Forum: Leben und Lernen
Rat vom WG-Psychologen: Er dreht durch, weil wir sein verschimmeltes Gemüse wegwerfen
DPA

Als Katrin die gammeligen Lebensmittel ihres Mitbewohners entsorgt, macht der einen Aufstand. Am Ende nötigt er ihr sogar eine Entschuldigung ab. Jetzt will Katrin wissen: Was kann ich tun, damit ich nicht immer untergebuttert werde?

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nochfragen? 30.08.2015, 09:14
1. Oder...

...Domain "mein-mitbewohner-das-ferkel.de" anmelden, Fotos machen, online stellen *g*

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notbehelf 30.08.2015, 09:20
2. Verständnis

Ich habe schon Verständnis für den Mitbewohner. Nachdem einem suggeriert wird, es sei ok Gemüse aus der Mülltonne zu essen bzw. anderen zu essen zu geben, sind die Grenzen fluessend.

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cobaea 30.08.2015, 09:34
3.

naja, ihn zu konfrontieren, dürfte ja kaum ausreichen. Das hat Katrin ja schon versucht. Erfolg Null. Die Frage ist doch: Sehen die beiden anderen Bewohner den Dreck auch und er stört sie nicht - oder ist das meiste schon weggeräumt/geputzt, bevor sie es sehen? Wenn die anderen der Dreck nicht stört und es ihnen nichts ausmacht, ein unsauberes Bad zu benutzen etc., dann bleibt nur abtauchen oder umziehen. Bei einem Stand von 3:1 wird sich nichts ändern.
Sehen die beiden Anderen aber das meiste nicht, könnte dem abgeholfen werden: fotografieren und - mit Datum und Uhrzeitangabe - an eine Pinwand im Flur (oder einem anderen Gemeinschaftsraum) hängen. Mag nicht schön sein, führt aber den Mitbewohnern mal vor Augen, worum es eigentlich geht. Vielleicht kann man sie dann mal zu einer Stellungnahme bewegen.
Katrin kann man zudem nur raten, nicht immer den Kopf einzuziehen, weil sie den Verlust der WG-Harmonie fürchtet. Die existiert doch sowieso nicht mehr - und wenn sie immer zurückzuckt, gibt es für den Dreckfinken ja keinen Grund, etwas zu ändern - er hat ja immer Oberwasser.

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kazong1974 30.08.2015, 09:36
4.

Da fehlt am Schluss doch der entscheidende Geheimtipp vom WG Psychologen: Ausziehen und sich was Neues suchen...

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harleyfahn 30.08.2015, 09:49
5. Die grausamste Form

menschlichen Zusammenlebens ist und bleibt eine WG. Der potentielle finanzielle Vorteil wird durch das permanente Auseinandersetzen mit den Befindlichkeiten anderer mehr als negativ ausgeglichen.

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Vaen 30.08.2015, 09:52
6. Wie?

Nicht der Ratschlag, sofort auszuziehen? Ich dachte das wäre das Allheilmittel?

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MiniMoogMe 30.08.2015, 10:04
7.

Ha! Verschimmeltes Gemüse im Kühlschrank und dreckige Kloschüsseln - woran erinnert mich das nur? Achso, richtig: an den Büroalltag. Gut, dass man schon in der WG lernt, sich daran zu gewöhnen. Weil das eben später im Berufsleben kein Kündigungsgrund ist.

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Beaker76 30.08.2015, 10:39
8. WG-Leben

Ich muss hier immer etwas darüber schmunzeln, dass es heutzutage scheinbar tatsächlich WG-Psychologen gibt. Zu meiner WG-Zeit brauchte man zur Problemlösung nur eine Flasche Wein und einen Auflauf. :-)

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Shelly 30.08.2015, 10:39
9. Was kann ich tun, damit ich nicht immer untergebuttert werde?

Kindchen, kann man da nur sagen, werde endlich erwachsen!

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