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Professur für Ai Weiwei: Dissident wird Dozent in Berlin

Lehrauftrag für einen Inhaftierten: Ai Weiwei, der berühmte chinesische Künstler und Dissident, soll Professor an der Universität der Künste in Berlin werden. Finanziert von der Einstein-Stiftung soll es "in Kürze" losgehen - doch auch die Uni weiß, dass es noch dauern kann.

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raka 20.04.2011, 16:14
1. .

Zitat von sysop
Lehrauftrag für einen Inhaftierten: Ai Weiwei ... soll Professor an der Universität der Künste in Berlin werden.(...)
Um Gottes Willen, jetzt reproduziert er sich auch noch, - tausend kleine Aiweiweis aus der UdK.
Das ist genau das, was die (Kunst)Welt und der Kunstmarkt brauchen ...

:o(

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snickerman 20.04.2011, 16:20
2. Change.org

jeder sollte auf www.change.org die Petition zur Freilassung Ais unterzeichnen, um wenigstens so seine Solidarität zu zeigen!
Hier der Direktlink:
http://www.change.org/petitions/call...e-of-ai-weiwei

Vielleicht wäre der chinesische Apparat ja froh, wenn Ai ins Ausland gehen würde?

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pro-me-theus 20.04.2011, 16:28
3. Fragliches Vorgehen

Sicher hat dieser bewundernswerte Mann die allgemeine Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird, verdient.

Ob man ihm in seiner Situation damit einen Gefallen tut, will ich angesichts möglicher Reaktionen aus Peking allerdings für ausgesprochen fragwürdig!

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Achim 20.04.2011, 17:01
4. Prima Idee

Sind an dieser Lehranstalt auch noch Dozentenstellen für verfolgte Künstler aus Kolumbien, Honduras, dem Irak, Pakistan, Indonesien oder den Philippinen frei?

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Baikal 20.04.2011, 21:05
5. Viele Chinesen wahrscheinlich..

Zitat von snickerman
Vielleicht wäre der chinesische Apparat ja froh, wenn Ai ins Ausland gehen würde?
.. auch - dann wäre nämlich einer weg, der seine künstlerische Gestaltungskraft allein zur Diffamierung seines Landes einsetzt. Vielleicht bekommt er ja auch noch den Friedensnobelpreis?

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alaxa 20.04.2011, 21:19
6. Ai Weiwei

Ai Weiwei ist ein Chinese. Gaaaanz weit weg.

Wie immer in dieser Gutmenschenrepublik, mischt man sich in ausländische Angelegenheiten ein.

Das nimmt momentan wirklich beängstigende Ausmaße an. Wer sind wir, dass wir entscheiden können, was gut für ein anderes Land ist?

Humanismus hin oder her - wer fragt danach, wenn es uns nicht mehr gibt? Niemand. Möglicherweise werden mal in Zukunft irgendwelche Reden unserer Politiker auf einem Datenträger unter "Das alte Europa" als Ramschware an andersgläubige Historiker verkauft.

Wir sollten nicht größenwahnsinnig sein. Das hat uns schon einmal in den Abgrund gestürzt.

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rouku 20.04.2011, 23:28
7. Willkommen

in einer Welt in der Ländergrenzen nicht mehr zählen. Akzeptieren Sie es oder bauen Sie eine Mauer.

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snickerman 21.04.2011, 07:55
8. Bravo!

Zitat von Baikal
.. auch - dann wäre nämlich einer weg, der seine künstlerische Gestaltungskraft allein zur Diffamierung seines Landes einsetzt. Vielleicht bekommt er ja auch noch den Friedensnobelpreis?
Schön von der Propaganda kopiert.

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Qiu100 21.04.2011, 20:25
9. Keine Propaganda?

Zitat von snickerman
Schön von der Propaganda kopiert.
Würden Sie das auch so kommentieren, wenn sich China z. B. für die Freilassung von jemandem einsetzen würde, gegen den in Deutschland wegen Steuervergehen ermittelt wird? Wie genau und detailliert kennen Sie den Fall? Sind Sie sicher, daß nicht Sie Opfer einen politisch motivierten Propaganda geworden sind?
Wie genau kennt überhaupt jemand im SPON diesen Fall, aus persönlicher Erfahrung, aus zuverlässiger Quelle? Wie sicher können die Forenteilnehmer hier sein, nicht durch subjektiv gefärbte Pressemeldungen Opfer einer Kampagne zu werden?

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