Forum: Leben und Lernen
Schul-Klischees im Faktencheck: Kleine Klassen lernen besser - oder doch nicht?
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Oh Gott, so viele Schüler! Lehrer beklagen oft, ihre Klassen seien zu groß, Eltern stimmen gern mit ein. Wie viel ist dran an der gefühlten Wahrheit, die Klassen würden immer größer? Und nützen kleinere Lerngruppen tatsächlich dem Unterricht?

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brucewillisdoesit 02.04.2013, 18:41
80. Haribo macht Kinder froh

Zitat von abortus_bang
Einfachster Test: Ich kann morgens erkennen, welche Eltern absolut versagt haben bzw. weiter dabei sind zu versagen. Dazu reicht es, wenn ich um acht Uhr in die Klasse komme und Kinder mit Cola/Fanta in der Hand sehe und mich der Hariboschnuller aus dem Mund anlacht.
Selbst wenn Sie recht hätten (was ich zwar auch befürchte, aber nicht glaube, da bereits die alten Griechen schon in jeder neuen Generation den Untergang der Kultur sahen), glauben sie nicht, daß die Gleichung: trinkt morgens Cola und isst Haribo = grenzdebiler Idiot, nicht doch etwas zu einfach ist ? Letztendlich ist daß einzige was zählt, doch die Leistung die der Schüler erbringt, oder ?
In der Annahme, daß sie Lehrkraft sind, falls sich Ihre Anname zu 100% durch Noten bestätigt, könnte es dann nicht sein, daß es sich hierbei dann einfach nur um selffullfilling prophecy, aufgrund Ihrer Einstellung handelt ? Haben asie eigemntlich einen guten Schüler, der Kevin heißt ?

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sitiwati 02.04.2013, 19:33
81. hier wird

wieder mal die Rolle der Lehrer als Ausputzer angesprochen, dau kann man sagen, es gab schon immer Raudis in der Schule-jetzt die Probleme an ein paar Kindern festzumachen, ist Quatsch, die Lehrerschaft empfindet die Mitarbeit von Eltern eher als lästig, das hab ich nun in den letzten Jahren des öfteren erlebt-in Elternabenden/ Elternbeiratssitzungen, meist sind alle froh, wenn man dei Pflichtübung hinter sich hat, Eltern werden innerhalb von Minuten mit Problemen konfrondiert, ohne vorherige Infos, man geht schnell drüber weg, da behauptet der Direx , ja man hat zuviele Imigrantenkinder und die würden zuviel Arbeit machen-Einspruch -ja dann versucht ers auf andere Weise, das Lernverhalten zu erklären-und will damit die Eltern kleinhalten-alles schon hinter mir-Eltern sind dafür da Kuchen für Schulfeste zu backen-aus, hab das schon an andere Stelle geschrieben, wenn LehrerInnen mit ihren SchülerInnen zusammen Zigarettenpause machen, mag das ziemlich cool sein, aber schadet eindeutig der Moral-wie gesagt-wenn ich da 25 Kinder in der Grundschule habe und ich behandel sie , wie in einem erweiterten Kita ???? Schule ist lernen und nicht spielen-so einfach seh ich das, diese ganzen Experimenten sind was-für die Katz, wenn die Kinder ihr Lernpensum nicht abarbeiten und beherrschen !

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jakubus 02.04.2013, 19:37
82. Wer denkt bei dieser Streiterei an die Kinder?

Kinder sind Menschen, die das Recht haben, sich eigenwillig und individuell zu entwickeln. Erwachsene geben Leitlinien, die in der heutigen Gesellschaft oftmals diametral sind. Eltern glauben , dass erst mit dem Abi bzw. dem Diplom der Mensch beginnt.( Ich kenne sehr viele Hauptschüler, die in ihrem Leben mehr geschafft haben als Akademiker. ) Viele von ihnen treiben ihre eigenen Kinder in einen Konkurrenzkampf, dem diese nicht gewachsen sind.
Lehrkräfte werden auf diese Situation nicht vorbereitet, auch nicht während des Studiums. Fortbildung ist nicht nur vom Fortbildungswillen abhängig, sondern auch von der Genehmigung der Fortbildungsplätze, dem Votum der vorgesetzten Dienstbehörde und dem Thema der Fortbildung.
Allein die Bestandsaufnahme der Faktoren , die die Entwicklung eines Kindes beeinflussen wäre eine mehrsemestrige Vorlesung und dann erst noch deren Auswirkungen!! Weiteres Thema : Faktoren im Wandel der Gesellschft und ihre Auswirkungen! Wer ist willens dies zu bezahlen!!
Ein Kind ist keine Maschine, die man nach Belieben konstruieren bzw. reparieren kann. Ein Kind ist nicht ein Ding, elches man oben in eine Maschine stecken kann und dann kommt unten der gewünschte Mensch heraus. Gute Eltern, schlechte Eltern; gute Lehrer, schlechte Lehrer! Ohne Zweifel gibt es sie, wie in jedem Beruf. Alle, die mit Kindern zu tun haben: Lasst die Kinder Kinder sein und sich entwickeln! Wir Erwachsene leisten Hilfestellung und vorsichtige Lenkung! Kinderzeit ist eine Eigenzeit und keine Vorbereitung auf die Erwachsenenzeit! (Autor des letzten Satzes ist mir unbekannt)

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olli47 02.04.2013, 19:48
83. @brucewillisdoesit

inhaltlich ist Ihr post nicht gerade überzeugend; auch sprachlich ist er stellenweise etwas konfus. Darüberhinaus erhebliche Mängel in der Rechtschreibung

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michaelkaloff 02.04.2013, 19:50
84. #5 @ guentherprien: Nur einer jammert

hier und das sind mal wieder Sie. Haben Ihre Lehrer früher nicht den in Ihnen schlummerden, kleinen Einstein erkannt? Oder lassen Ihre Bemerkungen, dass der Lehrerberuf nichts sinnvolles ist, nicht eher schlicht und ergreifend auf Bildungsferne schließen? Kein Wunder, dass dies in Ihren klar ersichtlichen Frust mündet. Als offensichtlichem low-performer bleiben einem dann wohl nur noch Foren und Threads, um diesem Frust zumindest für einige Minuten los zu werden.

