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Schavan über ihre Plagiatsaffäre: "Ein irres Menschenbild"
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Unrecht sei es, war ihr widerfahren ist: Annette Schavan spricht in einem Interview mit der "Welt" über ihre Plagiatsaffäre. Auch nach ihrem Rücktritt als Bildungsministerin kämpft sie um Titel und Ehre. Ein höheres politisches Amt strebt sie aber nicht mehr an.

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Delos99 27.12.2013, 12:53
1. Ach, Frau Schavan...

Es soll also total unwahrscheinlich sein, daß eine über-ehrgeizige Jungpolitikerin, die sich zu Höherem berufen fühlt, eine für die Karriere zwingend erforderliche Arbeit fälscht?
Noch dazu, wenn sie aus einem politischen Spektrum stammt, das nicht für Eigenleistung, dafür aber für "Reichtum durch Herkunft" bekannt ist?

Vielleicht beschäftigen Sie sich einfach mal mit neuen Themen, zum Beispiel "Realitätsverlust und politische Agenda".

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Ottonormal05 27.12.2013, 13:00
2.

Zitat von sysop
Unrecht sei es, war ihr widerfahren ist: Annette Schavan spricht in einem Interview mit der "Welt" über ihre Plagiatsaffäre. Auch nach ihrem Rücktritt als Bildungsministerin kämpft sie um Titel und Ehre. Ein höheres politisches Amt strebt sie aber nicht mehr an.
Naja, ob sie es als Unrecht empfindet ist egal wenn das Gericht bestätigt das sie eine Doktortitelbetrügerin ist.

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Oblomow2.0 27.12.2013, 13:00
3.

Die Plagiatshysterie ist in der Tat erschreckend. Ich will die Arbeit sehen, wo man gar nichts finden würde. Was ist das Problem? Wissenschaft muss auf dem aufbauen, was besteht.

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dykker 27.12.2013, 13:07
4. Tragisch

Frau Schavan ist Opfer ihres eigenen Anspruchs geworden. Sie ist es, die in Baden-Württemberg als Ministerin und in Berlin die Excellenzintiativen gepushed hat. Privatunis mit heute zweifelhaftem Ruf. Sie gehört zu denen, die uns unser Studium vergällt und unfinanzierbar gemacht hat. Sie ist es doch die gegen das eigene Volk àhnlich gezielt handelt wie der Chef des Arbeitsamtes. Ich glaube, ich bin im Irrenhaus. Frau Schavan's Arbeit war weder excellent noch gut und sie ist aberkannt worden und das Schlimmste für mich ist, daß ihre Minderleistung dazu geführt hat, daß sie lebenslang vom Staat alimentiert wird. Frau Schavan und ihresgleichen ist ihre menschenverachtende und existenzvernichtende Art nicht bewußt und nun, Dank sei Gott, erfàhrt sie mal am eigenen Leib wie es ist wenn eine höhere Macht jemandem nur Dank ihrer Gewalt die Existenzgrundlage raubt. Ich für meinen Teil erlebe immer wiede wie mir dieser Staat an die Existenz will. Alle paar Jahre. Erst Einführung Meisterzwang für Zusammenbau PC und Netzwerkkabel, dann Scheinselbständigkeit, Verbot der Entwicklung von Sicherheitstechnik, ich arbeite oft an Kryptographie, dann neuerdings die 18 Monate maximal für einen Auftraggeber arbeiten. Frau Schavan, das Irre Menschenbild haben Sie allein und nicht wir, die wir uns verteidigen und vor allem Sie beim Wort nehmen und ihre Excellenz prüfen. Gewogen und für zu leicht befunden.

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roedaelefanten 27.12.2013, 13:07
5. Wie die Dopingsünder!

Unrechtsbewusstsein gleich Null.
:-(

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nemesis_01 27.12.2013, 13:09
6. Was ein seltener

Zitat von sysop
Unrecht sei es, war ihr widerfahren ist: Annette Schavan spricht in einem Interview mit der "Welt" über ihre Plagiatsaffäre. Auch nach ihrem Rücktritt als Bildungsministerin kämpft sie um Titel und Ehre. Ein höheres politisches Amt strebt sie aber nicht mehr an.
Einblick in die Psyche einer Politikerin. Sie fühlt sich ungerecht behandelt. Da lachen ja die Hühner. Wenn ich ihr jetzt eine lange, lange, lange, laaaaaange Liste geben würde, mit Bürgernamen die sich ungerecht behandelt fühlen, dann würde sie - abgerichtet wie ein Hütehund - reflexartig antworten das sind Einzelfällt. Tja Frau Schavan, sie sind ein Einzelfall und der ist systemisch uninteressant. Das Gefühl gönn ich ihnen von ganzen Herzen. Und by the way, das gejammer ist mehr als schwach.

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ohminus 27.12.2013, 13:15
7.

Zitat von Oblomow2.0
Die Plagiatshysterie ist in der Tat erschreckend. Ich will die Arbeit sehen, wo man gar nichts finden würde. Was ist das Problem? Wissenschaft muss auf dem aufbauen, was besteht.
Der Punkt ist AUFBAUEN. Eine Doktorarbeit soll aber die Fähigkeit zu EIGENEM wissenschaftlichen Arbeiten belegen. Das ist aber nur möglich, wenn man unterscheiden kann, was Fundament und was Eigenleistung ist. Und Plagiate verhindern das.

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niska 27.12.2013, 13:25
8.

Zitat von sysop
Unrecht sei es, war ihr widerfahren ist: Annette Schavan spricht in einem Interview mit der "Welt" über ihre Plagiatsaffäre. Auch nach ihrem Rücktritt als Bildungsministerin kämpft sie um Titel und Ehre. Ein höheres politisches Amt strebt sie aber nicht mehr an.
Die leider fehlende Einsicht und Selbstreflektion muss sie mit Gott ausmachen. Die weltlichen Organe haben in einem klaren Fall klar geurteilt. Es ist schade und schlecht für den Charakter, wenn man aus Fehlern nicht lernen kann und will.

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Welo33 27.12.2013, 13:35
9. Mein Mitleid hält sich in Grenzen!

Auch wenn ich generell die ganzen Plagiatsaffären und daraus resultierende Rücktritte (angefangen bei zu Guttenberg) lächerlich finde, so hat es bei Schavan genau die richtige getroffen. Allein das von ihr verantwortete Professorinnenprogramm (Stellen, die nur an Frauen vergeben werden dürfen) zeigt, daß sie an wissenschaftlicher Arbeit kein Interesse hat!

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