Forum: Leben und Lernen
Pädagogik - wie streng soll Erziehung sein?

In den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war das Prinzip der antiautoritären Erziehung eines der neuen Ideale. Davon ist man heute in Schulen und Familien wieder weit entfernt, doch die Frage nach den Prinzipien, die eine Erziehung prägen sollen, wird unvermindert diskutiert. Die Grundlinien "Fördern und fordern" sind eine Leitlinie, aber auch die generelle Strenge in der Kindererziehung ist wieder diskursfähig geworden. Wie streng soll Erziehung heute sein?

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freed&democ 14.04.2013, 16:01
30.

Zitat von Piri
... Sie meinen sicher "conditio". ... Meinen Sie mit "didaktischen Fähigkeiten" eventuell, dass Lehrer Talentfreiheit nicht als Hinderungsgrund für den Erwerb des Abiturs behandeln sollen? Wieso ist ein Lehrer mit gutem Fachwissen ein "Idiot"?
Das ist falsche Strenge, um im Thema zu bleiben.

Da ich mich auf einen Plural (... und ...) bezog, meinte ich natürlich "conditione sine quibus non".

Mit Fachwissen UND didaktischer Kompetenz hätten Sie in "conditii" meinen (lobenswerten) Versuch der Pluralbildung und meine (ebenfalls lobenswerten?) rudimentären grammatikalischen Regelkenntnisse (o -> i) erkannt.

Zu Ihrer 1. Frage: Vielleicht, wenn Sie "Didaktik" erst mal googeln?
Ein erster Tipp für die Lehrerin: Nein, Didaktik ist kein Schimpfwort!

Zur 2. Frage: Wer sagt das? Wie kommen Sie auf solch eine Frage?

Aber bitte: Jemand mit gutem Fachwissen ist nie ein Idiot.

Nur taugt ein sog. Fachidiot nur dann zum Lehrer, wenn seine Schüler die für den Lernprozess erforderlichen didaktischen Kompetenzen quasi selbst mitbringen oder die jedenfalls von haus (des Schülers) aus bereitgestellt werden.

Das ist heute auch an Gymnasien zunehmend weniger der Fall.

"Meinen Sie mit "didaktischen Fähigkeiten" eventuell, dass Lehrer Talentfreiheit nicht als Hinderungsgrund für den Erwerb des Abiturs behandeln sollen?"

Ich meine, dass Lehrer mit Talentfreiheit allzuoft Hinderungsgrund für den Erwerb des Abis sind.

Wobei ich "Talent" nicht überbewerten möchte, man kann auch lernen. Oft, besonders bei älteren Gymnasiallehrern, fehlt schlicht eine Didaktikausbildung.

Um aufs Thema zurück zu kommen, in der Gymnasiallehrerausbildung, und da schließe ich verpflichtende Weiterbildung mit ein, sollte überhaupt mal und das sehr streng, gerne nach "fordern und fördern", Wert auf Didaktikausbildung gelegt werden.

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freed&democ 14.04.2013, 16:30
31.

Zitat von leonardo-contra-pisa
Da Sie offensichtlich als unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit als Lehrer didaktische Kompetenzen und Persönlichkeit ansehen, lautet die korrekte lateinische Phrase im Plural: condiciones sine quibus non Lassen Sie sich das von einem Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik sagen, der (auch) mit seinem Latein noch nicht am Ende und daher kein Fachidiot ist. ...
Der einleitende Finalsatz bereitet mir Schwierigkeiten. Was hat das Eine überhaupt mit dem Anderen zu tun? Erklären Sie etwa auch Ihre Mathematik so?

Oder meinen Sie im Ernst, dass anderenfalls (wenn ich also nicht Didaktik ... ansehen würde) eine andere Pluralbildungsregel zum Einsatz käme, vielleicht sogar o -> i? Ach ja, das Latein ist schon verwirrend, nicht wahr?

Ihre Didaktik zur Pluralbildung im Lateinischen halte ich jedenfalls für überarbeitungswürdig.

Trotzdem danke für's googeln, ich hab's aber auch schon selbst gegoogelt, siehe vorherigen Beitrag.

