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Plagiat: Politikberaterin Mathiopoulos verliert Doktortitel
DPA

Sie ging durch alle Instanzen bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte - vergeblich: Die Publizistin Margarita Mathiopoulos darf sich nicht mehr Doktor nennen.

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Alias iacta sunt 14.12.2018, 17:10
30. Genau das ist der wahre Ansatzpunkt

Zitat von valensine
...welches sie dank ihres Titels und Ihrer Arbeit "erwirtschaftet" hat? Gibt es da gar keine Konsequenzen?
Bei vielen höher gestellten Positionen kann ein Dr. Tittel den Ausschlag geben. Und ich meine, hier sollte nicht nur der Titel aberkannt werden sondern auch das Mehrgehalt zurück geholt werden. Einschliesslich auf Rückstufung auf die entsprechend ohne Titel erreichte Position.
Im bisherigen Status bleibt Gehalt und Position erhalten. Also lohnt sich der Betrug, Ehrliche schauen in die Röhre.
Prominente Besipiele : Ursula, die Leyen, von und zu Guttenberg, dieser griechisch FDP Kollege, die FDP Europapolitikerin Bendit oder so ähnlich.

Ach ja noch was. Bereits beim ersten Arbeitgeber werden häufig die Leute in unterschiedliche Tarifgruppen gesteckt.
ZB. FH Abschluss ==> Tarifgruppe 5
Uni Abschluss ==> Tarifgruppe 6
Promotions-Abschluss ==> Tarifgruppe 7 entspricht gleich mal Teamleiter oder Gruppenleiter.

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zia-zaruba 15.12.2018, 09:28
31. Nur eine Frage,

erfüllt jemand nicht die wichtigste Eigenschaft für den einen oder anderen Berufszweig, wenn er/ sie Genau mit solchen Methoden an die Stelle kommt ? Na also, eine Eins... Setzen.

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dr_jp 17.12.2018, 01:47
32. Richtig so und eigentlich viel zu milde

Tja, manche sind jahrelang mit ihrer Doktorarbeit beschäftigt und Tag und Nacht damit beschäftigt, sich neues auszudenken, andere kupfern eben einfach mal so ab und können sich nebenher auch noch irgendein Amt sichern. Man sollte das Fälschen und Abkupfern bei Doktorarbeiten usw. unter empfindliche Strafe stellen. Wer nachweislich fälscht bzw. betrügt, gehört dafür bestraft. Eine Aberkennung des Titels ist für mich keine Strafe, da diese Personen da weitermachen, wo sie aufgehört haben und oft haben diejenigen auch Positionen inne, in die sie ohne den Doktortitel gar nicht gekommen wären.

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juttakristina 18.12.2018, 12:53
33. Realitätsverweigerung?

Die Frau wird ganz genau wissen, dass sie bei ihrer Doktorarbeit, nun, betrogen hat oder nennen wir es mal "geschludert". Damit ist sie den Doktortitel nicht wert, um den sie so verbissen kämpft. Hätte sie mal stattdessen 'ne echte Doktorarbeit geschrieben, wenn ihr der Titel so wichtig ist.

Aber deshalb, genau wissend, dass man "getäuscht" hat, auch noch den EGMR zu bemühen, ganz zu schweigen von den vorherigen Instanzen, ist eine Schande. Darüberhinaus hat sie mit ihrem vermutlichen Persönlichkeitsdefizit wertvolle Arbeitszeit der Gerichte verplempert, für die es sicher wichtigere Fälle gegeben hätte.

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juttakristina 18.12.2018, 12:55
34.

Zitat von saaman
Dass sie damals 1986 in der Diss. unsauber gearbeitet hat, müsste sie wissen. Es sei denn, sie hat sich die Arbeit schreiben lassen oder hat heute Alzheimer. Damit bis nach Brüssel zu ziehen, nenne ich frech oder naiv.
saaman,
sich die Arbeit schreiben zu lassen und dann vor den Kadi zu ziehen - nicht gegen den echten Schreiber sondern gegen die Aberkennung der Doktorwürde - das wäre ja noch schäbiger! Und es entbehrte erst recht jeder Grundlage.

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