Forum: Leben und Lernen
Schüler nervt im Unterricht: ... bis Papa mitkommt
twitter/Molli Howard¿

Was tun, wenn das eigene Kind ständig den Klassenkasper macht? Ein Vater aus Texas drohte seinem Sohn, ihn in den Unterricht zu begleiten. Der 17-Jährige nahm das nicht ernst. Ein Fehler.

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jetzttexteich 12.05.2017, 11:46
10. Die meisten deutschen Eltern....

sind doch sogar noch stolz über das rüpelhafte Verhalten Ihrer Kinder. Können sie sich doch so an den Ihnen auferlegten Regeln während ihrer eigenen Schulzeit rächen. Die wenigsten hätten es je gewagt gegen Regeln oder gar den Lehrer zu rebellieren! Naja... nicht umsonst schicken Großkonzerne heutzutage ihre Jungmanger auf Benimmschulen!

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spon_2999637 12.05.2017, 11:48
11. Hospitieren im Unterricht

Zitat von eigene_meinung
Ich fürchte allerdings, in Deutschland würde der Lehrer das nicht erlauben.
Dann schauen Sie mal in die maßgeblichen Regelungen für den Schulbetrieb in Ihrem Bundesland - in den meisten BL haben Eltern nämlich das Recht, im Unterricht zu hospitieren. Nach Ab- und Rücksprache mit dem Lehrer / der Schulleitung zwar, aber nicht abschließend abzulehnen durch den Lehrer.

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superbiti 12.05.2017, 11:55
12.

Zitat von dasdondel
Das war hier der Plan des Vaters. Neugeborene Kinder haben noch kein festgelegtes Sozialverhalten. Sie lernen es von Eltern und Lehrern. Nun wurden dem Sohn offensichtlich Verhaltensmuster beigebracht, die nicht mit dem Schulalltag zusammenpassen. Das ist jetzt natürlich ein Problem. Jemand muss bestraft werden. Der Vater kann nicht zugeben, daß er den ......
ja, stellen sie sich vor, menschen haben ihre eigenen köpfe und gedanken, auch kinder und jugendliche. sie sind nicht das abbild ihrer eltern und nur zum teil das produkt deren erziehung. der verselbstständigungsprozess beginnt irgendwann, das drückt sich auch im sozialverhalten aus. den "schuldigen" nachdem sie so energisch suchen, werden sie bei einer vorurteilsfreien suche nicht finden. anstatt sich hier die zukunft des jungen in schwärzesten farben auszumalen "...wird in dieser stadt niemals eine freundin finden..." (was für eine überzogene und reisserische behauptung), sollten sie mal den erzieherischen effekt von umsetzung einer angekündigten handlung in ihre überlegung miteinbeziehen. dann wird auch ein schuh draus.

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cobaea 12.05.2017, 11:59
13.

Zitat von dasdondel
Das war hier der Plan des Vaters. Neugeborene Kinder haben noch kein festgelegtes Sozialverhalten. Sie lernen es von Eltern und Lehrern. Nun wurden dem Sohn offensichtlich Verhaltensmuster beigebracht, die nicht mit dem Schulalltag zusammenpassen. Das ist jetzt natürlich ein Problem. Jemand muss bestraft werden. Der Vater kann nicht zugeben, daß er den Sohn "falsch" erzogen hat, sonst ......
Ziemlich weltfremd, was Sie hier schreiben. Jugendliche - und da vor allem Jungen - orientieren ihr Verhalten als Teenager deutlich mehr an ihrer Peer-Group als an Eltern und Lehrern (kann in einer Vielzahl von Untersuchungen nachgelesen werden). Beide sind für Pubertierende extrem uncool - und ein Kennzeichen von Pubertät ist es zudem, sich von den Altvorderen (wozu ausser Eltern auch Lehrer gehören) und ihren Werten abzusetzen. Trotzdem wird von Eltern und Lehrkräften erwartet - und zwar auch von den Pubertierenden -, dass sie klar aufzeigen, wo die Grenzen des akzeptierten/akzeptierbaren Verhaltens liegen. Das hat dieser Vater auf eine gewaltfreie, sozial verträgliche Art getan. Ja, Sohnemann wird eine Weile den Spott seiner Peergroup aushalten müssen. Und? Es gehört auch zum erwachsen werden, dass man lernt, dass eigenes Verhalten Konsequenzen nach sich zieht - die man im begativen Fall genauso auszuhalten hat, wie im positiven.

