Forum: Leben und Lernen
Schul-Klischees im Fakten-Check: Lehrer haben es leicht - oder doch nicht?
Corbis

Nachmittags schon Feierabend und drei Monate frei im Jahr: Viele Menschen glauben, dass Lehrer einen entspannten Job haben. Die Pädagogen sehen das anders. Wenn die Glocke beim Schulschluss schellt, fängt für viele der Stress erst an. Der Faktencheck zum Lehrer-Beruf.

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heidi64 26.03.2013, 13:33
340. Lehrer - Schulklischees

Heute Lehrer sein....? Nein, das möchte ich auch nicht. All die Vorteile - regelmäßig Ferien - Ostern, Sommer- Herbst- u. ggfs. noch Winterferien - können das nicht wettmachen, was das eigentlich Problem darstellt - Kinder, die es nicht mehr gelernt haben, mal 45 Minuten ruhig zu sitzen und zuzuhören. Nicht mehr kritikfähig zu sein und sich gleich bei Mama und Papa beschweren, wenn der Lehrer mal durchgreifen will. Mütter und Väter die permanent auf der Matte stehen, weil ihr Liebling doch so sensibel ist und der auch "Rechte" hat. Doch wo sind heute die Rechte der Lehrer? Erziehung findet nicht zur zu Hause statt, sondern wenn es da hapert, sollte auch der Lehrer ein Machtwort sprechen dürfen. Beide - das Elternhaus als auch die Schule sind der Meilenstein für eine gute Entwicklung der Kinder. Wenn der Lehrerberuf wieder Spaß macht, dann fallen auch diese leidigen Diskussionen weg.

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lehrerstuhl.de 26.03.2013, 13:33
341. Alle auf die Lehrer!

Zitat von sysop
Nachmittags schon Feierabend und drei Monate frei im Jahr: Viele Menschen glauben, dass Lehrer einen e
Wenn es vielleicht auch gut gemeint ist, über Fakten und Mythos zum Lehrer-Alltag aufklären zu wollen - die Kommentarfunktion ist wie bei jedem Artikel auf SPON zum Thema Schule ein Sammelbecken der Vorurteile, Neiddebatten und Beschimpfungen. Die ersten 10 Kommentare reichen, um einen Eindruck von Niveau der 'Diskussion' zu bekommen. Manchmal lohnt es sich, die vielen Kommentare durchzulesen, weil sich ein Lehrer daran macht, sich der Flut an Dämlichkeit entgegenzustellen. Aber das Gefühl einer Gesellschaft von Lehrerhassern gegenüberzustehen bleibt. Keine Einsicht dahin gehend, dass Lehrer auf der Seite der Schüler und Eltern stehen. Und zur Neiddebatte bleibt immer nur festzustellen: Lehrer ist so ein toller, priviligierter, überbezahlter von Freizeit durchdrungener Beruf? Warum bist Du kein Lehrer geworden?

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forumgehts? 26.03.2013, 13:35
342. Von

Zitat von sysop
Nachmittags schon Feierabend und drei Monate frei im Jahr: Viele Menschen glauben, dass Lehrer einen e
den Arbeitnehmern wird ja "lebenslanges (fachliches) Lernen verlangt". Mir scheint jedoch, dass die Lehrer in dieser Hinsicht recht gut wegkommen. Nach den Witzen unseres Lateinlehrers hätte man auf einem PC Kalender und Uhrzeit einstellen können. Naja, die ALTEN Römer haben nicht viel Aufregendes zu bieten, und bei den Naturgesetzen gibt es auch nicht viel Änderungen.

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MonsterPudding 26.03.2013, 13:35
343. Auf die Fächer kommt es an...

Mit meinen Fächern Deutsch und Englisch habe ich recht schnell gemerkt, dass Wochenenden eigentlich nicht existieren. Die Ferien (bis auf Sommer- und Weihnachtsferien) waren meist nur für die Korrekturen von Kalusuren da. Kollegen mit z.B. Mathe und Sport hatten es da etwas leichter. Das Unterrichten hat mir sehr viel Spaß bereitet, aber das Drumherum ist die eigentliche Arbeit und diese wird von den meisten Außenstehenden nicht wahrgenommen bzw. respektiert.

