Forum: Leben und Lernen
Neuer Pisa-Schock: Schule mit Ausschlussprinzip
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Ein Fünftel der 15-Jährigen scheitert im Alltag - das ist das drängendste Problem, das Deutschlands Schulpolitiker zu lösen haben. Doch sie wollen lieber das Gymnasium reformieren.

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hjm 21.11.2014, 20:55
300.

Zitat von Dreg
Waren es in den sechziger Jahren max. 10% Kinder, die lernproblematisch waren, sind es heute 20% und mehr. Das hat mit Sicherheit sehr unterschiedliche Ursachen. Ich fage mich, warum die Verantwortlichen nicht endlich tätig werden.
Nur eine Vermutung: Eine der Ursachen könnte sein, dass die Verantwortlichen schon tätig waren.

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schokomuffin 07.12.2014, 17:44
301. Die falschen Prioritäten

sind das Problem. Den meisten Kindern ist es wichtiger, dass sie Spass haben als dass sie gute Noten haben. Wie soll man da erfolgreich sein? Und dann noch die vielen Hobbies. Wenn man wirklich gut sein will, dann muss man sich voll und ganz auf die Schule konzentrieren. So ist das halt. Und das sollten die Eltern auch ihren Kindern vermitteln. Lernen, lernen, lernen!!!

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austenjane1776 07.12.2014, 20:01
302. Einschränkung - Sie müssen die Anforderungen erfüllen

Zitat von schokomuffin
sind das Problem. Den meisten Kindern ist es wichtiger, dass sie Spass haben als dass sie gute Noten haben. Wie soll man da erfolgreich sein? Und dann noch die vielen Hobbies. Wenn man wirklich gut sein will, dann muss man sich voll und ganz auf die Schule konzentrieren. So ist das halt. Und das sollten die Eltern auch ihren Kindern vermitteln. Lernen, lernen, lernen!!!
Wer die Anforderungen erfüllt, hat je nach Begabung und Arbeitshaltung mehr oder weniger zu tun. Das kann man nicht verallgemeinern. Manche machen das "mit links", andere müssen viel mehr Zeit investieren. Wenn der Aufwand zu hoch ist, müssen sich die Eltern fragen, ob mehr zu investieren ist oder ggf eine andere Schule dran ist. Wenn immer mehr Kinder anteilig aufs GY gehen, werden sicher viele darunter sein, denen das schwer fällt. Jedenfalls ist dies - so in NRW - eine Entscheidung der Eltern. Die haben auch über die Freizeit zu wachen und zu entscheiden. Ein G8 (West) passt sicher nicht zu mehreren Musikinstrumenten und Sportvereinen. Aber auch dies müssen die Eltern im Einzelfall entscheiden. Die Schule setzt die Norm. Die Umsetzung ist Sache der Eltern. Das G8 (Ost) zeichnet sich durch wesentlich höhere Investitionen pro Kind aus - kleinere Klassen, mehr Unterricht, mehr Lehrkräfte (noch). Deshalb geht das dort besser.

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