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catcargerry 12.05.2017, 12:04
14. Weltfremd bis zum Schluss

Zitat von dasdondel
... Mal darüber nachgedacht, daß dieser Schüler nach der Handy Aktion in dieser Stadt niemals eine Freundin finden wird ?
Das nach anfänglicher artiger Aufzählung sozialpsychologischer Plattitüden verkündete Geschwurbel entbehrt jeder Lebenserfahrung. Zum Einen ist die kollektive Erinnerung für so etwas bekanntermaßen kurzlebig, zum Anderen wird der Junge kein echtes Problem damit haben, wenn er damit genau so locker umgeht wie (bisher) mit den Disziplinerfordernissen im Unterricht. Anderenfalls brauchte er sowieso und nicht nur deswegen professionelle Hilfe.

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stalkingwolf 12.05.2017, 12:06
15. @dasdondel

Weil Kinder in der Pubertät sich auch nicht komplett um 180 Grad drehen.
Die Aktion ist korrekt und das sage ich als Vater einer 17 Jährigen Tochter. Der Junge wird es schon überleben und sicherlich auch eine Freundin finden.

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rst2010 12.05.2017, 12:09
16. peinilichkeit

ist schon ne harte strafe ...;-)

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qoderrat 12.05.2017, 12:10
17.

Zitat von dasdondel
Das war hier der Plan des Vaters. Neugeborene Kinder haben noch kein festgelegtes Sozialverhalten. Sie lernen es von Eltern und Lehrern. Nun wurden dem Sohn offensichtlich Verhaltensmuster beigebracht, die nicht mit dem Schulalltag zusammenpassen. Das ist jetzt natürlich ein Problem. Jemand muss bestraft werden. Der Vater kann nicht zugeben, daß er den Sohn "falsch" erzogen hat, sonst gibt es Gerede... die Gesellschaft würde ihn bestrafen.
Sie haben entweder keine Kinder oder unglaubliches Glück gehabt.

Auch Kinder sind ganz normale Menschen, manche lernen einfach, andere benötigen etwas Nachdruck, und wenn man Pech hat hat man einen hoffnungslosen Fall erwischt. Und das noch oft je nach Bereich unterschiedlich, es gibt hochintelligente Assis und strunzdumme aber sehr liebenswürdige Menschen, auch bei den Kindern.
Sie haben wirklich noch nie erlebt, dass im selben Elternhaus sehr unterschiedliche Kinder aufwachsen? Sie glauben wirklich, diese haben unterschiedliche Vorbilder?

Manchmal kann man sich nur wundern, mit welchen Gedankenmustern manche Leute durchs Leben gehen. Ich jedenfalls habe den Eindruck, dass dieser Vater die schulische Ausbildung, den Lehrer und seine eigene Aufgabe ernst nimmt und ggfs. sogar kreativ an einer Lösung arbeitet. Das ist so viel mehr als das was ich früher bei den Elternabenden meiner Kinder erlebt habe, dass es mir in diesem Fall sehr schwerfällt einen schlechten Vater zu sehen. Ganz im Gegenteil, ich sehe da ein Vorbild.

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p-touch 12.05.2017, 12:13
18. Oh, der Arme

@dasdondel
diese Schneeflockegelaber kann ich nicht mehr hören. Der Junge wurde mehrmals auf sein Fehlverhalten hingewiesen und sein Vater hat ihm eine klare Ansage gemacht. Besser er lernt jetz das Fehlverhalten Folgen haben kann später im Berufsleben.

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tiefenrausch1968 12.05.2017, 12:14
19. Super

Nur wenige Kinder können sich über Väter freuen, die bei der Erziehung eine aktive Rolle einnehmen. Wie man sieht, ist das ein Verlust für Kinder und Gesellschaft. Bisher wird die Rolle des Vaters noch viel zu gering eingeschätzt. Häufig rühren sich Väter erst, wenn die Scheidung durch ist.
Davor steht meist die Karriere im Mittelpunkt. Wenn Männer ihre Vaterrolle ernst nehmen würden, wären 60-Stunden-Wochen für Loser.

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