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Neuer Pisa-Schock: Schule mit Ausschlussprinzip
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Ein Fünftel der 15-Jährigen scheitert im Alltag - das ist das drängendste Problem, das Deutschlands Schulpolitiker zu lösen haben. Doch sie wollen lieber das Gymnasium reformieren.

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Blaue Fee 01.04.2014, 14:41
1. Hä?

Zitat von sysop
Ein Fünftel der 15-Jährigen scheitert im Alltag - das ist das drängendste Problem, das Deutschlands Schulpolitiker zu lösen haben. Doch sie wollen lieber das Gymnasium reformieren.
Sind für Alltagsprobleme nicht die Eltern da?
Ich will nicht, dass die Schulen den Kindern auch noch U-Bahnfahren beibringen.

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spannendezeiten 01.04.2014, 14:42
2. Fahrkartenautomaten ...

... sind jetzt nicht die intuitivsten Geraetschaften. Insbesondere die DB-Automaten koennen sicherlich auch die chinesisch-finnischen Musterschueler zur Verzweifung treiben!

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rodelaax 01.04.2014, 15:00
3. Kommt mir wenig vor

Was, nur 15% geistig Minderbemittelte? Angesichts täglicher Erfahrungen hätte ich mal locker auf 25-30% geschätzt.

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wiebitte 01.04.2014, 15:00
4. Note für unsere Bildungsbeauftragten

ungenügend - Sie gaben sich stets ihre meiste Mühe. Oder etwa nicht? Vielleicht ja auch gewollt. Sicher ist, dass man sich natürlich lieber um die eigenen Kinder kümmert auch wenn Die schon soviel bekommen, dass es ihnen zu den Ohren rauskommt. Dann mal wieder 9, oder 8 (wie wärs mit 8 1/2 - das hatte ich im Abijahrgang 1985, da gab es solche Experimente auch schon - gähn) oder ach auch egal, Hauptsache nicht um die Kinder derjenigen kümmern, die tatsächlich Hilfe benötigen, nachher werden die noch zur Konkurrenz der eigenen Brut ...

Entweder unfähig oder mit Absicht nicht erfolgreich, beides Kündigungsgründe.

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stefan_sts 01.04.2014, 15:00
5. Dieser Anteil an Abgehängten ist politisch durchaus gewollt

oder zumindest wird er wohlwollend geduldet,denn dieser 20 % Anteil verschwindet mit zunehmendem Alter in der Gruppe der Nichtwähler , so sichern sich die etablierten Parteien und Gruppierungen ihre Macht , denn zum Wählen gehen dann nur die Menschen , welche Angst haben etwas verlieren zu können von ihrem Besitz ....dass dieses Potenzial an evtl. dann perfekt ausgebildeten Fachkräften bei eingehender Schulung Deutschland in der Zukunft helfen könnte , ist da nur zweitrangig , Pfründe sichern ist das Zauberwort !

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t...9 01.04.2014, 15:02
6. optional

wie kann man nur einem Mensch den Stempel "Versager" aufdrücken, so wie in der Überschrift geschehen...

Auch Journalisten sollten doch etwas Feingefühl beherrschen und wissen, dass so etwas die Menschen stigmatisiert.

PISA sorgt mit seinen Studien für eine Einteilung in gut und schlecht, genau wie es die Schule von vornherein tut. Das ganze System muss überdacht und reformiert werden!

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Dreg 01.04.2014, 15:04
7. Neue alte Resultate

Waren es in den sechziger Jahren max. 10% Kinder, die lernproblematisch waren, sind es heute 20% und mehr. Das hat mit Sicherheit sehr unterschiedliche Ursachen. Ich fage mich, warum die Verantwortlichen nicht endlich tätig werden.

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morax 01.04.2014, 15:05
8. Eltern

Kinder bekommen ist nicht damit gemacht knuddelige Babies auf die Welt zu setzen. Seinen Selbstverwirklichungstrieb umzusetzen und sich fortpflanzen, wie die Natur einem den Trieb in den Hinterkopf gepflanzt hat. Da man ja sonst wähnte nicht glücklich zu werden im Leben, was verpasst zu haben. Also müssen Kinder her - am besten gleich 2, die beschäftigen sich dann gleich selber zusammen!

Kinder bekommen geht über diese Ego-Orgie hinaus! Die Eltern müssen ihren Kindern beibringen wie man in der Gesellschaft zurechtfindet, ihnen Respekt und Benehmen - sprich "Anstand" beibringen. Man muss ihnen lernen wie man Alltagsprobleme löst und das funktioniert nicht, wenn man sie vor dem TV parkt! Kindererziehung ist anspruchsvoll und fordert persönliche Opferbereitschaft - sich in den Hintergrund zu stellen - und vorallem Liebe.

Die Lehrer und die Schulen sind nicht dazu da, all das nachzuholen was die Eltern verpasst haben - da sie ja unbedingt möglichst schnell wieder arbeiten wollten. Kinder sind kein Accessoire im Leben - sie sind eine Lebensaufgabe, mindestens für 20 Jahre. In der Schule lernt man Wissen und Rüstzeug für die Berufswelt, aber nicht wie ich eine Fahrkarte löse - Hallo!?

Da offenbart sich eher ein Gesellschaftsproblem, als ein Problem im Bildungswesen!

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CriticalPost 01.04.2014, 15:05
9. optional

Einige haben immer noch nicht verstanden das gerade die Eltern das Problem sein können. In der Kindheit können wir hier als Gesellschaft mit wenig Aufwand retten, was uns sonst 50 Jahre lang in der Arbeitswelt Probleme macht.

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