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albert schulz 14.04.2013, 16:49
32. Gruppe und Team - Quasselstrippen

Zitat von scorpie
Ich sehe übrigens den Frontalunterricht nicht als Todsünde der Pädagogik. Gerade wenn man in ein Fach einführen muß, die Grundregeln und Grundkenntnisse lehren muß, geht es doch erst einmal nur um schlichte Wissensvermittlung. Diese spannend, logisch, strukturiert und zeitsparend zu betreiben, dazu sollte ein Lehrer ausgebildet sein. Diskussionen sind doch erst angezeigt, wenn Material in den Köpfen angesiedelt ist, das die Diskussion füttern, die eigenständigen Gedanken fordern kann. Und ein Thema in Gruppen erarbeiten lassen - wie gut ist Team-Arbeit wirklich? Zwischen Jungen und Mädchen? Zwischen Intro- und Extrovertierten? Zwischen Narzisten und Schüchternen? Zwischen Mobbern und Ängstlichen? Entzieht sich der Lehrer, wenn er den idealisierten Gruppen das Feld weitgehend überläßt, nicht selbst seiner Vorbildfunktion und nimmt sich viele Chancen, den Umgangsstil der Jugendlichen miteinander prägend zu beeinflussen?
Gruppenarbeit ist schlicht Quark. Normalerweise gibt es Hahnenkämpfe um die Hackordnung, man wirft sich in die Brust, versucht zu punkten. Meist ist nur einer aktiv, die anderen pennen. Identisch gleich wie das tolle Teamwork, das meist nur aus haltlosem Geschwätz besteht. Halbwegs sinnvoll ist es, wenn einer der Kram verstanden hat und den anderen erklärt, was aber des Lehrers Aufgabe ist. In der Schule bestand Teamwork im Abschreiben von Hausaufgaben im Zug oder in der ersten Stunde. Im Studium blieb die Arbeit immer an mir hängen, ich machte Einführung und Zusammenfassung und gliederte die Einzelaufgaben, nachdem ich das Material besorgt hatte. Genau das ist aber Aufgabe des Herrn Professors oder seiner Assistenten. Oder eben Einzelarbeit, wie im Beruf auch. Es gibt durchaus sinnvolle Diskussionen, aber die müssen absolut ergebnisorientiert geführt werden. Ich habe es nur einmal erlebt, daß zwanzig beschlagene Männer sich diszipliniert an ein Thema gehalten und es produktiv weitergeführt haben, wobei ich die einzige Nichtkoryphäe war. Ein Hochgenuß.

Der große Vorteil der pädagogisch wertvollen Gruppenarbeit besteht darin, daß der Lehrer wenig vorbereiten muß und sich zurückziehen kann. Und um nochmal auf die Strenge zurückzukommen: die Mitschüler erinnern sich an die Lehrer, die knochenhart und streng waren, nicht an die faulen Eier, die voller Einfühlsamkeit und Betulichkeit die vermeintlichen Wünsche der Schüler erfüllten und unendliche Langeweile verbreiteten. In Gefühlen baden ist letztlich Privatsache.

Ich kenne übrigens eine Reihe Erwachsener, die wegen ihrer feinfühligen Mütter in eine dieser berühmten Schonpädagogikinstitute geschickt wurden. Mit Ausnahme der Künstler waren diese später stinksauer, weil sie nie gefordert wurden, und erst später mit den Härten von Gesellschaft und Wirtschaft konfrontiert wurden. Dummerweise hält man die besser aus, wenn man jünger ist.

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Piri 14.04.2013, 18:03
33.

Zitat von freed&democ
Mit Fachwissen UND didaktischer Kompetenz hätten Sie in "conditii" meinen (lobenswerten) Versuch der Pluralbildung und meine (ebenfalls lobenswerten?) rudimentären grammatikalischen Regelkenntnisse (o -> i) erkannt.
Tja, und was ist, wenn der Plural "conditiones" heißt? Bestimmt hatten Sie einen alten, didaktisch unfähigen Lehrer;-)

Zitat von freed&democ
Zu Ihrer 1. Frage: Vielleicht, wenn Sie "Didaktik" erst mal googeln? Ein erster Tipp für die Lehrerin: Nein, Didaktik ist kein Schimpfwort!
Didaktik, Didaktik, also ich habe das Wort noch nie gehört. Habe auch mal unter Kollegen gefragt und meinen alten Seminarleiter angerufen - kein Lehrer kann mit diesem komiscehn Wort was anfangen. Wozu braucht man das denn? Werde der Sache jetzt ernsthaft nachgehen. Google ist ein toller Tip - danke! ;-)

