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Prüfungsunfähigkeit an Unis: Krank? Können Sie das beweisen?
Corbis

Wer als Student eine Prüfung wegen Krankheit verpasst, muss genau nachweisen, woran er leidet. In Thüringen kritisieren Studentenvertreter das als "Demütigungspraxis".

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jujo 27.04.2015, 15:00
1. ...

Wir haben doch die Freiheit der Wissenschaften,
das verstehen die Uni´s scheinbar so das sie sich auch alle Freiheiten nehmen können ohne Rücksicht auf die Einschränkung der Freiheit des einzelnen seine Befindlichkeiten nicht öffentlich machen zu müssen.

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Matthias1988 27.04.2015, 15:06
2.

Ich kanns nachvollziehen. An meiner damaligen Uni war es gängige Praxis dass sich faule Studenten für Prüfungen krankschreiben haben lassen nur um nicht alles auf einmal schreiben zu müssen. Allerdings ohne Amtsarzt.

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Willi Wacker 27.04.2015, 15:13
3. Gähn, wer kennt sie nicht, die Mitkommilitonen

die bei jeder Fete ihren Mann stehen, aber, leider, leider, vor Prüfungen todsterbenskrank werden, nur um blitzschnell wieder zu genesen. Es waren immer die gleichen Gestalten, die diese Masche durchziehen. Und die einem genau das im freundlichen Gespräch auch zur Nachahmung empfehlen.

Nie ist ein Beinbruch dabei, aber Kopfschmerzen sind immer ein Klassiker.

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rst2010 27.04.2015, 15:14
4. grundsätzlich:

das heißt doch nur: ärzte sind nicht vertrauenswürdig. denen kann man nicht glauben.

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sag-geschwind 27.04.2015, 15:15
5. Krank in die Prüfung

später krank in den Job. Na und?!
Wir leben im Zeitalter der Eigenverantwortung! Ihr könnt euch doch frei entscheiden, ob ihr die Demütigung wollt oder das Studium in die Tonne tretet. Tut mal nicht so, als würde euch da jemand zwingen!
Wenn ihr dann später ganz freiwillig und eigenverantwortlich so krank seid, dass ihr als Human Ressources die Wertstoffhof-Reife erreicht habt, kümmert sich der Staat doch auch liebevoll mit dem Jobcenter um euch - und damit ihr bloß nicht nachdenken müsst, werdet ihr sogar immer feste aktiviert, männchen machen, apportieren und so. Toll oder!
Also: Nicht beklagen, es ist alles gut!

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AHF84 27.04.2015, 15:17
6. Finde ich nicht in Ordnung

Gerade bei psychischen Erkrankungen wie einer Depression, haben die Professoren in meinen Augen kein Recht über den Gesundheitszustand aufgeklärt zu werden. Bei offensichtlichen Erkrankungen (Fieber bei einer Grippe) finde ich es nicht so schlimm. Bei anderen, sensiblen Krankheiten (z.B. Krebs oder HIV) geht es den Professor einen ****** an, mit welcher Krankheit jemand zu kämpfen hat. Ich finde es schade, dass in diesem Fall massiv der Schutz der Privatsphäre verletzt wird.
Den im Artikel vorgeschlagenen Weg von Arzt zu Arzt finde ich gut. Wobei ich nicht sehe, warum ein "Uni-Arzt" für eine Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung besser geeignet ist als ein Arzt in einer Privatpraxis.

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Tick & Doof 27.04.2015, 15:18
7. In BW

Also ich war an einer Hochschule in BW und erkrankte schwer. Für Prüfungen und auch größere wissenschaftliche Arbeiten war das kein Problem mit dem normalen Attest. Erst als es um Urlaubssemester wegen Krankheit ging, was dann auch noch diverse Fristen durchbrochen hat bezüglich Studieninhalte wollte meine Uni ein Schreiben vom Arzt, mit dem nachvollzogen werden kann wie und warum und wie lange ich nicht studieren kann. Da wurde ausdrücklich keine Diagnose erwünscht sondern grob wie es mir geht, für Laien verständlich.
Fand ich ehrlich gesagt OK, aber war auch mit einem Prof ständig in Kontakt bezüglich der Krankheit und war eher kleiner Rahmen mit am Ende unter 10 Studenten in unserem Studiengang und Semester.

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kratzdistel 27.04.2015, 15:27
8. dafür keine studiengebühren

in thüringen fallen bei regelstudienzeit keine Studiengebühren an.da wird man erwarten können, dass die Krankheit nachgewiesen wird.

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taschenorakel 27.04.2015, 15:29
9. Grober Unfug

Wer als Student sein Studium verschleppt, schadet sich doch nur selber! Was sollen diese Stasi-Methoden?

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