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Nur die Leistung zählt?

Nur Leistung, Leistung, Leistung zählt, hämmern Manager dem Nachwuchs ein. Wirklich? Oder entscheidet über beruflichen Erfolg am Ende die soziale Herkunft und die Mitgliedschaft in elitären Netzwerken?

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Fraggle12 28.03.2008, 13:02
1.

Zitat von sysop
Nur Leistung, Leistung, Leistung zählt, hämmern Manager dem Nachwuchs ein. Wirklich? Oder entscheidet über beruflichen Erfolg am Ende die soziale Herkunft und die Mitgliedschaft in elitären Netzwerken?
Natürlich entscheidet allein die Herkunft und der Zugang zur Elite über den beruflichen Erfolg. Das war zu jeder Zeit and an jedem Ort so, weil Menschen nun einmal so funktionieren.
Die Frage sollte sein, wieviele Generationen eine Familie für einen Aufstieg braucht, wenn man besondere Ereignisse wie Kriege und Revolutionen mal beiseite lässt und da sieht es in Deutschland ziemlich düster aus, vor allem wegen des Fehlen eines Bildungssystems.

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Peter-Freimann 28.03.2008, 14:09
2.

Zitat von sysop
Nur Leistung, Leistung, Leistung zählt, hämmern Manager dem Nachwuchs ein. Wirklich? Oder entscheidet über beruflichen Erfolg am Ende die soziale Herkunft und die Mitgliedschaft in elitären Netzwerken?
Noch nicht, aber bald! Wenn unser ehemalig auf der ganzen Welt bewundertes und erfolgreiches Bildungssystem weiter herunterreformiert und ruiniert wird, kann Bildung tatsächlich bald nur noch für die Eliten des Kapitals und etablierter linker Gleichstellungsideologen auf den Privatschulen für die begünstigten Sprösslinge sichergestellt werden.

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delta058 28.03.2008, 16:46
3.

Zitat von sysop
Nur Leistung, Leistung, Leistung zählt, hämmern Manager dem Nachwuchs ein. Wirklich? Oder entscheidet über beruflichen Erfolg am Ende die soziale Herkunft und die Mitgliedschaft in elitären Netzwerken?
Beim Mittelstand und mittleren Führungspositionen würde ich noch vom Leistungsprinzip ausgehen, zumindest bestimmt hier die Leistung mehr den Erfolg als die Herkunft. Bei hohen Positionen, in Wirtschaft und Politik vor allem, bestimmt meiner Meinung nach die Herkunft und Vitamin B den beruflichen Erfolg, die erbrachte Leistung ist da unbedeutend.

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Martin76 28.03.2008, 16:51
4.

Eine gewisse Soziale Herkunft und Netzwerke helfen, und werden aufgrund Studiengebühren etc. leider immer wichtiger!

Ein Lob im übrigen an Frau Friedrichs, ein gutes Buch (soweit ich jetzt die Auszüge lesen konnte) und auch im Interview kann ich Ihrer Meinung nur beipflichten!
Vielleicht sind Sie eine Elite die das Land wirklich braucht ;-)

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wdh1550 28.03.2008, 16:53
5.

leistungs elite ich lach mich tod. ein standart student in europa hat eine 18 stunden woche! den 75 stunden die woche büfler den gibt es nur im unispiegel umd bei unterschichten schwigermütter. ein standart student in europa brauch schon
ampfetamin wenn er mal 8 stunden am stück lesen soll und um das zu vertuschen setzt das zdf dann die tour de france ab.
elite ist ein kunstprodukt das mit allen aber nichts mit leistung zu tun hat.

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MegairadieFurie 28.03.2008, 16:55
6.

Zitat von delta058
Beim Mittelstand und mittleren Führungspositionen würde ich noch vom Leistungsprinzip ausgehen, zumindest bestimmt hier die Leistung mehr den Erfolg als die Herkunft. Bei hohen Positionen, in Wirtschaft und Politik vor allem, bestimmt meiner Meinung nach die Herkunft und Vitamin B den beruflichen Erfolg, die erbrachte Leistung ist da unbedeutend.
Es kommt auf die Firma an:
Auch mittlere Positionen werden heute schon nicht mehr nach Leistung vergeben, sondern nach "Nase" und "Großsprech".
Wer sich gut präsentiert, der kommt weiter, wer effektiv die Arbeit macht, der muss schon sehr Glück haben wenn das aucuh erkannt wird.

Kaum ein Vorgesetzter kann die Leistung seiner Mitarbeiter noch einschätzen, die meisten sind zu wenig bis gar nciht vor Ort, oder haben keine Ahnung was da überhaupt gemacht wird.

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Osis 28.03.2008, 16:57
7.

