Forum: Leben und Lernen
Religionsstreit an bayerischer Schule: "Atheisten sind dumm"
DPA

Ein Schulleiter will eine staatliche Realschule bei München auf streng christlichen Kurs bringen: Er hängt Kreuze in die Klassen und möchte tägliche Gebete einführen. Laut Gesetz darf er das - doch Eltern und Schüler wehren sich.

Seite 17 von 21
pryxz 29.05.2015, 12:59
160.

Gäbe es auch so eine Diskussion, wenn er gesagt hätte, dass Christen dumm sind?

Beitrag melden
opinio... 29.05.2015, 13:00
161. Behinderung des wissenschaftlichen Fortschritts

in Mitteleuropa ging doch früher sehr stark gerade von der katholischen Kirche aus. Auch in anderen Kulturen kann ein fester Glaube den Erkenntnisgewinn verhindern. Vielleicht macht das nicht dumm, aber es macht auch nicht schlauer!

Beitrag melden
kritomat2000 29.05.2015, 13:00
162. Sehe ich genauso:

Zitat von moneysac123
Studien zeigen, dass religiöse menschen im durchschnitt eine niedrigere intelligenz aufweisen als nicht-gläubige. macht ja auch sinn, denn nicht-gläubige menschen bleiben kritisch und unterwerfen sich nicht wllkürlichen regeln
Man muss natürlich erwähnen, dass einige Genies unserer Zeit auch religiös, dennoch aber enorm intelligent sind. Aber ja, ich denke auch, dass ein gewisses Maß an Dummheit nötig ist um die Religion zum Beispiel den allgemein geltenden gesellschaftlichen Umgang überzuordnen. Für viele ist die Religion ja weniger im Bezug auf die "Wunder und übernatürlichen Dinge" interessant sondern eher dahingehend, dass eine geschlossene Gesellschaft da ist - diese Leute entschuldige ich (von meiner Seite).

Beitrag melden
Rotter 29.05.2015, 13:00
163. Der Schulleiter..

ist nicht dumm, er hat nur Pech beim Denken!
Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Beitrag melden
harald_maier 29.05.2015, 13:01
164.

Zitat von Bender B. Rodriguez
Das ist grob falsch. Die Lehre einer Religion ist nicht gleichzusetzen mit dem Praktizieren dieser.
Machen Sie das mal einem Bayern/CSUler klar! Als in Brandenburg von einer SPD-Regierung das angesichts der überwiegend konfessionslosen Schüler logische Fach LER, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde eingeführt wurde, lief man im katholischen Westen regelrecht Sturm dagegen, und postuilierte allen Ernstes ein "Grundrecht auf Religionsunterricht", welches mit diesem Fach unterlaufen würde!

Da hilft offenbar nur noch eines: ein komplettes VERBOT des Religionsunterrichtes an staatlichen Schulen. Das wäre ganz im Sinne des Grundgesetzes.

Beitrag melden
christophe007 29.05.2015, 13:02
165. Wer ist da dumm?

Zitat von moneysac123
Studien zeigen, dass religiöse menschen im durchschnitt eine niedrigere intelligenz aufweisen als nicht-gläubige. macht ja auch sinn, denn nicht-gläubige menschen bleiben kritisch und unterwerfen sich nicht wllkürlichen regeln
Welche Studien? Welche Quellen? Mit so einer Behauptung begeben Sie sich auf das gleich Niveau von besagtem Schulleiter.
Das sage ich als Atheist.
Dass nicht-gläubige weniger naiv sind, wurde spätestens mit Stalin und Mao widerlegt.
Also bitte: Kirche im Dorf lassen (Ach: der war gut!)

Beitrag melden
Pixopax 29.05.2015, 13:03
166. Unfassbar

dass es auch heute noch solche Leute gibt, und dass sie auch noch Rektor einer Schule sein dürfen.

Beitrag melden
Rainer Helmbrecht 29.05.2015, 13:04
167.

Zitat von Bender B. Rodriguez
................Allerdings steht leider auch in der Verfassung für das Land NRW unter Artikel 7 Abssatz 1: "Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung."
Das ist ja das Problem, hier wird offensichtlich manipuliert. Auch in der Schweiz werden bei Volksentscheiden 2-3 Arumente zusammen gefasst, die sich nahezu ausshließen.

So auch hier " Achtung.... " ist ja durchaus lobenswert auch gegen "soziales Handeln" ist nicht verkehrt. Ehrfurcht wurde quasi untergemischt, denn da soll sich der Staat raushalten.
Darum sollten solche Anträge immer unabhängig von anderen Vorschlägen gestellt werden.

Beitrag melden
Zeitwesen 29.05.2015, 13:06
168. Warum die Aufregung?

Warum die Aufregung?
Dieses christliche Gebahren mit Unterstützung des Staates ist doch normal.
Angefangen mit Kindergärten, die zu einem großen Teil von kirchlichen Einrichtungen geleitet, aber mit 85 - 100% vom Staat bzw den Gemeinden bezahlt werden um christlichen Nachwuchs zu rekrutieren.
Das geht dann in der Schule so weiter mit dem Religionsunterricht, der in den meisten Schulen vorrangig zu Ethik behandelt wird.
Im späteren Berufsleben kann es dann schonmal sein, dass der Personalchef ein engagierter Christ ist, der die Sekretärin, die sich im Probejahr befindet, zur Taufe nötigt, für einen unbefristeten Arbeitsvertrag (einer Bekannten von mir bei einer Zementfabrik so geschehen).
Will man dann einen Beruf in einer sozialen Einrichtung erlangen, hat man ohne Religionszugehörigkeit schlechte Karten. Entsprechende Behindertenwerkstätten, Lebenshilfeeinrichtungen, die zu einem Großteil in kirchlicher Hand sind, wie auch Krankenhäuser etc werden auch hier vom Staat meist zwischen 90-100% finanziell "gefördert". Ohne Religionszugehörigkeit, oder dem Willen sich taufen zu lassen braucht man sich aber auch hier nicht zu bewerben.
Diese christlichen Repressalien werden vom Staat ausdrücklich unterstützt und durch entsprechende Sondergesetze sogar gefördert.
Die Landeskirchen erhalten zusätzlich zur Religionssteuer Milliarden aus dem Steuertopf, zusätzlich zu den finanzierungen ihrer Einrichtungen.
Regiert werden wir nunmal von christlichen Parteien die hierbei sicherlich kein Änderungsbedarf sehen.

Beitrag melden
stefanmller800 29.05.2015, 13:09
169.

Religiöse Fundamentalisten haben an dt. Schulen nix zu suchen. Der Rektor gehört entlassen un hat im Schuldienst nix zu suchen!

Beitrag melden
Seite 17 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!