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Professor gegen Genderforschung: "Jung, attraktiv, muss gut kochen können"
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Männer wollen nette Frauen, keine Feministinnen, sagt ein Kasseler Professor und macht Stimmung gegen Genderforschung: "Gleich einem Krebsgeschwür" versuchten demnach Vertreterinnen, die Biologie zu erobern. Jetzt schreitet die Uni ein.

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TS_Alien 04.09.2015, 12:29
270.

Man sollte die Aussagen des Professors bezüglich der verschiedenen Wissenschaften bzw. Pseudowissenschaften trennen von seinen Aussagen, was Männer für Frauen wollen.

Beim ersten Thema ist es für Experten offensichtlich, dass es einige Bereiche an den Unis gibt, die man als echter Wissenschaftler als nichtwissenschaftlich bezeichnen muss. Schon die Fragestellungen in diesen Bereichen sind merkwürdig, die Untersuchungsmethoden sind oftmals nur als abenteuerlich zu bezeichnen. Und die "Ergebnisse" kann man nicht ernst nehmen.

Beim zweiten Thema liegt der Professor falsch. Es gibt genügend Ausnahmen von seiner Behauptung, um diese als falsch bezeichnen zu können. Manchmal betreiben auch Biologen Pseudowissenschaft.

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pogostemon 04.09.2015, 12:31
271. So ist das halt mit Pseudo-Wissenschaftlern,

wenn sie entlarvt werden und sind sie arbeitslos. Oder Gender-Mainstream setzt sich durch, dann sind die Biologen demnächst arbeitslos - weil, wer sich sein "biologisches" Geschlecht selbst heraussuchen und spontan ändern kann - zumindest auf dem Papier und in mindestens 56 verschiedene Formen, benötigt dann auch keine weitere biologische Forschung mehr. Und auf jeden Fall wäre es wünschenswert, wenn alle journalistischen Artikel und Interviews zu Gender auch in der entsprechenden genderistischen Sprache verfasst würden. Schade, dass zumindest dem nicht nachgekommen wird - wie hieße es dann: die Kasseler Professorin oder die Kasseler Professx.

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bonus_bonus 04.09.2015, 12:32
272.

"Tonnenweise Emails"
Aha, und dieser Mensch wirft anderen Menschen vor unwissenschaftlich zu argumentieren...

Jeder Mensch weiß doch, dass ein High-End-Computer maximal 100 Kilogramm an Emails speichern kann.. tt
ps: Tut nicht viel zur Sache, aber irgendwie hat er auf dem Foto einen fiesen Gesichtsausdruck, obwohl er lächelt ^^

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supergrobi123 04.09.2015, 12:32
273. Doppelt falsch

Der Genderismus ist in allen Belangen falsch.
1. Die Grundbehauptung, Mann und Frau seien von Geburt an gleich, Unterschiede werden erst später anerzogen, ist falsch, wurde von zahlreichen Studien längst widerlegt. Selbst die Studien der Gendertheorieanhänger, wie etwa der makabere, Mengele-esque Menschenversuch eines der Begründer der Gendertheorie, John Money, endete derart desaströs, dass er damit seine eigene Theorie de facto widerlegte.
2. Die Behauptung, man arbeite im Sinne der Gleichberechtigung, ist falsch. Wer beispielsweise in Fachrichtungen, bei denen 80% der Uniabsolventen einem Geschlecht angehören und 20% dem anderen, bei der Einstellung im Beruf eine 50/50 Quote fordert, der arbeitet eben NICHT im Sinne der Gleichberechtigung. Oder hat in Mathe (und anderen Naturwissenschaften) hinten gesessen.

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24philip12 04.09.2015, 12:33
274.

Zitat von epicur
Er möge doch in ein arabisches Land auswandern, Vielleicht fühlt er sich dort wohler. Dort haben Männer noch Anspruch auf die untertänige Frau.
Verstehen hilft,er hat nicht gesagt,daß er es so will,sondern die meisten Männer.Warum eine Frau,so wie hier beschrieben automatisch untertänig sein soll,müssen sie auch noch mal erklären,nicht immer gleich in den Beißreflex verfallen.

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dgross4 04.09.2015, 12:33
275.

