Forum: Leben und Lernen
Saisonarbeiter Lehrer: Kultusbehörden entlassen Lehrer während der Ferien - um Gehält
DPA

Zum Ferienbeginn werden viele Aushilfslehrer arbeitslos. Manche Länder setzen sie mit dem letzten Unterrichtstag auf die Straße - auch wenn klar ist, dass die Schulen sie nach den Ferien wieder brauchen. Was ist da los?

Seite 13 von 27
j.c78. 10.08.2015, 10:48
120. Armutsgesellschaft

die Arbeitsbedingungen in diesem Land sind so schlecht und der Wohlstand so gering, dass mehr als 400.000 Menschen illegal durch andere Staaten reisen um hier leben zu können.

Beitrag melden
control-curtis 10.08.2015, 10:48
121. @AlexB1985

Vielen Dank AlexB1985!
Ich bin ebenso Lehrer und kann das Gelaber von 3 Monaten Urlaub nicht mehr hören. Sozialneid und Stammtisch lassen grüßen..
Lehrer haben genauso viel Urlaub, wie andere auch. Und ein Teil der unrerrichtsfreien Zeit geht für Vorbereitung, Korrekturen und vieles mehr drauf.
Das man Referendare zu den Sommerferien rauswirft und sie noch den Sommerferien wieder einstellt, und zwar zu um 8% verminderten Bezügen für 3 Jahre, ist ein Skandal und entspringt der Sparlogik der Finanzminister. In Baden-Württemberg ist das Herr Schmid von der ach so sozialen SPD...

Beitrag melden
caro1234 10.08.2015, 10:50
122. warum auch nicht

wo ist jetzt das Problem, es ist doch gut, dass man Geld nicht verprasst, und Harz IV müss die Allgemeinheit ja auch blechen

Beitrag melden
dukatenjunge 10.08.2015, 10:51
123. Gegenüber den gleich ausgebildeten

Dozenten in der Aus- und Weiterbildung sind die Verhältnisse für Lehrer immer noch fürstlich. Oder gibt es Lehrer, die für 13 Euro Branchenmindestlohn (=Höchstlohn) arbeiten und keinerlei Anspruch auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, von einer Pension ganz zu schweigen, haben?

Beitrag melden
ichlachmichkaputt 10.08.2015, 10:52
124.

Erzähl mir ja keiner, dass Lehrer in den Ferien keinen Urlaub machen, und zwar in allen Ferien. In meinem Bekanntenkreis habe ich genug Beispiele dafür. Der gemeine Gymnasiallehrer hat am letzten Schultag schon die Koffer gepackt und kann's kaum erwarten bis das "Abschlucken" zu Ende ist, das ist jetzt kein Ausdruck von mir, und schon sitzen Sie im Flieger. Und wenn sie denn wieder zurück sind, erzählen Sie von schönen Tagen in fernen Ländern. Von Sozialprojekten im Ausland hat mir noch keiner berichtet.
Übrigens: Im Billiglohnland Deutschland wird über kurz oder lang wohl jeder Federn lassen müssen, außer "Die ganz da oben", die bekommen die Federn.

Beitrag melden
Fehlerfortpflanzung 10.08.2015, 10:52
125. Finde ich legitim

Zitat von kris82
Hm, wenn ich keine Leistung bringe fordere ich trotzdem volle Bezahlung und zwar bis zu 6 Wochen. Hm. Ne, sorry , passt nicht. Finde ich legitim. ..
gut dass ich den Lehrerberuf aufgegeben habe. Ihre Kinder hätte ich nur sehr ungern unterrichtet. Sollen sie doch doof bleiben.

Nicht mein Problem

Mfg

Beitrag melden
biaber 10.08.2015, 10:53
126. Zu Beitrag 89

Ganz offenkundig haben Sie sich nicht ansatzweise mit dem Berufsbild beschäftigt. Was Sie da beschreiben entspricht nicht mal im Ansatz dem, was ich im Berufsalltag erlebe: Dienstbeginn um 7.30 Uhr, ich verlasse das Haus gegen 16.00 Uhr (viele Schulen sind Ganztagsschulen), dann arbeite ich am heimischen Arbeitsplatz; eine Klausur ist nun einmal nichts, was man in der Mittagspause mal eben korrigiert. Der "Arbeitsplatz" in der Schule besteht aus einem Tisch, ohne Rechner, Drucker, Internet oder adäquaten Zugang zur benötigten Literatur. Übrigens, außer vier Wochen während der Sommerferien arbeite ich während sämtlicher Ferien. Das sind dann Vorbereitungen, Fortbildungen, Korrekturen, administrative Dinge (bsp. Vorbereitung von Abiturprüfungen). Ich habe keine Idee, welche Vorstellung Sie von guter Schuldbildung haben, meiner Meinung nach sollte sie möglichst umfassend sein, das erfordert von einem Lehrer mehr als den Blick ins Lösungsbuch. Ich würde also sagen, dass ich etwa auf den Jahresurlaub eines Festangestellen komme.

Ich würde mir wünschen, dass vor dem Formulieren irgendwelcher abstrusen Thesen zum Arbeitsfeld eines Lehrers zuvor recherchiert würde. Nur weil man mal Schüler war, befähigt das noch lange nicht dazu, kompetent über das (Nicht)-Arbeiten eines Lehrers zu urteilen. Oder würden Sie sich auch anmaßen, das Arbeitspensum eines Arztes zu bewerten, weil Sie ein paar mal einen grippalen Infekt hatten?

Ich würde mich also unbedingt der Meinung einiger Vorredner anschließen wollen: wenn Bildung Erfolg haben soll, sollte man dringend darüber nachdenken, welchen Stellenwert man denjenigen zugesteht, die diesen Bildungsauftrag umzusetzen haben.

Beitrag melden
rolf.lenssen 10.08.2015, 10:54
127. Das ist Anstand !

Unser Systhem ist faul und stinkt, es geht nur um das Thema wie bescheise ich und bereichere ich mich und wie umgehe ich Verantwortung.
Wir wundern uns warum unsere Jugend so brutal ist, wir müßten in den Spiegel schauen, da haben wir die Antwort !

Beitrag melden
hordef 10.08.2015, 10:55
128. das ist asozial..... ich bin sprachlos

solche Schulleiter sollten ihren Job verlieren. Es passt nicht in de Debatte und befristete Arb.verträge und die Ausbeutung in Dtl. So kann man mit den Lehrern unserer künftigen Generationen nicht umgehen !

Beitrag melden
warp3 10.08.2015, 10:55
129. Fremdschämen

Ich schäme mich als Baden-Württemberger für das, was unser Land unter "Bildungsinitiative" versteht (Gemeinschaftsschulen, Lohndrücken für gymnasiale Oberstufen-Lehrer (PH reicht schon aus, keine Uni-Bildung mehr erforderlich), allgemeiner Rücktritt vom Leistungsdenken an Schulen (alle lernen auf gleich niedrigem Niveau ..). Jetzt auch noch staatlich gewollte Prekariate für die angestellten Lehrer. Und alles nur wegen einem Bahnhof und einer unfähigen Vor-Regierung.

Beitrag melden
Seite 13 von 27
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!