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Schule vs. Smartphones: "Handyverbote sind von gestern"
DPA

Wenn ohnehin jeder Schüler ein Smartphone dabei hat, sollten Schulen die Geräte auch im Unterricht einsetzen. Das fordert die Bremer Bildungssenatorin Claudia Bogedan im SPIEGEL.

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tkv 12.11.2016, 21:01
40. nichts gelernt?

Frau Bodegan sollte sich so schnell wie nur möglich mit der Hattie-Studie befassen! Dort erfährt sie die schlechte Wirksamkeit von Handys im Unterricht. Mit politischem Geplapper widerspiegelt man im bestem Fall Inkompetenz.

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susybntp11-spiegel 12.11.2016, 21:03
41. Wenn ich sehe...

...wie exessiv die Jugendlichen in ihrer Freizeit mit dem Handy umgehen fällt mir absolut nichts mehr ein. Das Ding klebt denen scheinbar an der Hand fest und die Sprachliche Kommunikation fällt auf Migrationsniveau ab. Das die Schulen den Umgang mit diesem Sch... Ding wärend des Unterrichtes verbieten ist meiner Meinung nach nur Konsequent so wie am Gymnasium. meiner Tochter. Sollten sie das nicht verbieten befürchte ich Verblödeng, weil die Kids vom Unterrichtsstoff dann gar nichts mehr mitbekommen.

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petros 12.11.2016, 22:18
42. Smartphones lenken ab - sind aber keine brauchbaren Arbeitsmittel

Gute Vorbereitung auf einen spaeteren Buero, wo man Stunden mit e-Mails verdallert, damit man ja nicht mehr zum Nachdenken kommt.

Ich bin Informatiker - und finde Computer toll. Meine Tochter komponiert mit dem Tablet oder Laptop, bearbeitet Fotos, schreibt Filmmusiken zu Videoclips, schreibt Geschichten..

Kann man irgendwas davon sinnvoll auf einem Handy machen?

Nein.

Gruss aus Australien
(wo Computer in der Schule schon lange normal sind)
Peter

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niewieda 12.11.2016, 22:21
43. Utopie oder Realität?

Nehmen wir mal an, die Wandtafel hat die Funktion eines Touchscreen Bildschirms und eine eigene IP Adresse und Telefonnummer. Dann könnten Schüler mit ihren Smartphones auf an sie gestellte Aufgaben direkt antworten und alle Antworten wären direkt sichtbar mit Text, Bildern, Textstellen, die aus dem Netz erhältlich sind, Videos und anderes. Mit dem Material ließe sich hervorragend ein Unterricht gestalten, der außerdem noch Spaß macht.

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TS_Alien 12.11.2016, 23:09
44.

Ein Smartphone ist im Unterricht nur ganz selten sinnvoll einsetzbar. Während einer Arbeit darf man es sowieso nicht benutzen, also scheidet es als Taschenrechner aus. Man muss auch nicht ständig etwas im Internet nachschlagen, sondern sollte selber denken.

Es ist wieder eine dieser Schnapsideen von Bildungspolitikern, bei denen ich viel zu oft den Eindruck gewinne, dass die in ihrem Leben nicht viel Bildung mitbekommen haben.

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jozu2 12.11.2016, 23:41
45. So ein Unfug!

Durften wir früher im Unterricht unsere eigenen Bücher verwenden (oder gar lesen), nur weil es Bücher schon so lange gab? Dieser naive Glaube, das Technik unsere Kinder schlau macht, ist unerträglich!

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gerhard.heinzmann 13.11.2016, 00:08
46. Peinliche Elterngenerationen

Es sind doch immer wieder die gleichen Aussagen der Elterngenerationen; die Jugend beschäftigt sich mit den falschen Dingen und verblödet; ein "klassisches" Beispiel hierzu und die Frage: Wer hat's gesagt?
Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Das Zitat stammt von Sokrates und ist über 2000 Jahre alt. Könnte aber doch von heute sein, oder? Also liebe Eltern zu denen ich auch gehöre, akzeptiert doch einfach endlich mal dass die Welt sich permanent verändert und man gut daran tut sich mit Ihr zu verändern. Wer sich nicht verändert über den geht die Natur irgendwann hinweg, das sollten wir doch von den Dinosauriern gelernt haben. Mir scheint vielmehr so dass die Eltern sich blöd vorkommen wenn sie nicht mehr verstehen womit sich Ihre Kinder beschäftigen. Da muss man eben etwas am Ball bleiben liebe Eltern und nicht immer nur über dieses neumodische Zeugs schimpfen.