Zitat von freed&democ
Zur 2. Frage: Wer sagt das? Wie kommen Sie auf solch eine Frage? Aber bitte: Jemand mit gutem Fachwissen ist nie ein Idiot. Nur taugt ein sog. Fachidiot nur dann zum Lehrer, wenn seine Schüler die für den Lernprozess erforderlichen didaktischen Kompetenzen quasi selbst mitbringen oder die jedenfalls von haus (des Schülers) aus bereitgestellt werden. Das ist heute auch an Gymnasien zunehmend weniger der Fall.
Hm. Wenn Sie gestern eine Tagung an der Uni Bonn mitbekommen hätten, wüssten Sie, dass im Zuge der neuen Lehrerausbildung das Fachwissen in den meisten Bundesländern für angehende Lehrer um 1/3 bis zu 1/2 (in Worten: um die Hälfte!!) reduziert wurde. Lehramtskandidaten sind daher bereits der Graus vieler Professoren. Vermehrt haben sich hingegen allerlei pädagogische "Module", wo man all das lernt, von dem gern wüsste, wie man es ohne solides Fachwissen eigentlich sinnvoll nutzen kann.


Zitat von freed&democ
Ich meine, dass Lehrer mit Talentfreiheit allzuoft Hinderungsgrund für den Erwerb des Abis sind. Wobei ich "Talent" nicht überbewerten möchte, man kann auch lernen. Oft, besonders bei älteren Gymnasiallehrern, fehlt schlicht eine Didaktikausbildung.
Lehrer ohne gutes Fachwissen, wie sie gerade flächendeckend produziert werden, sind die viel größere Plage. Denn sie treten dann nicht vereinzelt auf, wie unbegabte Didaktiker, die unbegabte Schüler (die begabten stecken das weg) noch schneller zum Scheitern bringen als didaktisch fähige Lehrer.


Zitat von freed&democ
Um aufs Thema zurück zu kommen, in der Gymnasiallehrerausbildung, und da schließe ich verpflichtende Weiterbildung mit ein, sollte überhaupt mal und das sehr streng, gerne nach "fordern und fördern", Wert auf Didaktikausbildung gelegt werden.
Nein, nicht vor allem, aber auch. Und tun Sie nicht so, als sei das etwas Neues.
Neu ist allein der Verzicht auf gutes Fachwissen. Dagegen sollte man sich wehren!

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leonardo-contra-pisa 14.04.2013, 19:37
34. Drum prüfe,

wer Latein verwendet,
bevor er was zum Spiegel sendet,
ob sprachlich es wohl richtig ist,
...

Zitat von freed&democ
Der einleitende Finalsatz bereitet mir Schwierigkeiten. Was hat das Eine überhaupt mit dem Anderen zu tun? Erklären Sie etwa auch Ihre Mathematik so? Oder meinen Sie im Ernst, dass anderenfalls (wenn ich also nicht Didaktik ... ansehen würde) eine andere Pluralbildungsregel zum Einsatz käme, vielleicht sogar o -> i? Ach ja, das Latein ist schon verwirrend, nicht wahr? Ihre Didaktik zur Pluralbildung im Lateinischen halte ich jedenfalls für überarbeitungswürdig. Trotzdem danke für's googeln, ich hab's aber auch schon selbst gegoogelt, siehe vorherigen Beitrag.
... aber nur mit Nachhilfe. Mann Gottes, Sie haben mit Küchen-Latein um sich geschmissen und nicht gemerkt, dass Sie es versaut haben. Nun sind Sie ertappt und keilen aus.

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j.b.once 14.04.2013, 21:35
35. Proleten?

Sollen jetzt die "Proleten" für "Entgleisungen" von einigen Jugendlichen mit gewünschtem höheren Bildungsniveau herhalten? Dies wäre zu einfach. Jede Zeit hatte seine "Krawalle", die nicht nur in der Arbeiterschaft zu finden waren, auch wenn dies gern verdrängt wird.