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discipulus_neu 26.03.2013, 13:39
344.

Zitat von lehrerstuhl.de
... Warum bist Du kein Lehrer geworden?
Leistung und Eignung sind die Voraussetzungen für den Einstieg in die Beamtenlaufbahn. Bei den meisten der hier postenden Foristen schien es an beidem zu fehlen.

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Juro vom Koselbruch 26.03.2013, 13:41
345. Lehrer sein 10 :-))

[QUOTE=pappa_lapapp;12355016]Lasst es mich einfach mal so formulieren! An der für die Kürze der Zeit immensen Anzahl von Beiträgen hier im thread (übrigens der x-.........[/QUOTE

Ja, ich entschuldige mich dafür, dass ich in meinen Osterfrien von meinen Erfahrungen als Lehrer berichte. Die gehen eigentlich wirklich niemanden was an.
Ich hoffe, sie entziehen mir nicht die Lebensberechtigungskarte.
Wenn sie so schreiben, wie Sie schreiben, dann müssen Sie solche Antworten aushalten.

Aber jetzt mal im Ernst:
Um die besondere Problematik der Parias, um das Verbrechen, das man diesen Menschen mit dieser Kategorisierung, Stigmatisierung und Ausgrenzung antut, wissen Sie meiner Vermutung nach nicht so dicke doll viel.
Sonst würden sie meines Erachtens deren wirkliches Elend nicht instrumentalisieren, um über eine bestimmte Berufsgruppe herzuziehen.
Aber keine Sorge, es gehört zur Professionalität, so was auszuhalten. :-))

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discipulus_neu 26.03.2013, 13:42
346. !

Zitat von MonsterPudding
... aber das Drumherum ist die eigentliche Arbeit und diese wird von den meisten Außenstehenden nicht wahrgenommen bzw. respektiert.
Deshalb überlässt man die Beurteillung den Schulforschern und Bildungsexperten bevorzugt auf den einschlägig bekannten Lehrstühlen mit guten Connections zu großen "B" in Gütersloh.

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jkbao 26.03.2013, 13:47
347.

"Man sollte den Lehrer viel mehr auf die Finger sehen und anonyme Bewertungsmöglichkeiten durch die Eltern einführen (Kundenfeedback).
Völlig richtig, dass Lehrer nicht "unantastbar" sein sollten, aber eine Bewertung von Eltern, deren einzige Referenz auf den suspektiven Berichten der Kinder beruht wäre völlig unangebracht.

Außerdem werden Lehrer einem immer größer werdenden Druck ausgesetzt, weil die Eltern es sich zu einfach machen indem sie von Lehrern nicht bloß fachlich perfekte Kompetenz erwarten, sondern auch wollen, dass diese einen großen Anteil an der Erziehung übernehmen. Das ist zwar verständlich, aber die Lehrer dann für Defizite der eigenen Erziehung verantworltich zu machen geht zu weit.

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forumgehts? 26.03.2013, 13:48
348. Machen

Zitat von lehrerstuhl.de
Wenn es vielleicht auch gut gemeint ist, über Fakten und Mythos zum Lehrer-Alltag aufklären zu wollen - die Kommentarfunktion ist wie bei jedem Artikel auf SPON zum Thema Schule ein Sammelbecken der Vorurteile, Neiddebatten und Beschimpfungen. Die ersten 10 Kommentare reichen, um einen Eindruck ......
Sie es sich nicht etwas leicht, wenn Sie alles auf Neidgefühle reduzieren? Es gibt zig Gründe, nicht Lehrer zu werden. Einen davon will ich nennen: Weil man dann sein ganzes leben lang in die Schule muss. ;)

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Iter 26.03.2013, 13:55
349. Wo bleibt nur Hr. Nuhr? 2

Und was würden sie sagen, wenn sie keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub haben? Stattdessen haben sie Ferien, bei welchen sie aber zu dienstlichen Belangen herangezogen werden können.
Viele die Ferien aus ihrer Schulzeit kennen, haben einfach ein falschen Bild davon.

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