Forum: Leben und Lernen
Nord-Irak: Warum junge Kurden von Deutschland träumen

Es ist eine schwierige Mission für die Aufbauhelfer, die in Nord-Irak Deutsch als Fremdsprache fördern. Die Bildungszusammenarbeit blüht im kurdischen Autonomiegebiet auf, doch stets schwingen Spannungen zwischen Kurden und Arabern mit.

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nowayjose 16.01.2010, 15:03
1. Wirds nicht etwas eintönig?

Zitat von sysop
Es ist eine schwierige Mission für die Aufbauhelfer, die in Nord-Irak Deutsch als Fremdsprache fördern. Die Bildungszusammenarbeit blüht im kurdischen Autonomiegebiet auf, doch stets schwingen Spannungen zwischen Kurden und Arabern mit.
Wir sollten unsere Bildungs- und Zusammenarbeitsinitiativen mal auf andere Erdteile verschieben; es kommt mir doch vor, als würde ein überproportionales Gewicht auf den Nahen Osten gelegt, was mir nicht begreiflich ist. Ich meine, mal im Ernst, brauchen wir noch mehr islamische Migranten und Studenten hier? Vielleicht sollte man mal verstärkt zu uns kompatiblere Kulturräume anvisieren als die islamische Welt, z.B. Lateinamerika, China, oder auch den Mars.

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eulenspiegel 47 16.01.2010, 15:52
2. "Hier gibt es nichts für uns zu tun.,"

"Hier gibt es nichts für uns zu tun. Ich habe Angst, dass ich mein Deutsch verlerne, denn dafür wird hier nichts getan",

Ach nee! In Deutschland aber auch nicht. Sollte sich die irakische Jugebd nicht begeistert um den Aufbau ihres Heimatlandes kümmern?
Wie man sieht, weit gefehlt.

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eulenspiegel 47 16.01.2010, 15:53
3. "Hier gibt es nichts für uns zu tun.,"

"Hier gibt es nichts für uns zu tun. Ich habe Angst, dass ich mein Deutsch verlerne, denn dafür wird hier nichts getan",

Ach nee! In Deutschland aber auch nicht. Sollte sich die irakische Jugebd nicht begeistert um den Aufbau ihres Heimatlandes kümmern?
Wie man sieht, weit gefehlt.

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eulenspiegel 47 16.01.2010, 15:54
4. "Hier gibt es nichts für uns zu tun.,"

"Hier gibt es nichts für uns zu tun. Ich habe Angst, dass ich mein Deutsch verlerne, denn dafür wird hier nichts getan",

Ach nee! In Deutschland aber auch nicht. Sollte sich die irakische Jugebd nicht begeistert um den Aufbau ihres Heimatlandes kümmern?
Wie man sieht, weit gefehlt.

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Meckerliese 16.01.2010, 17:59
5. so isses

Die müssen deutsche lernen damit sie schnellstens zu uns kommen können um die Segnungen des deutschen Staates zu geniessen.

Am Aufbau ihres Landes haben die doch gar kein Interesse.

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gelegentlicher Leser 16.01.2010, 20:19
6. Einfache Frage

Zitat von sysop
Standard Nord-Irak: Warum junge Kurden von Deutschland träumen
Weil das Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland ungefähr 10 mal höher ist als im Irak.

MfG

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Diomedes 16.01.2010, 22:18
7. Das liebe Selbstbestimmungsrecht der Völker...

Würde Amerika, wie schon seit 1919 üblich, nicht soviel heiße Luft absondern und der Welt in pathetischen Reden den dornenreichen Weg zum Himmel weisen, sondern seine Macht in entsprechendem Sinne gebrauchen, so hätte es schon 1919 einen kurdischen Staat geben gekonnt und den Kurden wäre der Hut des Gesslers, die verordnete Nichtexistenz als Volk in der Türkei [als Bergtürken und ähnliches], erspart geblieben. Auch als der jüngere Bush neulich erklärte er wolle den Nahen Osten vollkommen umgestalten brachten die USA nicht viel mehr Zustande als die Invasion im Irak; für den sie bis heute kein tragfähiges politisches Konzept gefunden haben, sondern noch immer auf ihrem kindlichen Wunsch nach einem multiethnischen und multireligiösen Land bestehen, während unter der Ägide ihrer Besatzung bereits munter entgegengesetzte Fakten geschaffen werden. Da aber die USA in der Türkei einen reichlich zwielichtigen Verbündeten haben, stünde einer Behandlung der Kurdenfrage nichts im Wege, deren andere Unterdrücker Iran und Syrien sind ohnehin Feinde und der Irak ausgeschaltet. Nie war die Möglichkeit das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch für die Kurden zu verwirklichen so günstig, deren Schicksal man getrost mit dem der Iren unter englischer oder dem der Polen unter russischer Herrschaft vergleichen darf.

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Arthi 16.01.2010, 22:56
8. Geldverschwendung

Zitat von Meckerliese
Die müssen deutsche lernen damit sie schnellstens zu uns kommen können um die Segnungen des deutschen Staates zu geniessen. Am Aufbau ihres Landes haben die doch gar kein Interesse.

Dann sollte denen in den Deutschkursen auch gleich mitgeteilt werden, das sie hier weder gebraucht werden, geschweige denn erwünscht sind.

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Moxxo 16.01.2010, 23:28
9. /

Zitat von nowayjose
Wir sollten unsere Bildungs- und Zusammenarbeitsinitiativen mal auf andere Erdteile verschieben; es kommt mir doch vor, als würde ein überproportionales Gewicht auf den Nahen Osten gelegt, was mir nicht begreiflich ist.
Zwei Worte: Geopolitische Interessen.


Um Demokratie oder Gerechtigkeit ging es nie, in keinem Krieg auf dieser Welt.

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