Forum: Leben und Lernen
Neue Bildungsstandards: Das sollen deutsche Abiturienten können
dapd

Ein Zentralabitur wollen sie nicht, doch wenigstens auf gemeinsame Standards haben sich die Länder geeinigt. Darin wird vorgeschrieben, was Gymnasiasten am Ende ihrer Schulzeit in Deutsch, Mathe, Englisch und Französisch können sollen. Aber werden die Abschlüsse so wirklich vergleichbar?

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blubs 24.10.2012, 01:47
100. Waterman2

Sie sagen also das ungleiche Niveau von Absolventen in Bremen und in Bayern hat was mit der Migrantenquote zu tun? Falls ihre Argumentation irgendwie nachvollziehbar wäre, würde es umso mehr darauf hinauslaufen, dass das Abitur dort einfach geschenkt ist..

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Sternschnuppe 24.10.2012, 12:50
101. Fehler im System

Also mal ganz im Ernst, wie soll denn das funktionieren? Die Bildungsstandards sollen in der Oberstufe angepasst werden? Wie wärs erstmal mit einheitlichen Kerncurricula auf nationaler Ebene um an der Basis unserer Bildung anzusetzen? Das wäre der einzig richtige Weg um dann in einigen Jahren auch angepasste Standards in der Oberstufe anzusetzen.

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Sportsfreund_Elbe 25.10.2012, 11:53
102. Schulpolitik

im Rahmen der aktuellen Diskussion über die Schulpolitik wird eine zentrale Thematik, nämlich die Qualität des Lehrpersonals, bisher gänzlich vernachlässigt. Hier scheint in Österreich eine fruchtbare Diskussion stattzufinden, die sicherlich auch auf Deutschland übertragbar wäre:

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/art385,974618

Vielleicht lohnt es sich, dieses sehr aktuelle Thema aufzugreifen.

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Sternschnuppe 25.10.2012, 12:42
103. @Sportsfreund_Elbe

Deinen Beitrag finde ich vollkommen gerechtfertigt, zumal ich selbst davon betroffen bin. Es ist nunmal so, dass das Lehrpersonal sehr unterschiedliche Ansprüche an sich selbst stellt. Ich für meinen Teil, finde die Kernarbeitszeit vollkommen okay, denn auch ohne gesetzmäßige Verpflichtung, ist diese fester Bestandteil meines Berufs. Vorteil ist, dass ich mir diese selbst einteilen kann, denn auch am Abend (Eltern-Arbeitszeitfreundlich!) finden viele Gespräche mit Eltern etc. statt.
Und zu den verpflichtenden Fortbildungen kann ich nur sagen, dass es die, je nach Schulprofil und Schulleitung bereits zahlreich gibt. Dennoch kann ich mich nur dafür aussprechen, dass Richtlinien bei diesem Thema nicht ausreichen, denn es gibt halt immer solche und solche Kollegen!

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hjm 25.10.2012, 13:20
104.

Zitat von Sternschnuppe
Und zu den verpflichtenden Fortbildungen kann ich nur sagen, dass es die, je nach Schulprofil und Schulleitung bereits zahlreich gibt. Dennoch kann ich mich nur dafür aussprechen, dass Richtlinien bei diesem Thema nicht ausreichen, denn es gibt halt immer solche und solche Kollegen!
Da kann ich mich nur anschließen. Es kann nicht angehen, dass Kollege X während der Herbstferien gewissenhaft seinen Unterricht vorbereitet, während Kollegin Y auf den Malediven herumhängt. Um das zu verhindern, sollten beide verpflichtet werden, während der Ferien Fortbildungskurse zu besuchen. Am besten solche, die von freien Trägern angeboten werden. Das wäre erstens gut (weil in die private Wirtschaft) investiertes Steuergeld. Und zweitens hätte es positive Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichts sowohl von X (Statt sich selbst umfangreiche Gedanken machen zu müssen, kann er auf effizienten Methoden zurückgreifen) als auch von Y (Sie wird zu zielorientiertem Arbeiten angeleitet).

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spon-facebook-10000111020 24.06.2013, 17:12
105. Kleinstaaterei

An der Misere wird sich nichts ändern, solange jedes Bundesland krampfhaft an seiner "Bildungshoheit" festhält!
Die Herren Kultusminister sollten sich selbst entlassen und ihre Kompetenzen an die Bundesregierung abtreten.
Aber ob's dann besser werden würde . . . ??

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Spessartplato 24.06.2013, 17:29
106. Beim Zentralabitur

Zitat von snafu-d
Kein Problem! Da werden die Aufgabenstandards eben an Bremen ausgerichtet. Und die Mehrzahl der Aufgaben werden sowieso nach vom Land gemacht. Mal wieder ein übler Etikettenschwindel. Und so lange es nicht wirklich ein Zentralabitur mit denselben Aufgaben überall gibt, kann man sich das alles sparen. Ich weiß nicht, warum die starken Länder sich darauf einlassen, und nicht in ihrem Kreis ein Zentralabitur veranstalten. Nur so kommt Druck auf die fußlahmen rot-grünen Versagerländer.
...könnte evtll. jemand auf die Idee kommen, daß die Bildungsministerien der Länder überflüssig sind-undenkbar!
Wer soll denn dann die Kompetenzkompetenz definieren und die "vorhandenen Hypothesen mit der Realität koordinieren?"

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