Wir selbst haben in unserer Jugend, nach dem erfolgreichen Abi das Verbot der altehrwürdigen Schulleitung zur Demonstration des letzten Schultages in Erstklässlerausstattung zum Anlass genommen, die Schulzeit im konsequenten Schwarz zu Grabe zu tragen. Spass gehört zum Leben.

Natürlich ist es ein gesamtheitliches gesellschaftliches Problem der Orientierungsfindung und des manchmal fehlenden Regelbewusstseins in allen Altersgruppen, was zu einer Gruppendynamik führen kann, deren Eigendynamik nicht zu unterschätzen ist und in die richtigen Bahnen gelenkt werden sollte.

Gleiches finden wir in der von allen Bildungs- und Altersschichten getragenen Fußballleidenschaft oder Steuerflüchtlingsmentalität, deren Bahnen immer häufiger gemeinschaftliches Entgleisen verursachen. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden ist erheblich größer, denn wir sind die Vorbilder unserer Jugend.

Werte vermitteln heißt Werte leben!

Schulqualität lebt von der Qualität einer strukturierten Hard- und Software. Es kommt nur was sinnvolles raus, wenn ein funktionierender Bauplan vorhanden ist. Die Grundelemente der Wissensaneignung dürfen nicht vernachlässigt werden. Aufbauendes Wissen ist Lehrerkunst, die nur mit einem Lehrerteam funktioniert. Methodik ist eben auch das Abschreiben einer Aufgabe, um diese wenigstens einmal bis zum Ende gelesen zu haben. Der Kopienwahn einiger Lehrer ist ein Armutszeugnis der Bildungsvermittlung.

Zur Bildung gehört auch Spannung, Spaß und Spiel sowie die reale Welt zum Anfassen. Was unser Interesse weckt, anschaulich aufbauend vermittelt wird, ist es Wert abzuspeichern bzw. in Bibliotheken anzulegen. Der Rest kommt in den Müll. Da nutzt dem Lehrer sein Fachwissen nichts, wenn er über keine methodisch didaktischen Werkzeuge verfügt, dieses Wissen für den Schüler speicherungswürdig zu vermitteln. Traurig auch hier im Forum, dass einigen die Didaktik im Lehrerberuf kein Begriff ist. Aber die haben ja das pädagogische Konzept.

Klassenstärken von über 30 Schülern produzieren keine Klasse. Teamarbeit heißt dann das Zauberwort im pädagogischen Konzept neben verstärkter Bewertung der Mitarbeit. Armes selbstbetrügerisches Deutschland.
Wir waren damals 17 Schüler in einer Klasse. Welch ein Privileg und dazu noch im "rückständigen Osten". Leistungskontrollen waren somit jeden Tag wahrscheinlich. Das ist natürlich auch mit Arbeit der Lehrer verbunden, was schon rein rechnerisch bei 32 Schülern zu 17 Schülern Bände spricht.

Aber es gibt auch einen gesamtgesellschaftlichen Zwang der Eltern, ihr Kind zum Abitur zu drängen. Masse statt Klasse durch Standesdünkel oder merkwürdige Berufschancen durch Personalabteilungsvorauslese!

Frau und Herr Doktor sind zudem in manchen Köpfen eben noch mehr Wert als jahrelang angeeignetes Wissen durch fachliche praktische Arbeit. Beides bedingt sich jedoch, um wahrhaft gut zu sein.

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albert schulz 14.04.2013, 22:37
36. Überaus fragwürdige Ansichten

Zitat von j.b.once
Klassenstärken von über 30 Schülern produzieren keine Klasse.
Ich habe noch Grundschule mit 55 Schülern gemeinsam gehabt. Und die Lehrerinnen waren keineswegs alle Feldwebel. Gymnasium fing auch mit über vierzig Schülern an, beim Abitur waren es sechzehn. Und danach saß ich mit achthundert Kommilitonen in der Vorlesung.

Kleine Gruppen sind lediglich der Bequemlichkeit der Lehrer geschuldet. Wenn denn müßte man bei kleineren Kindern kleinere Grupppen bilden, um die Disziplinlosigkeit in den Griff zu bekommen. Kleine Klassen in der Oberstufe sind ein Witz und höchst makaber. Insbesondere bei Berücksichtigung von Erfolg und Kosten.

