Forum: Leben und Lernen
Rat vom WG-Psychologen: Ihr Husten raubt mir den Schlaf - seit vier Wochen
Corbis

Tee, Salben, Medizin: Verena würde ihrer seit Wochen erkälteten Mitbewohnerin ja gern helfen. Doch die blockt jeden Versuch ab und hustet lieber weiter. Verena hätte nichts dagegen - wären nur die Wände nicht so dünn. Ein Fall für den WG-Psychologen.

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EMU 31.05.2015, 08:39
1. Ohrenstöpsel?

Sorry, aber falls das mit den "Hilfsmitteln für die Ohren" gemeint war, sowas geht nur, wenn man früh nicht den Wecker hören muss.

Und ja, das geht auch Studenten so.

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santacatalina 31.05.2015, 08:46
2. unplausibel

da kann ein arzt nicht viel helfen. und die wirksamkeit von tees, salben oder hustensaft tendiert gegen null bzw. findet im kopf statt, wenn man daran glaubt. wenn die mitbewohnerin (die vernünftigerweise nicht dran glaubt) fit genug ist für ausdauertraining, ist sie nicht so krank, daß sie zum arzt müßte. ob sie sportsüchtig oder sich selbst gegenüber rücksichtslos ist, möchte ich mal dahingestellt sein lassen, aus der problemschilderung ist das nicht abzuleiten. abwarten und tee trinken - hilft nicht gegen husten, aber gegen genervtsein.

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stranzjoseffrauss 31.05.2015, 09:36
3. Der WG-Psychologe hat kapituliert

sollte er nicht Wege im Miteinander öffnen anstatt das Leiden des Einzelnen schönzureden?

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Elchbulle 31.05.2015, 09:46
4. Gratuliere!

Ich gratuliere dem Psychologen zu seinem Job, in dem er Geld dafür bekommt, dass er zunächst mal langatmig das geschilderte Problem wiederholt, um dann einen Rat zu geben, auf den jeder Mensch mit gesundem Verstand abends nach 12 Bier selbst kommt.
Die Situation ist m.E. unlösbar, weil bereits alle Gesprächsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und gegen ingnorante Mitbewohner kein weiteres Mittel zur Verfügung steht, wenn man Gewaltanwendung ausschließt. Einzige Chance: Augen zu und durch, oder für ein paar Wochen anderswo pennen.

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genugistgenug 31.05.2015, 09:58
5. banale Lösung (enthält Satire)

wieso nicht einfach anspornen - fürs Guiness book of records anmelden '10 km in xx Minuten mit xx Fieber' - und dann auf die bioligischen Folgen warten, wie Zusammenbruch = Krankenhaus und damit weg = in Ruhe schlafen können.

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Andras1993 31.05.2015, 10:04
6. Wochenlanger Husten

Tatsächlich kann (und sollte) ein Arzt bei diesem Problem helfen. Ich hatte selbst mal für die Dauer von 6 Wochen Husten, bevor ich zum Arzt gegangen bin. Der erklärte mir dann, dass sich bei einer Viruserkrankung (=Erkältung) Bakterien in den Bronchen einnisten können, da das Immunsystem geschwächt ist. Diese Bakterien können sich tatsächlich für immer da aufhalten. Das Immunsystem hält sie zwar in Schach, besiegen kann es sie jedoch auch nicht endgültig. Darum war eine einwöchige Antibiotikakur notwendig, nach der ich sofort von meinem Leiden erlöst war... Legen Sie Ihrer Mitbewohnerin medizinische Fakten dar, dann könnte sie ihre Entscheidung nicht zum Arzt zu gehen noch einmal überdenken. Tee, Hustenbonbons etc hat nach meiner Erfahrung auch nicht geholfen..

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elblette 31.05.2015, 11:10
7. Blödsinn!

Ich hab auch manchmal solchen Husten. Klingt furchtbar, dauert Wochen, und nichts hilft. Ich bin dann aber auch nicht richtig krank. Da kann man sich leider nur mit Ohrenstöpseln behelfen.

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BettyB. 31.05.2015, 11:28
8. Nun ja

Wegen Husten zum Arzt, wegen Sport zum Psychiater. Weghören hilft nicht und entspräche unterlassener Hilfeleistung.

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marex23 31.05.2015, 12:05
9. Plötzlicher Herztod

Die Mitbewohnerin scheint ein aussichtsreicher Kandidat für einen weiteren vermeidbaren plötzlichen Herztod zu sein.
Leistungssportler und insbesondere Sportsüchtige sind durchaus in der Lage, leichte und mittlere Erkrankungen der Atemwege zu ignorieren und "wegzutrainieren".
Leider ist das nicht wirklich gut für den Körper und es kann zu einem "dunklen Fleck" in der Lunge führen (Röntgenbild). Andras1993 hat das ein paar Posts vorher recht gut beschrieben.
Wenn man das nicht behandelt, kann es durchaus sein, dass über kurz oder lang das Herz angegriffen und irreparabel bschädigt wird.
Einem entfernten Bekannten ist genau das geschehen:
Leichtathletiker, fit wie ein Turnschuh, 21 Jahre alt, plötzlicher Herztod beim Mittagessen mit der Familie und das alles nur wegen einer verschleppten Grippe...

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