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NC-Quoten im Vergleich: Hier gibt es Studienplätze auch ohne Super-Abi
Stadtratte/ iStockphoto/ Getty Images

Die Zahl der Studienfächer mit Numerus clausus ist leicht gesunken. Doch mancherorts haben es Studieninteressierte mit schlechten Abi-Noten noch immer schwer. Die Ergebnisse im Überblick.

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primirp 27.06.2019, 06:51
1. nc

man darf nicht vergessen, dass viele NC bei 4.0 liegen! es ist einfach vom verfahren leichter, die Note abzusenken als den NC wieder abzuschaffen

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so-long 27.06.2019, 06:58
2. Sprach- und Kulturwissenschaften

sind interessante Fächer, jedoch sollte man vor Studienbeginn realistisch und ehrlich die späteren Berufsaussichten und den Bedarf checken, um nicht im Prekariat zu enden.

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spiegeleix 27.06.2019, 09:06
3. mal ehrlich

wer sein Abi mit 3,5 oder noch schlechter bestanden hat, sollte vom Studieren generell die Finger lassen und stattdessen einen Lehrberuf anstreben. Wir haben schon viel zu viele Studienabbrecher in Deutschland, die eigentlich schon mit ihrem Abi überfordert waren und den Steuerzahler nur unnötig Geld kosten!

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Watchtower 27.06.2019, 09:36
4. Ihre Analyse verbreitet den Anschein....

dass alle Universitäten den gleichen Qualitätsanspruch haben. Dem ist leider nicht so.

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tobias.droescher 27.06.2019, 09:59
5. @ spiegeleix

Ich kann Ihnen aus meinem Umfeld einige Fälle nennen, die mit schlechten Abi im Studium aufgeblüht und anschließend erfolgreich im Job sind. Auch ich hab mit dreier Abi meine wahren Interessen erst im Studium ausleben können. Genauso gibt es Abiturienten mit einser Schnitt, die das Studium völlig entlarvt, weil auswendig lernen nicht mehr alles ist.

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Meckerer 27.06.2019, 10:02
6. Alternativen

Ein guter Realschulen Abschluss ist manchmal besser als ein Abitur. Eine Berufsausbildung, eine Arbeit finden und später einen Techniker, Meister, Fachabitur und dann Studium oder ähnliches anstreben. Kandidaten mit mehr Praxis und realem Denken sind manchmal wertvoller als jene die nur die Schulbank gedrückt haben. Ein Großteil der Mittelständler bevorzugt eh diese Art von Führungskräften. Es stört auch nicht wenn man ein paar Jahre als Jung-Ingenieur im Schichtdienst eines Versorgungsunternehmens gearbeitet hat. Nicht nur lesen, auch mal arbeiten.

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klopfer0815 27.06.2019, 14:14
7.

Es gibt auch Unis, die nicht auf den gesamten NC, sondern nur auf Fächer schauen, die für das jeweilige Studium mehr oder weniger relevant sind (HSBA z.B).

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ancoats 27.06.2019, 14:33
8.

Man sollte Studienanfängern eigentlich davon abraten, nach Berlin zu gehen. Klar, die Universitätslandschaft ist exzellent, und die Stadt hat gerade für junge Menschen einen hohen Abenteuer- und Freizeitappeal. Erkauft wird das Ganze aber zum einen mit ggf. elendig langen Wegen: wer z.B. an der FU in Dahlem studiert und in Friedrichshain wohnt, braucht entweder eine robuste Fahrradkondition oder hohe ÖPNV-Duldsamkeit. Zum anderen muss man sich angesichts der generellen Wohnungsknappheit auf happige Kosten für die Unterkunft gefasst machen - oder irgendwo JWD wohnen, was die Fahrtzeiten noch mehr verlängert. Hinzu kommt, dass Seminare in vielen Fächern hoffnungslos überfüllt sind, was wiederum die Studienzeit verlängern kann, wenn man z.B. das gewünschte Seminar erst ein Semester später als geplant besuchen kann. And last not least: Berlin ist absolut nichts für Zartbesaitete. Die hohe Zahl an Studierenden heißt nämlich noch lange nicht, dass man NICHT einsam ist - die psychologischen Beratungsstellen an den Unis können ein Lied von den vielen Problemen singen, die hier gerade Studienanfänger haben können. Mein Rat als jemand, der lange Zeit hier gelehrt hat: wenn der Studienort Berlin nicht "alternativlos" ist, sucht euch lieber eine feine kleinere, andere Universitätsstadt. Es studiert sich effektiver, und es macht auch mehr Spaß, wenn der ganze Tag nicht mit dem Organisieren von Terminen - und des Alltags allgemein - draufgeht. Nach Berlin gehen kann man immer noch, für den Master z.B., wenn man selbst erfahrener ist. Trust me.

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sarang he 27.06.2019, 17:42
9. Also ...

Zitat von spiegeleix
wer sein Abi mit 3,5 oder noch schlechter bestanden hat, sollte vom Studieren generell die Finger lassen und stattdessen einen Lehrberuf anstreben. Wir haben schon viel zu viele Studienabbrecher in Deutschland, die eigentlich schon mit ihrem Abi überfordert waren und den Steuerzahler nur unnötig Geld kosten!
an einer der führenden Hochschulen in D gibt es mittlerweile heftige Diskussionen und Bestrebungen den Numerus Clausus für das Medizinstudium abzuschaffen, da es sich herauskristallisiert hat, dass der NC sozial inkompetente Stubenhocker bevorzugt, die für den realen Beruf eines Mediziner häufig ungeeignet sind.
Das sei auch einer der gewichtigeren Gründe für die derzeitige Medizinermisere in D.

Die hohe Zahl der Studienabrecher und Langzeitstudenten hat u.a. damit zu tun, dass in kaum einem anderen Land so viele Studenten nebenbei arbeiten (müssen).

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