Verwöhnaroma ist Privatsache. Junmioruni in Wuppertal ist so etwas.

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Lulue 15.04.2013, 07:39
37. "Da" oder "Damit"?

Zitat von freed&democ
Der einleitende Finalsatz bereitet mir Schwierigkeiten. Was hat das Eine überhaupt mit dem Anderen zu tun? Erklären Sie etwa auch Ihre Mathematik so? Oder meinen Sie im Ernst, dass anderenfalls (wenn ich also nicht Didaktik ... ansehen würde) eine andere Pluralbildungsregel zum Einsatz käme, vielleicht sogar o -> i? Ach ja, das Latein ist schon verwirrend, nicht wahr? Ihre Didaktik zur Pluralbildung im Lateinischen halte ich jedenfalls für überarbeitungswürdig. Trotzdem danke für's googeln, ich hab's aber auch schon selbst gegoogelt, siehe vorherigen Beitrag.
Ich hab auch gegoogelt. Man lernt da so viel.

Finalsatz
Kausalsatz

Da nun aber Fachwissen der Didaktik unterzuordnen ist, gelänge es dem brillanten Didaktiker (der hoffentlich kein Fachidiot ist!) sicher, auch solche sachlich falschen Nebensatzbezeichnungen nachhaltig zu vermitteln.

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freed&democ 15.04.2013, 11:17
38.

Zitat von leonardo-contra-pisa
wer Latein verwendet, bevor er was zum Spiegel sendet, ob sprachlich es wohl richtig ist, ... aber nur mit Nachhilfe. Mann Gottes, Sie haben mit Küchen-Latein um sich geschmissen und nicht gemerkt, dass Sie es versaut haben. Nun sind Sie ertappt und keilen aus.
Ne, guter Mann, der unkorrekte Plural war mir zwar nicht beim "conditii" aber beim nicht in den Plural gesetzten Relativpronomen "qua", aus dem ich mich gerade noch scheute, ein "quae" zu machen, schon klar ;-).
Ohne Ihre "Nachhilfe". Ich habs gegoogelt, nachdem Piri meinen Pluralversuch nicht erkannt hat.

Und Sie haben's auch gegoogelt. Wiki, einer der ersten Treffer, stellt nämlich den klassischen lateinischen Plural "condiciones", von "condicio", zur Verfügung. Der Plural von "conditio" ist entsprechend "conditiones".

Statt einfach auf Ihre Quelle zu verweisen, spreizen Sie sich mal wieder und tun, als sei die Korrektur auf ihrem Mist gewachsen.

Und im übrigen, Et ceterum? censeo, ich bin Anhänger der kommunikativen Fremdsprachendidaktik: Kommunizieren, die Sprache gebrauchen und sich durch mögliche Fehler nicht abhalten lassen.
Learning by doing.

Wenn die Sprech-/Schreibintention beim Gegenüber ankommt und umgekehrt, ist viel erreicht. Das verdient eine positive Wertung. Korrekte Grammatik wird in der Korrektur angeboten, ist aber dem "kommunikativen Erfolg" nachrangig.

Das ich einen (falschen) Plural aber immerhin benutze und Sie den immerhin als Plural erkennen, spricht für unser beider kommunikative Fähigkeiten.

Zu guter letzt, ein "Mann Gottes" bin ich nicht, dagegen muss ich mich verwahren.
Ich bin vielmehr ein Mann des Fliegenden Spaghettimonsters, ein Pastafari, und selbstverständlich Mitglied der Church of the Flying Spaghettimonster, he boiled for our sins. Fliegendes Spaghettimonster / EVKdFSMiD

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freed&democ 15.04.2013, 11:24
39.

Zitat von Lulue
Ich hab auch gegoogelt. Man lernt da so viel. Da nun aber Fachwissen der Didaktik unterzuordnen ist, gelänge es dem brillanten Didaktiker (der hoffentlich kein Fachidiot ist!) sicher, auch solche sachlich falschen Nebensatzbezeichnungen nachhaltig zu vermitteln.
Stimmt, danke Lulue. Is n Kausalsatz. Wenn Sie mir jetzt die innere Kausalität oder überhaupt einen inneren Zusammenhang, des betreffenden Satzes noch erklären oder meinethalben final googeln könnten?

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