige Person, nicht Schwarzer.

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Newspeak 20.05.2019, 17:02
6. ....

Zitat von Schnellleser
Kann man auch anders sehen. Studenten gehört typischerweise später zu den Besserverdienenden. [...]
Ja, weil sie waehrend ihres Studiums auf das Einkommen verzichtet haben, das jeder Lehrling und Berufstaetige bekommt. Ausserdem ist ein Studium heute laengst keine Garantie mehr, fuer ein hohes Einkommen. Sehr viele Akademiker sind relativ zu ihrer Ausbildung prekaer beschaeftigt.

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Der Ingenieur 20.05.2019, 23:00
7. Frage mich was passieren wuerde

wenn jemand 40 millionen an weisse Maenner spenden wurde.

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Schnellleser 21.05.2019, 17:57
8.

Zitat von Der Ingenieur
wenn jemand 40 millionen an weisse Maenner spenden wurde.
"und diente ursprünglich ausschließlich der Ausbildung von Afroamerikanern"
Hört sich so an, dass nicht mehr nur farbige dort studieren.
Frauen sind aber wohl keiner drunter.

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ATLien 21.05.2019, 22:08
9. Noch etwas Hintegrund

Morehourse ist zwar nicht mehr auf Afroamerikaner beschränkt, aber der Anteil nicht-schwarzer Studenten dürfte überschaubar sein. Benachbart zu Morehouse ist ein traditionell “schwarzes” College nur für Frauen namens Spelman, wobei beide Institutionen an vielen Stellen traditionell zusammenarbeiten und mit Clark Atlanta University und Morehouse Med School das Atlanta University Center bilden. Der hohe Anteil von Afroamerikanern, die meist Haushaltseinkommen deutlich unterhalb des amerikanischen Medians haben und daher hohe Schulden für ein Studium anhäufen müssen, macht den Erlass der Studienschulen hier nochmal deutlich wertvoller als man dies zunächst meint.

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