Zitat von DerSponner
Ihr Kommentar zeigt nur wie wenig Ahnung sie und vermutlich auch die meisten Genderforscher von Biologie haben. Es geht nicht darum ob die Biologie kodiert hat das Frauen lieber Kochen und Kinder versorgen als mit der Waffe in der Hand im Matsch rumzurobben. Der biologische Unterschied ist daß Frauen Kinder gebären können und Männer nicht. Daraus folgen schon fast alle Verhaltensunterschiede. Zum einen haben Frauen (in der modernen Welt) ein Druckmittel in der Hand - der Weg zur .....
Man sieht anhand Ihres Beitrages nur, wie wenig Ahnung Sie von Soziologie haben. Schuster bleib bei deinen Leisten heißt es doch so schön. Machen Sie es auch oder bilden Sie sich zunächst soziologisch.
Unwissenschaftlich (oder besser gesagt wissenschaftlich von vorgestern) ist übrigens Ihre Perspektive auf den Menschen als einen determinierten biologischen Roboter (La Mettrie lässt grüßen). Wenn Sie das Feld des Sozialen betreten und damit das Feld der Bedeutung, dann sollten NaturwissenschaftlerInnen eher zurückhaltender sein (um nicht zu sagen still sein), halten sie sich doch ihre angebliche Bedeutungslosigkeit (="Objektivität") zugute.

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tallinn1960 04.09.2015, 12:34
276.

Zitat von sabinaz
Und der ganz offensichtlich überhaupt keine Auswirkungen auf irgendwelche gesellschaftlichen Entwicklungen hat.
Was glauben Sie wohl, wo die Studien erstellt werden, in denen die Entwicklung von Kindern in Regenbogenfamilien untersucht wird?

Wer fordert unsere Gesellschaft auf, Transsexualität als normale und nicht etwa psychisch kranke Geisteshaltung anzusehen, und die Betroffenen ihrem Wunschgeschlecht gemäß zu behandeln?

Wer hat den "Equal Pay Day" ausgerufen, und bringt immer wieder die unwahre Behauptung über eine mehr als 25% niedrigere Entlohnung von Frauen im Vergleich zu Männern in Umlauf?

Wer behauptet, dass es eine gläserne Decke nur für Frauen gäbe, an die sie im Laufe ihrer Karriere unweigerlich stossen, und fordert als Konsequenz Quotenregelungen?
Aber ganz offensichtlich zeigen sich hier deutliche gesellschaftliche Auswirkungen.

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Pandemiker 04.09.2015, 12:36
277. Was

Es schaudert mich schon ein wenig, wenn ich daran denke wie oft ich gegen die mir als Mann aufgebürdeten genderistischen Doptrin bereits verstoßen habe.

Das der Herr Prof. solche Kommentare ungestraft und ohne schärfste Konsequenzen von sich geben darf wundert mich sehr.
Die "Emma" Zeitschriftchefin hätte diesen Mann mutmaßlich höchst persönlich so lange körperlich misshandelt, bis er wieder auf den Pfad der Tugend zurückgekehrt wäre ;-)

Aber die Dame ist nach ihrer Schwarzgeldaffäre (welch passender Name), wohl etwas leiser geworden.

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cassandros 04.09.2015, 12:37
278. Rabenmütter

Zitat von lex.squirrel
Jo, Elefanten und Hyänen werden auf von den weiblichen Tieren angeführt. Wenn man also die neuesten Erkentnisse in der Biologie nimmt, sieht man, dass besonders die als intelligent geltenden Tierarten, matriarchalisch ausgelegt sind: .......
Das "sieht" man/fra, wenn man selektiv beobachtet und herauspickt, was zum Vorurteil passt.
Zu den intelligentesten Tieren gehören Papageien, Rabenvögel und, unter den Wirbellosen, Tintenfische.
Die sind alle nicht-matriarchalisch.
Sieht nicht gut aus für deine "These".

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detlevsp1 04.09.2015, 12:37
279. Schade

Ich fand immer das gerade der Unterschied zwischen Männern und Frauen, das Leben lebenswerter macht. Wir Männer werden nie Kinder bekommen und nie erfahren wie es ist Leben zuschenken schon aus diesem Grund sind wir psychologisch anders gestrickt. Wie kann es sein das wir in einer Gesellschaft leben in der Mutter sein gleichgesetzt wird mit doof. Wir brauchen mehr Professoren wie den Herrn aus Kassel.

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