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Eu1ropa 13.11.2016, 00:12
47. Smartphone verpflichtend?

es sollte auch noch ein smartphonefreier Raum existieren.
Bringt den Schülern bei, damit umzugehen - ja, aber lasst aeure Finger weg von der Smartphoneverpflichtung. unsere Tochter 10. Klasse klagt jetzt schon, dass sie ihr Smartphone, dass zu Hause liegt vor jeder Klassenarbeit abgeben soll. " Muss ich jetzt extra eines mitnehmen, um es abgeben zu können? "

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madwuast 13.11.2016, 05:15
48. Nur ein Beispiel

Bei uns (Oberstufengymnasium) werden Smartphones beispielsweise im Physikunterricht verwendet. Eine Möglichkeit ist damit Bewegungsabläufe zu filmen. Hat man Zollstock und Uhr (also ein zweites Handy ;-)) im Bild, so kann man anschließend recht exakte Weg-Zeit-Diagramme aufnehmen. Dies geschieht dann je nach Zielsetzung auf Papier oder in einer Software am PC. Der klassische Ansatz mit einer Stoppuhr oder über Lichtschrankenaufbauten ist entweder ungenauer oder umständlicher.
Ich sehe also durchaus Anwendungsmöglichkeiten für das Handy in der Schule. Dass einzelnen hier eine Menge unangebrachter Anwendungen einfallen ist kein Widerspruch zur Aussage, dass sie nützlich sein können. Mit der gleichen Logik könnte man den Büroeinsatz von PCs hinterfragen. Zur Erinnerung, PCs sind die Dinger, auf denen Killerspiele gespielt werden.
Was ich bisher vermisse ist eine Präzisierung der genannten "pädagogischen Konzepte". Gibt es jetzt nützliche Handreichungen dazu, was man als Lehrer mit den Dingern anstellen kann? Der alleinige Appell "Nutzt Smartphones im Unterricht!" ist ohne Fortbildungen dazu (also diese Veranstaltungen, die Geld kosten) überflüssig. Die Kollegen, die eine klare Vorstellung vom Möglichen Nutzen und die entsprechend Kompetenz mitbringen, die nutzen die Geräte schon. Die Kollegen, die keine Ahnung haben würden sie kurz nutzen, ohne sinnvolles Konzept schnell für überflüssig erachten, und dann die Aktion beenden.
Meiner Meinung nach sollte daher nicht zuerst der Appell sonder zuerst das Erarbeiten tragfähiger Konzepte stehen. Wenn sie meint, Smartphonenutzung sei Pflicht, dann soll sie diese Konzepte doch auch anbieten. Den nicht so technikaffinen Kollegen (die dafür über andere Kompetenzen verfügen) kann man das nicht so einfach zuschieben.

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a.meyer79 13.11.2016, 08:15
49. Kultusministerin ohne Kompetenz

jedenfalls im pädagogischen Bereich. Na Frau Ministerin. Wie ist das nochmal mit der Ablenkung und dem menschlichem Gehirn und dem Belohnungssystem und so? Demnächst fordert sie noch die Abschaffung von Test, Hausaufgaben und dem morgentlichen Aufstehen. Fragen sie mal die Ausbildungsbetriebe in ihrer Region. Die Schule kann gar nicht hart und konsequent genug mit den lieben Kindern umgehen, damit da mal sowas wie Ausbildungsreife entsteht. Und viele Eltern finden das sogar gut, weil die nämlich richtig arbeiten und nicht nur konferieren wie Frau Kultusministerin.

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