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Preisanstieg: Studenten müssen in den meisten Städten mehr Miete zahlen
DPA

Wohnen ist für Studenten in den meisten Hochschulstädten deutlich teurer geworden. Besonders angezogen haben die Preise laut einer Untersuchung in Berlin. Am teuersten ist aber eine andere Stadt.

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pom_muc 08.10.2018, 11:03
30.

Zitat von bluebill
Nach dieser Denkweise müssen sich alle hiesigen Gehälter an den chinesischen ausrichten. Oder an den osteuropäischen, indischen oder wo es sonst noch billige Arbeitskraft gibt. So etwa läuft das auch seit etwa 15 Jahren, was naturgemäß zum viel beklagten Fachkräftemangel geführt hat. Seltsam ist, dass in anderen europäischen Ländern höhere Entgelte ganz selbstverständlich sind. Und......
Dann erzählen Sie doch mal in welchem europäischen Land die Gehälter für MINT-Absolventen höher als in Baden-Württemberg sind!
Und warum sollte der IT-Berater für jedes Gespräch aus China anreisen? Den benötige ich physikalisch vor Ort am Beginn des Projekts zur Spezifikation. Während der Implementierung und beim Test ist es mir völlig egal ob er im Office oder Home Office sitzt. Mir ist auch egal ob er in München/Mailand oder Shenzen sitzt solange wir einen gemeinsames Zeitfenster für eine Videokonferenz finden.

Und das klappt seit 20 Jahren recht gut. Ich habe Kollegen von Japan bis Chile und 99% no nie persönlich getroffen. Mit einigen Entwicklern arbeite ich seit über 10 Jahren zusammen und wir kennen uns nur aus Videokonferenzen.

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trex#1 08.10.2018, 11:14
31.

Zitat von helmipeters
da wird den jungen Menschen jahrzehntelang eingeredet das sie nur dann ein akzeptabler Teil der Gesellschaft sind wenn sie Abitur haben und studieren. Und nun wundern sie sich das nicht genug Wohnraum vorhanden ist,...
Dass jetzt die Studenten die Ursache für die Wohnungsnot in Deutschland sind, ist eine ganz neue Erklärung. Man lernt nie aus. Klar, würden sie nicht studieren, bräuchten sie keine Wohnung. Logisch?

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so-long 08.10.2018, 11:21
32. Problem?

Wenn die Bude „nur“ 300€ kosten würde, wären jährlich ca. 3500€ zur Verfügung für Urlaub, Kneipe, etc. Gibt es darauf ein Anrecht? Macht das Leben angenehm, ist aber nicht existentiell. Lehr- und Studienjahre sind keine Herrenjahre. Eigene Erfahrung!

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kraus_adam 08.10.2018, 11:25
33.

Zitat von pom_muc
Dann erzählen Sie doch mal in welchem europäischen Land die Gehälter für MINT-Absolventen höher als in Baden-Württemberg sind!
Schweiz. Da verdiene ich als Automechaniker mehr als ein MINT-Absolvent in Baden-Württemberg.

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pom_muc 08.10.2018, 11:34
34.

Zitat von erzengel1987
Muss es eine der großen Städte sein? Muss es eine Uni sein? Reicht eventuell eine Hochschule im kleinen Ort nicht aus? Der Abschluss ist identisch. Mit dem Master.....
Ich glaube nicht dass es viele 18-Jährige zum "studieren" nach München zieht weil sie sich bereits in die Veröffentlichungen ihrer zukünftigen Professoren eingelesen haben und schon wissen dass sie nur mit dem Abschluss dieses Lehrstuhls eine 16% höhere Einstiegswahrscheinlichkeit beim späteren Wunscharbeitgeber haben.
Das Hauptkriterium scheint immer noch der Freizeitwert des Studentenlebens zu sein.

Mehr als 90% der Studenten haben keinen konkreten Wunscharbeitgeber auf den den man gezielt mit dem Studienfach hin arbeitet. Mehr als 60% ist sich bei Studienbeginn noch unschlüssig über die Schwerpunkte die für die eigentliche Lehrstuhlauswahl wichtig wären.

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cabeza_cuadrada 08.10.2018, 11:34
35. Vergleich?

Zitat von kraus_adam
Schweiz. Da verdiene ich als Automechaniker mehr als ein MINT-Absolvent in Baden-Württemberg.
Es geht um das Einstiegsgehalt von MINT Absolventen in europäischen Ländern. Aber gut, ich hab mal den Lohncheck Schweiz gemacht, wenn sie sich da mal nicht täuschen. Und es ist ja wie gesagt erst mal nur das Einstiegsgehalt, bei deutlich geringeren Lebenshaltungskosten als in der Schweiz. Äpfel und Birnen.

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DerAndereBarde 08.10.2018, 11:58
36. Platonistische Wohnungspolitik

Zitat von l/d
Es geht nur noch um den eigenen Anspruch, bei allen, und darum, bei Wahlen irgendein Fähnchen zu schwenken, das diesen eigenen Ansprüchen möglich wenig Steine in den Weg legt. Vom H4-Consumer bis zum Elitedenker. Und ich fürchte, ich ahne, woran Platon, der wohl größte Philosoph seinerzeit gescheitert ist. Nicht an hohen Mieten, sondern an dem, was dahinter steht.
Der Sprung zu Platon ist unerwartet, aber lustig. Leider sehr ungenau; der gute war nämlich selbst ein Sproß der athenischen Oberklasse und lebte von seinem Erbe sehr entspannt, bis er sich in Syrakus als politischer Berater verzockt hat.

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lisa_k._marx 08.10.2018, 12:45
37. Wie gemein

Zitat von Crom
Wenn sich angeblich nur noch Reiche oder die Oberschicht ein Studium leisten können, warum gibt es dann immer mehr Studenten oder ist die Oberschicht so stark angestiegen?
Ideologen mit Fakten zu konfrontieren.

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lisa_k._marx 08.10.2018, 12:49
38. QED: Aus den Untergang der DDR nichts gelernt

Zitat von trex#1
Eine "vernünftige Mietpreisregelung" beseitigt nicht die Knappheit, sondern verstärkt die Wohnungsnot. Dann wäre die Wohnung preiswert, aber sie würden überhaupt keine finden.
Weil die Mieten gedeckelt waren und Material und Hanwerker für privete Hausbeistzer kaum zu bekommen waren formulierte der Vollksmund den Verfall der Altbauten mit "Ruinen schaffen ohne Waffen".
Demnächst der Film zur unsozialdemagogischen Partei "Das Geld der Anderen".

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harryholdenwagen 08.10.2018, 14:27
39.

Zitat von o.o
Das hier weder auf Wohnraumgröße eingegangen wird, noch auf Anzahl Zimmer (WG, eigene Wohnung) ist ja beim Vergleich von Mietpreisen nebensächlich. Stellt.....
In München ist ein WG-Zimmer mit 10qm auch nicht selten.

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