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Schulgründung: Facebook-Gründer Zuckerberg und seine Frau wollen armen Kindern helfen
DPA

100 Millionen haben Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau bereits für das Bildungssystem in New Jersey gespendet, nun wollen sie eine eigene Schule in Kalifornien starten. Die soll sich nicht nur um die Bildung der Kinder kümmern.

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hinschauen 23.10.2015, 16:40
10.

Wer Steuern spart, muss nix spenden und hilft mehr.

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markus_wienken 23.10.2015, 16:44
11.

Zitat von fridericus1
Der Aufbau eines vernünftigen Bildungssystems ...... ist Aufgabe des Staates und sollte nicht im Gutdünken eines Soziopathen wie Zuckerberg liegen. Wenn der Staat nicht genug Geld hat, soll er Leute wie ihn vernünftig besteuern. Die Privatisierung der Sozialfürsorge ist ein absoluter Irrweg.
Die ganze Debatte hat Johann Heinrich Pestalozzi schön zusammengefasst:
"Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade."

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thorsten35037 23.10.2015, 17:08
12.

Wieviel Prozent Steuern zahlt der Edelmann denn?. Mehr als 10? Glückwunsch! Normalweise bräuchten wir dieses Heiligenscheingetue nicht, wenn Reiche, bzw. Superreiche entsprechend veranlagt würden.

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marecs 23.10.2015, 17:21
13. frage mich nur ...

ob es ihnen wirklich um "arme Kinder" oder Aufmerksamkeit geht.?
die 100 Millionen für das schulsystem haben für die zuckerbergs bestimmt den erwünschten Erfolg gebracht!

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skeptikerin007 23.10.2015, 17:44
14. Jetzt verstehe ich

Zitat von michel-watcher
'Motiv egal, Hauptsache, die Kohle kommt' ist die heute gängige Denke, wenn es um social sponsoring geht. Obwerflächlich betrachtet stimmt das ja auch, doch unterm Strich gibt es etliche Nachteile, wie auch am Bsp. Zuckerberg zu sehen. So werden z.B. nur eine begrenzte Auswahl gefördert, die große Mehrheit geht leer aus. Auch wird so die Notwendigkeit von gesellschaftlichen und politischen Veränderungen nach hinten verschoben, da immer darauf gehofft wird, dass sich edle Spender finden. Auch ist das Ganze eine soziologisch gesehen eine reine Symptombehandlung, die die Ursachen nicht berührt. Zudem besteht die Gefahr, dass bewusst oder unbewusst Interessen des Spenders bedient werden und dies graduell ansteigt. Auch sind die, denen geholfen wird, gefühlt oftmals tief in der Schuld- eines Konzerns. Die Liste der Kritikpunkte ist ewig lang, trotzdem ist social sponsoring seit Jahren ein angestrebtes Ziel von sozialer Arbeit. Ein Kniefall vor dem Kapitalismus, eine Verbeugung vor milliardenschweren Unternehmen, die oft genug nicht nur ansonsten nicht sozial sind, sondern oftmals mit beteiligt an den Ursachen, die erst dazu führen, dass Menschen in Not sind. Wer weiß zum Beispiel, wie viele Kinder vernachlässigt werden, wie viele Beziehungen zerbrechen, weil Mutter/ Vater/ Partner etc. in der virtuellen Welt mehr Zeit verbringen als in der echten. Wer kennt die Folgen der massenhaften manipulation von Werbung bei FB und die dortige Verwischung zwischen Produkten, Marken, Konzernen und authentischen Menschen. Nicht umsonst ist die Zahl psychischer Erkrankungen massiv angestiegen, die direkt auf virtuelles Ungleichgewicht zurückzuführen sind, z.B. Borderline, Depressionen etc. Und nicht zuletzt sind die Wohltaten der Millionäre/Milliardäre oft ein Mittel, das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen - und dafür noch Applaus zu bekommen...
Wenn ich diesen Beitrag lese, verstehe ich warum Deutschlands Superreichen nicht spenden oder wenn sie das tun, dann hüten Sie sich das publik zu machen.
Zuckerberg würde besser tun für so viele Millionen Stipendien zu geben, die tatsächlich armen Kindern helfen.
In diesen Form der Spende hat etwas verdächtiges. Trotzdem, es ist viel besser, als z.b. Elton John , der für seinen Geburtstag eine Million Dollar ausgegeben hatte, nur damit er als Sonnenkönig gefeiert wird.

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premiummails 23.10.2015, 18:29
15. Besserer Vorschlag :

Herr Zuckerberg täte viel mehr für Bildung und Entwicklung von positiven Kräften ganzer Generationen, schlösse er sein facebook ersatzlos.

Aber dann ginge es eben nicht weiter mit "Millionen spenden - Millarden kassieren".

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viceman260 24.10.2015, 08:45
16. @7

spiegel & co. versuchen noch, uns zu manipulieren, damit das immer so weitergeht und fie unterschicht mit ein paar krümeln vom tisch abgefunden wird.und gaaanz wichtig, spenden spart steuern und beruhigt das "gewissen".aber gewissen haben die wenigsten der milliardärskaste! denn mit ehrlichkeit, menschlichkeit und gewissen schafft man seine erste milliarde nicht...

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dani7830 24.10.2015, 13:24
17. Facebook-Gründer Zuckerberg und seine Frau wollen armen Kindern helfen...

sie wollen. heißt aber nicht das sie es bereits getan haben. Lieber noch einmal ein Bericht wenn das Projekt abgeschlossen ist.

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hjm 24.10.2015, 22:37
18.

Zitat von Freidenker10
Da verstehe ich die Superreichen in Deutschland nicht. Denken die sie können ihr Geld mit ins Jenseits nehmen? Warum wird hierzulande nicht mehr gespendet?
Wenn hierzulande ein Superreicher etwas spendet, dann heißt es: Der kann das doch von der Steuer absetzen. Was vom typischen Stammtischdeutschen, der das Steuersystem gar nicht versteht, dann so verstanden wird, dass es in Wirklichkeit gar nicht der Superreiche ist, der das Geld aufbringt, sondern die Staatskasse, also der arme kleine Steuerzahler, also er selber.

Mal ehrlich, hätten Sie Bock, was zu spenden, wenn das die Reaktion wäre?

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Lion 25.10.2015, 16:41
19. Besteuert die Reichen endlich so wie es sich gehört!

Besteuert Facebook endlich richtig. Versetzt Staaten endlich wieder in die Lage, in ihre Bildungssysteme zu investieren, indem reiche Konzerne wie Facebook gescheit besteuert werden. Dann braucht man die lahmen 100 Millionen von Zuckerberg nicht. Konzerne sollten nicht nur in Notsituationen Gelder der Steuerzahler abgreifen. Sie müssten, wenn es ihnen gut geht, ihrer Pflicht als Steuerzahler ernsthaft nachkommen. Das einzufordern, ist Aufgabe der jeweiligen Staaten oder Staatengemeinschaften. Zuckerbergs Milliönchen sind ein PR-Gag!

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