Forum: Leben und Lernen
Professor gegen Genderforschung: "Jung, attraktiv, muss gut kochen können"
imago

Männer wollen nette Frauen, keine Feministinnen, sagt ein Kasseler Professor und macht Stimmung gegen Genderforschung: "Gleich einem Krebsgeschwür" versuchten demnach Vertreterinnen, die Biologie zu erobern. Jetzt schreitet die Uni ein.

Seite 1 von 29
keksguru 04.09.2015, 07:09
1. spricht mir aus der Seele

90% aller Frauen haben da bestimmte Vorstellungen wie ein Mann zu sein hat und 90% aller Männer denken was bestimmtes über ihre Frau. macht selbst im schlechtesten Falle 81% "Topf findet Deckel". Die verbleibenden 19% werden mit dem fanatischen Nachängen an genderuntypische Rollen und Verhaltensmuster eher unglücklich... die "Feministin" taucht in der Liste meiner Exen auch auf, glücklich verheiratet bin ich mit einer Frau in deren Heimatland noch ein festgfügtes traditionelles Rollenbild vorherrscht. Was nicht heißt daß ich die Küche nicht betreten darf, aber es gibt viele Wege sich das Gefühl zu geben, sich um den Partner zu kümmern...

Beitrag melden
rudisresterampe 04.09.2015, 07:17
2. Ich bin froh dass meine Frau

EXAKT das gleiche macht wie ich und wir uns im Leben ALLE Aufgaben teilen. Der Gedanke an ein hübsches Heimchen jagt mir Schauder den Rücken runten...schon mal "Die Frauen von Stepford" gesehen? Was für ein vorweltkrieglicher Schachsinn für die Höhlenmänner dieser Republik!

Beitrag melden
stevegee 04.09.2015, 07:35
3. Gender beleidigt den Verstand

der Professor provoziert nur diejenigen, die ihre Ideologie keinem Faktencheck unterziehen wollen. Gleichwertigkeit aller Menschen? Natürlich! Gleichheit? Mitnichten! Während alle anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie die Hirnforschung immer mehr Unterschiede zwischen Mann und Frau belegen ist Fakt. Und wer mir sagen will dass meine beiden Töchter geschlechtsneutral seien hat doch einen an der Waffel! Ich muss ihnen nicht sagen, dass sie sich hübsch machen, schminken, mit Blumen dekorieren, kreischen, Babies lieben, etc - Dinge die mir als Junge nie eingefallen wären. Dass sie dabei noch viel intelligenter sind als ich in ihrem Alter lass ich auch gerne als Unterschied gelten. Gender hat die Grundlage des Verstandes verlassen und ist eine Ideologie die unter dem Vorwand der Gleichberechtigung die gesunde Identität des Menschen angreift. Nur wer Unterschiede erkennt und zulässt kann den "anderen" Menschen auch entsprechend achten und würdigen anstatt zu versuchen, ihn "gleich" zu machen.

Beitrag melden
Crawfish71 04.09.2015, 07:36
4. So isch es!!! :-)

Hut ab, Professor! Und Danke für die klare Worte...

Beitrag melden
Daedalus 04.09.2015, 07:37
5.

Recht hat der gute Mann. Aber was politisch-korrekt nicht sein darf, ist auch nicht. Dieser ganze Gender-Wahnsinn ist ein absolutes Wohlstandsproblem und erhebt das Problem einer winzigen Minderheit zum gesamtgesellschaftlichen Problem. Gleichberechtigung für alle: sehr gerne! Aber bitte die Kirche im Dorf lassen...

Beitrag melden
Willi.Bald 04.09.2015, 07:37
6. Wo er recht hat, ...

... hat er recht!
Dieser ganze Gengerschmonzes ist nichts als aufgeblasene lauwarme Luft, und schön, dass sich Prof. Kutschera klar dazu äussert. Sicherlich wird ihm nun der übliche Twitter- und sonstwas-Shitstorm ins Gesicht blasen, aber hoffentlich lässt er sich davon nicht beeindrucken.

Beitrag melden
epicur 04.09.2015, 07:37
7. Naher Oster

Er möge doch in ein arabisches Land auswandern,
Vielleicht fühlt er sich dort wohler.
Dort haben Männer noch Anspruch auf die untertänige Frau.

Beitrag melden
Paul Panda 04.09.2015, 07:41
8. Er darf!

Mein Beitrag zu den hoffentlich ebenfalls tonnenweise zustimmenden Posts in SPON: Wo der Mann Recht hat, hat er Recht. Er darf durchaus (sinngemäß) sagen: "Gleich einem Krebsgeschwür ... versuchen Feministinnen, die Biologie zu erobern" - denn noch (!) leben wir in einem Rechtsstaat mit Meinungsfreiheit und nicht in einer "politisch korrekten" Meinungsdiktatur, obwohl viele Online-Magazine bereits jetzt gelegentlich diesen Eindruck erwecken.

Ich wünsche mir mehr solch mutiger Menschen im Licht der Öffentlichkeit, die den Phantastereien der Gender-Spinner Paroli bieten. Er beschreibt ja lediglich, was die meisten Männer sich wünschen (natürlich nicht alle). Ob das mit den Zielen modernenr Frauen übereinstimmt, steht auf einem anderen Blatt. Für die Fortentwicklung der Menschheit hat sich diese "Arbeitsteilung" auf jeden Fall seit Jahrtausenden als sinnvoll erwiesen.

Beitrag melden
Kiesch 04.09.2015, 07:46
9.

Tja dazu kann man eigentlich nur zwei Dinge sagen:

1. Will man ernsthaft und seriös das Thema angehen, so muss man als erstes Anerkennen, dass die Geschlechter unterschiedliche biologische Vorraussetzungen haben (insofern hat der Kasseler Professor recht), die man nicht einfach wegdiskutieren kann (Frauen sind im Schnitt kleiner, weniger muskulös etc.).

2. Kann das aber trotzdem kein Grund für systematische Benachteiligung sein und vor allem auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Teil der im späteren Leben "angeblich" typisch Mann / Frau Fähigkeiten lediglich aus der sozialen Prägung resultiert. Entsprechend hat durchaus SERIÖSE Erforschung der sozialen Zusammenhänge durchaus seine Berechtigung, so lange das Ziel ist die soziale Komponente zu erforschen.

Insofern muss man ansonsten feststellen: Das Ziel muss es sein allen, unabhängig von Geschlecht, Aussehen, Religion etc. gleiche Chancen einzuräumen. Was sie dann daraus machen, ist ihre Sache.

Beitrag melden
Seite 1 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!