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mrsa 02.04.2013, 20:01
85.

Zitat von brucewillisdoesit
In der Annahme, daß sie Lehrkraft sind, falls sich Ihre Anname zu 100% durch Noten bestätigt, könnte es dann nicht sein, daß es sich hierbei dann einfach nur um selffullfilling prophecy, aufgrund Ihrer Einstellung handelt ? Haben asie eigemntlich einen guten Schüler, der Kevin heißt ?
Das wäre doch mal ein schönes Studienthema für Bildungswissenschaftler: Weshalb sind einige Vornamen so flächendeckend mit (überwiegend negativen) Vorurteilen behaftet?

Mir fallen adhoc einige mögliche Gründe dafür ein:
- Signifikante Häufung von (überwiegend schlechten) Erfahrungen mit den Namensträgern
- Ungerechtfertigte Verbreitung einer möglichen Korrelation über die Medien
- Spontane, negative Assoziation bundesweit nur aufgrund des Wortklangs
- ...

Da können sich die Herren Professoren doch mal richtig austoben.

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carlitom 02.04.2013, 20:37
86. Doch

Zitat von edelrose
....dass Inklusion mehr ist, als der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern, wie es im Artikel steht, muss nicht wirklich erwähnt werden oder?
Doch, das müsste es schon, wenn es so wäre. Denn die gängig Definition ist ja ebendies: Behinderte (Körper- oder geistig Behinderte) und Nichtbehinderte in ein und demselben Unterricht. Was haben Sie hinzuzufügen?

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carlitom 02.04.2013, 20:42
87. Sorry

Zitat von hannes136
ich persönlich hab meine mittlerereife in einer 16 köpfigen klasse gemacht und muss sagen die kleine klasse hat sehr gut meinen schlechten noten getan da die lehrer einfach ihre zeit für weniger schüler haben und so besser auf schwächere eingehen kann, natürlich muss da auch der klassen zusammenhalt bestehen wo stärke schüler schwächere unterstützen. ich würde gerne eine umfrage von den schülern sehen, statt zahlen die verfälscht durch so manchen spicker der Schüler ist.
Sorry, aber dass Ihnen Ihr Unterricht - egal, in welcher Klassenstärke - gut getan hat, kann wirklich niemand behaupten, der Ihren Text gelesen hat. Satzzeichen, Rechtschreibung und sinngebende Texte sind also auch in kleinen Klassen nicht unbedingt immer erfolgreich zu vermitteln.

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pixie48 02.04.2013, 22:11
88. Vergleiche hinken immer

Zitat von pterois
Leider ist ein simpler Vergleich der Schülerzahlen wenig sinnvoll. 30 Schüler vor 30 Jahren sind nicht mit 30 Schülern heute vergleichbar. Auch wenn es nach "früher war alles besser" klingt: Vor 30 Jahren konnten sich Kinder noch konzentrieren und eine Schulstunde lang stillsitzen. Daran scheitern viele Kinder heute schon nach 5 Minuten...
Wo sie Recht haben, haben sie Recht. Mein Schulleben begann mit knapp 60 Kinder pro Klasse, fast alle ware traumatisiert. Bis zum Abitur war ich durchweg in Klassen von 40 und es gab kaum Frontalunterricht, sondern meisstens Projektarbeit. Die Lehrer meiner Kinder jammerten, dass man "grosse" Klassen mit ueber 25 Kinder nicht effektiv unterrichten kann und jammerten, dass man kleine Klassen unter 15 nicht effektiv unterrichten kann. Vielleicht gibt es ja einfach nur gute und schlechte Lehrer.

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stillesgetoese 02.04.2013, 23:07
89.

[QUOTE=jakubus;12412738]Kinder sind Menschen, die das Recht haben, sich eigenwillig und individuell zu entwickeln. Erwachsene geben Leitlinien, die in der heutigen Gesellschaft oftmals diametral sind. Eltern glauben , dass erst mit dem Abi bzw. dem Diplom der Mensch beginnt??????????? Viele von ihnen treiben ihre eigenen Kinder in einen Konkurrenzkampf, dem diese nicht gewachsen sind.
. Gute Eltern, schlechte Eltern; gute Lehrer, schlechte Lehrer! Ohne Zweifel gibt es sie, wie in jedem Beruf. Alle, die mit Kindern zu tun haben: Lasst die Kinder Kinder sein und sich entwickeln! Wir Erwachsene leisten Hilfestellung und vorsichtige Lenkung! Kinderzeit ist eine Eigenzeit und keine Vorbereitung auf die Erwachsenenzeit!

Nun ja. Kindererziehung ist wohl eine der größten Aufgaben der man sich als Erwachsender stellen kann und eine der schwierigsten. Ja sicher. Kinder brauchen einen angemessenen Freiraum, um sich individuell zu entwickeln und spielerisch lernen sollen und müssen sie auch. Aber eben das ist die Zeit des Kindseins. Vorbereitung auf das Leben, Vorbereitung auf die Erwachsenenzeit und dazu gehören eben auch das anerziehen von Gesellschaftskonformen wie Respekt, Disziplin und viele andere Dinge. So Rosarot ist die Welt nicht als das wir unsere Kinder sich selbst überlassen !

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