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Philipp Amthor über Mindestwahlalter: "Nicht alle jungen Leute sind strukturelle Grün
Michael Kappeler/ dpa

Junge Menschen müssen 18 Jahre alt sein, um an Bundestagswahlen teilzunehmen. Von Politikern wird das immer wieder kritisiert. Philipp Amthor jedoch befürwortet die Regelung - als jüngster CDU-ler im Bundestag.

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claus7447 03.07.2019, 11:32
1. Eines kann Amthor

Er argumentiert wie ein Greis ... damit passt er in eine sterbende CDU - nur er merkt es nicht.

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Allein-Unter-Welpen 03.07.2019, 11:39
2. Man sollte schon uneingeschraenkt Geschaeftsfaehig sein

denn Wahlen sind ein Vertrag mit dem Parteienstaat. Gekauft wie gesehen - nachher beschweren geht nicht.

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realist12345 03.07.2019, 11:44
3. Wahlrecht für alle Menschen

Eltern müssen für ihre Kinder sorgen / warum sollten sie dann nicht für ihre Kinder wählen dürfen ? Ach ja, es könnte ja dann eine familienfreundlichere Politik gemacht werden müssen. Der Abgeordnete mag zwar jung sein, aber mit seinen Ideen ist er im (zu hohen) Altersdurchschnitt schon angekommen.

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Grzegorz 03.07.2019, 11:50
4. Wahlmaximalalter

Wenn das Wahlmindestalter so gewählt ist, dass die Wähler unabhängig und selbstbestimmt ihre Stimme abgeben können müssen, dann muss das auch für die Alten gelten. Daher muss Amthor an gleicher Stelle ein Wahlmaximalalter von 75 bis 80 Jahre fordern. Bei Erreichen dieses Alters erlischt dann das aktive und passive Wahlrecht.

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lars-s. 03.07.2019, 11:52
5. Achja, der Phillip

Interessanterweise entdecke ich mittlere Meinungs-Schnittmengen mit ihm, je mehr ich von ihm lese und höre. Da ich sPD-Mitglied bin und er mir in der Wirtschaftspolitik viel zu altbacken ist würde ich trotzdem niemals CDU wählen. Beim Wahlalter wäre ich dafür das jeder im Jahr seines 18. Geburtstages ab dem 1 Januar an allen Wahlen teilnehmen darf. Wahlalter Null oder 16 lehne ich ebenfalls ab. Kann Phillips Argumentation da folgen.

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Eckhard 03.07.2019, 11:55
6. Wahlrecht ab 30!

Ich bin entschieden für eine Anhebung des Alters fürs aktive und passive Wahlrecht. Und zwar auf 30 Jahre.
Begründung: einen Überblick über das Leben im ganzen ist frühestens dann erreicht. Dann sehe ich bei Erwachsenen eine intellektuelle Angleichung egal ob mit Abi, Uniabschluss oder Ausbildung mit dann mehreren Jahren Berufserfahrung und drittens ist man aus Lebensphasen heraus, in denen man noch sehr fremdbeeinflusst ist. Schon mit Mitte 20 hat man dieses Gefühl. Objektiv ist es aber erst mit 30 Jahren durchschnittlich der Fall.
Dann ist auch Kinder und Zukunft ein konkret persönliches Thema und nicht abstrakte Hysterie aus Jugendlicher Energiestrotzerei.
Ich würde das passive Wahlrecht sogar noch an die Bedingung knüpfen Kinder (ich finde mind. 2) zu haben. Man kann keinem Menschen die Zukunft der Gesellschaft anbieten, der in der familiären Kontinuität keine Zukunft hat. Den interessiert dann höchstens noch, dass genug Leute zum Altenpflegen und Rentenzahlen da sind (wenigstens für die kommenden 20 Jahre). Nach ihr/ihm die Sintflut.
Früher dachte ich auch, dass man irgendwie das Wahlrecht an die Intelligenz koppeln sollte (Bildungsabschlüsse waren mir da aber auch schon zu ungenau). Mittlerweile bin ich davon hart abgekommen, da ich gesehen habe, dass ein guter Teil der Akademiker so selbstgelöst lebt, fühlt und handelt, dass der eigene Selbsterhaltungstrieb und Alltagserlebnisse zu Gunsten von Ideologien (sie würden es aber nie so nennen) ignoriert werden. Da ist mir das einfache Volk mit intuitivem Handeln immer lieber. Also in der Hinsicht keine Wahlrecht-Einschränkung.
Die Idee hatte ich auch noch mit unter 30.
Am besten wäre es, wenn jeder/jede Familie unveräußerliches Immobilien-Eigentum hätte- eine kleine Domäne. Da wären die Menschen automatisch zufriedener und vernünftiger. Siehe auch die Schweiz.

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hansi_wurst 03.07.2019, 11:56
7. Ich würde sogar noch weiter gehen...

Wählen ab 16 - vollkommen richtige Sache.
Warum sollen nur die Älteren auch über die Zukunft der Jüngsten entscheiden, ohne dass diese Einfluss hätten? Es geht vor allem um ihre Zukunft. Im Umkehrschluss dürfte niemand mehr ab wasweißich 90 Jahren wählen, weil sie/er sowieso keine Zukunft hat, aber über selbige der jungen Generation mit entscheidet.
Ich würde sogar noch weiter gehen und Kinder ab 0 Jahren ein Stimmrecht geben. Bzw. natürlich deren Eltern - und schon hätten Familien ein reelles und gerechtes Mitspracherecht.
Warum haben Kinder keine Stimme? Sind sie keine Bürger?

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Thilo_Knows 03.07.2019, 11:57
8. Wahlrecht mit 16/14

Selbst ein 18-Jähriger hat - ich spreche aus Erfahrung - kaum die Reife und die Erfahrung, um eine halbwegs fundierte Entscheidung zu treffen. Wer keine Ahnung von den Konsequenzen seiner Wahlentscheidung hat, sollte auch nicht wählen gehen (dürfen). Schlimm genug, dass das für gefühlt ein Drittel der Wahlberechtigten sowieso schon gilt. Darum sollte man nicht noch mehr Träumer, Idealisten und Ahnungslose zur Wahl rufen. Idealismus macht nicht satt und zahlt weder Miete noch Rechnungen.

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DougStamper 03.07.2019, 12:01
9. Zum explodieren

Nein Herr Amthor, nicht alle jungen Wähler wählen automatisch die Grünen, die Politik ihrer Partei bringt aber immer mehr junge Menschen dazu. Mich habt ihr auch vergrault. Unter Merkels Führung wart ihr die Mitte, auch wenn sie nicht begeisterte, so rang Merkel jedem Respekt ab. Was jetzt durchschwabbt ist ein kuscheln mit rechts und eine Ignoranz gegenüber jungen Menschen. Das vergrault Wähler, und wenn dann Politiker mit Mitte 20 reden wie Frührentner, dann ist wirklich Schluss. Ich werde jetzt grün bleiben.

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