Forum: Leben und Lernen
Neuer Lehrplan: Italien führt das Schulfach "Klimawandel" ein
Remo Casilli/ REUTERS

Ab dem kommenden Sommer werden italienische Schüler im Fach "Klimawandel und nachhaltige Entwicklung" unterrichtet. Der gesamte Schulunterricht soll dafür neu strukturiert werden.

Seite 1 von 5
Nonvaio01 06.11.2019, 15:25
1. sehr gut

so sollte es sein

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sucher533 06.11.2019, 15:34
2. Freitags, letzte Stunde

Das Thema Klima wird in Deutschland ausführlich in Geografie bzw. Erdkunde behandelt. Das wird in Italien nicht anders sein. Für ein Fach "Klimawandel" finden sich bestimmt genug Lehrer bzw. ehrenamtliche Aktivisten. Ich schlage bundesweit einheitlich dieses Fach am Freitag in der letzten Stunde vor. Passen würde dieses Thema auch im Religionsunterricht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klimaterium 06.11.2019, 15:39
3. Der

Unterricht findet dann jeden Freitag statt :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heinz.murken 06.11.2019, 16:18
4. Sehr gute Entscheidung!

Wer das schlecht findet, soll doch bitte erklären, was nicht gut daran ist, Kindern die Umwelt und den Umweltschutz näher zu bringen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Haarfoen 06.11.2019, 16:27
5. Benissimo!

Das bräuchten wir in Deutschland auch. Erschreckend, auf welch niedrigem Niveau dieses Thema allgemein diskutiert wird, sowohl von "Erwachsenen", wie auch Schülern. Der Beitrag #2 ist symptomatisch, wie aufgrund von Unwissenheit das Thema veralbert und hilflos zur Glaubensfrage (Religionsunterricht) stilisiert wird. Wie Frau Thunberg schon in den USA ausgeführt hat: Der Klimawandel ist keine Glaubensfrage, sondern ein Fakt. Wir müssen dringend Strategien entwickeln und dazu auch den notwendigen Bildungshintergrund schaffen. Nachdem die ältere Generation versagt, dann eben mit einer gut ausgebildeten Nachfolgegeneration.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hardeenetwork 06.11.2019, 16:32
6. Kluge Idee

Warum diese Themen nicht schon lange ein Pflichtfach sind, ist mir absolut schleierhaft. 11.000 namenhafte Wissenschaftler haben den Ernst der Situation in den letzten Tagen noch einmal dokumentiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aberlour A ' Bunadh 06.11.2019, 16:35
7. Hätte man schon vor 60 Jahren einführen sollen

Ansonsten gilt: "better late than never". Zumal die Römer vor 2000 Jahren die Erfinder einer nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise waren. Die Verkarstung des gesamten Mittelmeerraums war die Folge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 06.11.2019, 16:40
8. Supergute Idee

wird in Deutschland nicht funktionieren. Da die Bildung in der Länderhoheit liegt kann der Bund noch so viel beschliessen wie er mag. Es wird allein am Föderalismus scheitern. Es wurde auch schon oft über ein Fach Medienkompetenz gesprochen und wie wichtig das doch wäre.... bislang auch nur eine leere Worthülse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sucher533 06.11.2019, 16:47
9.

Zitat von Haarfoen
Das bräuchten wir in Deutschland auch. Erschreckend, auf welch niedrigem Niveau dieses Thema allgemein diskutiert wird, sowohl von "Erwachsenen", wie auch Schülern. Der Beitrag #2 ist symptomatisch, wie aufgrund von Unwissenheit das Thema veralbert und hilflos zur Glaubensfrage (Religionsunterricht) stilisiert wird. Wie Frau Thunberg schon in den USA ausgeführt hat: Der Klimawandel ist keine Glaubensfrage, sondern ein Fakt. Wir müssen dringend Strategien entwickeln und dazu auch den notwendigen Bildungshintergrund schaffen. Nachdem die ältere Generation versagt, dann eben mit einer gut ausgebildeten Nachfolgegeneration.
Ich habe die Verschiebung des Themas in den Religionsunterricht eigentlich als Aufwertung dieses Fachs gesehen. Wenn es zusätzlichen Unterricht, d.h. eine Erhöhung der Wochenstunden, gibt, ist das auch ok. Aber normal stirbt für ein neues Fach ein bestehendes. Wenn hier naturwissenschaftliche Fächer für ein weiteres "Laberfach" gestutzt werden, hat dies für die Zukunft schlechte Auswirkungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5