Ich bin immer weider amüsiert üer viele Studenten der "Privatunis". Total weltfremd, nach 2 Semstern Spanien können ie auf spnanisch Bier bestellen. Was sie mit anderen deutschen Stundeten bestellt haben. Selbst die Auslandsemster gelten bei vielen als Urlaub. Und dann noch die Studis die von den Dotzenten fordern auch gite Noten für ihr Geld zu kriegen. Alles schon gehört.

Elite? Im Leben nicht. Aber sie rutschen lange genug durch Positionen in einem Netzwerk das sie auffängt. Häufig dem vom Papa. Was viele auch auch einfach zugeben. Aber was da teilweise für geringe Leistungen gefordert werden ist schon irre.

Die ganze Eltitediskussion ist relativ albern. Elite besteht aus einem Zirkel in den man selten aufsteigt, eher hereingeboren wird...
Hart aber wahr. Aber trotzdem sind es keine "besseren" oder "intelligenteren" Menschen...

Und oftmals begreifen sie nichtmal, was "arbeit" wirklich bedeutet. Ich bin froh an einen staatlichen uni gewesen zu sein, wo es viele Mängel gibt....

Naja. Wir zerstören den Mittelstand, ruinieren Finanzgrundlagen. Schaffen neues Klassendenken. Die rauchenden Trümmer der Leistungsgesellschaft...

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Michael Giertz 28.03.2008, 16:58
8.

Zitat von sysop
Nur Leistung, Leistung, Leistung zählt, hämmern Manager dem Nachwuchs ein. Wirklich? Oder entscheidet über beruflichen Erfolg am Ende die soziale Herkunft und die Mitgliedschaft in elitären Netzwerken?
Wenn man sich anguckt, welche sozialen Krüppel (man entschuldige mir diesen harten Ausdruck) heutzutage im Personalmanagement sitzen und Zahlen vergleichen um da und dort zu "optimieren", welche freud'schen Fehlleistungen der eine oder andere Abteilungsleiter produziert und wie schnell der Chef anflaumen kann, aber unwillens ist, auch nur einen Hauch von Lob an die Belegschaft zu vergeben ... ja, offenbar ist der abhängig Beschäftigte in den Augen seiner Vorgesetzten tatsächlich nicht mehr wert als den BIP, den er im Monat fabriziert.

"Leistung" ist zwar wichtig. Aber eben nicht alles. In einem Betrieb, der nach Auftragslage arbeitet, ist Leistung dann wichtig, wenn es reichlich Aufträge gibt - wenn keine da sind, ist Leistung auch nicht so wichtig! Am Fließband dagegen ist die Leistung des Arbeiters von der Geschwindigkeit des Bandes abhängig - und wenn das nicht läuft, dann ist die Leistung eben null!

Leistung ist physikalisch folgend definiert: Arbeitseinheit pro Zeiteinheit ergibt Leistungseinheit. Wie kann also ein Manager auf die Idee kommen, ein 40-Stünder (40-Stunden-Arbeiter) wäre ein Minderleister? Auf solche dummen Phrasen kann nur einer kommen, der sich als Maßstab ansieht, weil er 60 Stunden die Woche arbeitet - obwohl er in der Zeit nicht mehr schafft als andere in eben diesen 40 Stunden. Wer ist dann bitteschön der Minderleister? Der, der sein Pensum in 40 Stunden schafft oer der, der sein Pensum auch nach 60 Stunden nicht zusammenbekommt, auch wenn andere nach 40 damit fertig wären?

Leistung kann also nicht allein an der Zeit festgenagelt werden. Aber da verlange ich zuviel und kann eigentlich nur meinen Anfangsabsatz wiederholen ... siehe oben.

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Mulharste 28.03.2008, 17:02
9.

Zitat von wdh1550
leistungs elite ich lach mich tod. ein standart student in europa hat eine 18 stunden woche! den 75 stunden die woche büfler den gibt es nur im unispiegel umd bei unterschichten schwigermütter. ein standart student in europa brauch schon ampfetamin wenn er mal 8 stunden am stück lesen soll und um das zu vertuschen setzt das zdf dann die tour de france ab. elite ist ein kunstprodukt das mit allen aber nichts mit leistung zu tun hat.
nun , um Ihnen mal ganzu blöde von der Seite zu kommen, auch wenn ich Ihre Meinung teile...etwas elitäreres Denken beim anwenden elementarster Rechtschreibregeln, würde gut tun.

Sie können sich TOT lachen, nicht tod.
75 Büffler - Mit Hr. Büfler hat das nix zu tun.
Auch in der Oberschicht gibts SchwiEgermütter
und Aufputschmittel nennt man Amphetamine..,

Übrigens ist ELITE ien Kunstprodukt, das mit alleM, vor allem aber dem Dativ zu tun hat.

meine Fresse, aber Recht haben Sie trotzdem

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